Erstattung Beamter

von
neo191

Hallo,

ich bin zur Zeit Beamter auf Probe und werde wahrscheinlich noch dieses Jahr auf Lebenszeit verbeamtet.

Vor meiner Verbeamtung war ich als Angestellter tätig.

Ich habe insgesamt mehr als 60 Monate (77 Monate laut Aussage bfa) in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt. Allerdings wurden Zeiten der geringfügigen Beschäftigung und Zeiten der beruflichen Ausbildung (Reiseverkehrskaufmann) angerechnet.

Nun zur Frage: Ich habe gelesen, dass Zeiten der Ausbildung nicht mit berechnet werden. Somit würde ich unter die 60 Monate fallen. Wäre dann ein Erstattung grundsätzlich möglich?

Ich möchte mir das eingezahlte Geld unbedingt erstatten lassen. Gibt es keinen anderen Weg an das Geld ranzukommen?

Hier nochmal ein paar Daten:

06.98 - 02.99 Arbeiter
02.99- 01.02 berufliche Ausbildung
01.02- 08.02 arbeitslos
07.04- 30.09 Angestellter
01.05- 30.06 geringfügige Beschäftigung
10.08.- 01.10 Angestellter Lehrer
danach _Referendariat_
02.12 - 05.12 Angestellter als Lehrer
seit 06.12 Beamter

Vielen Dank für die Antworten

von
neo191

Hatte ein Tippfehler!

06.98 - 02.99 Arbeiter
02.99- 01.02 berufliche Ausbildung
01.02- 08.02 arbeitslos
07.04- 09.04 Angestellter
01.05- 30.06 geringfügige Beschäftigung
10.08.- 01.10 Angestellter Lehrer
danach _Referendariat_
02.12 - 05.12 Angestellter als Lehrer
seit 06.12 Beamter

von
W*lfgang

Zitiert von: neo191
Ich habe insgesamt mehr als 60 Monate (77 Monate laut Aussage bfa) in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt.
neo191,

sobald die Mindestwartezeit (Mindestversicherungszeit) von 60 Monaten erreicht ist, ist eine Beitragserstattung nicht mehr möglich. Es besteht ein Anspruch auf Regelaltersrente und die Möglichkeit sich auch als Beamter freiwillig (weiter) zu versichern. Das Letztere - die freiwillige Versicherungsoption - schließt die Beitragserstattung per Gesetz als.

Als Beamter können Sie später mal wählen, ob Sie die volle Rente haben möchten/ohne Anrechnung auf die Pension, dann gehen die für die Pension ggf. auch zählbaren Rentenzeiten verloren. Bei Erreichen des Höchstversorgungssatzes in der Pension können Sie drauf verzichten und erhalten (zusätzlich) die Rente.

Wie gesagt, zz. geht nichts, die Zeit später bleibt abzuwarten.

Gruß
w.

von
Nachgefragt

Wieder einmal so ein Beamter, der absolut kein Interesse daran hat sich an der deutschen Solidargemeinschaft zu beteiligen.
Deutsche Beamte scheinen krankhaft egoman zu sein...........

von
Nachgefragt

Ach überlesen, L E H R E R !
Das sagt wieder einmal alles................

von
Nachgefragt

Und Ihr nächstes Ziel um die Gemeinschaft zu schädigen ?
Klar, Ihre Frühpensionierung !

Warum lässt sich der deutsche Steuerzahler das nur gefallen ?

Experten-Antwort

Hallo neo191,

ich gehe davon aus, dass es sich bei Ihrer beruflichen Ausbildung um eine ganz normale Lehre gehandelt hat. Falls dies stimmt, dann hat während dieser Zeit Versicherungspflicht in der Rentenversicherung bestanden, d. h. dieser Zeitraum zählt auch zu den 60 Monaten.
Nachdem Sie somit die Wartezeit von 60 Monaten erfüllt haben, können Sie sich die Rentenversicherungsbeiträge nicht erstatten lassen.
Sie bekommen aus diesen Beiträgen später eine Altersrente (vermutlich mit 67).