Erst Ausbildung, später Fachschule

von
Biene_11321

Liebe Experten,
wirkt sich die Anerkennung einer Fachschulzeit (1,5 Jahre, pro Woche mehr als 20 Stunden) schädlich aus auf die Höherbewertung einer 8 Jahre zuvor stattgefundenen 3-jährigen Berufsausbildung?
Viele Grüße
Biene

Experten-Antwort

Hallo Biene_11321,

handelt es sich denn um eine beitragsfreie Fachschulzeit? Und es wird noch keine Rente bezogen?

Falls ja, wird diese nach aktuellem Recht im Rahmen der Rentenberechnung vorrangig bewertet, d. h. für die Bewertung der vorherliegenden Zeit der Berufsausbildung verbleiben nur noch 1,5 Jahre (bewertet werden insgesamt maximal 3 Jahre).

Dafür gibt es aber eben Entgeltpunkte für die beitragsfreie Zeit der Fachschulausbildung.

Falls nein, verbleibt es bei der Bewertung der 3 Jahre Berufsausbildung.

von
Biene_11321

Lieber Experte,
herzlichen Dank für die verständliche und schnelle Antwort.
Ein Jahr wurde in Teilzeit gearbeitet und den Rest des Tages fand Schule statt, rund ein halbes Jahr wurde nicht gearbeitet und nur gelernt,hier gab es also auch keine Beiträge zur RV.
Herzliche Grüße
Biene

Experten-Antwort

Zitiert von: Biene_11321
Lieber Experte,
herzlichen Dank für die verständliche und schnelle Antwort.
Ein Jahr wurde in Teilzeit gearbeitet und den Rest des Tages fand Schule statt, rund ein halbes Jahr wurde nicht gearbeitet und nur gelernt,hier gab es also auch keine Beiträge zur RV.
Herzliche Grüße
Biene

Hallo Biene_11321,

es freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte.

Dann haben wir eine kleine "Mischform" zwischen den von mir genannten Möglichkeiten. 1 Jahr der Fachschule ist mit Beiträgen belegt, wird also in dieser Konstellation nicht bewertet, das weitere halbe Jahr ist beitragsfrei und wird damit vorrangig bewertet. Von der Berufsausbildung können damit noch 2,5 Jahre bewertet werden.