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erwerbsminderung

von
biene

hilfe,
bin total verzweifelt.hab nach meinem zweiten antrag wieder eine absage bekommen.bin 2oo4 mit 52 an brustkrebs erkrankt und habe nach der chemo und der anschliessenden op leider nie wieder meine alten kräfte gefunden.beziehe noch bis oktober arbeitslosengeld und danach weiß ich nicht mehr weiter.wie soll ich weiter vorgehen? nach dem gutachten der ärzte bin ich trotz 70% behinderung und einer "leichten depression" leistungsfähig. ich war mein leben lang als putzhilfe berufstätig und kann diesen beruf auf keinen fall mehr ausüben!!ich schaff noch nicht einmal meinen haushalt!
ich hoffe, es findet sich eine hilfreiche antwort und danke schonmal in voraus.

von
???

Das Problem ist, dass Sie als Putzhilfe keinen Berufsschutz genießen. Sie sind auf alle Hilfstätigkeiten des Arbeitsmarktes verweisbar, wie z.B. den berühmten &#34;Pförtner an der Nebenpforte&#34;. Die Vermittlung eines passenden Arbeitsplatzes ist Sache der AfA. Sie können aber zum Beispiel Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV beantragen. Oder vielleicht ist zuerst eine Kur sinnvoll? Besprechen Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt.
Ein anderer Weg ist Widerspruch gegen die Rentenablehnung einzulegen. Auch hier benötigen Sie die Unterstützung Ihres Arztes. Außerdem sollten Sie sich dann möglichst professionelle Hilfe (z.B. VdK, Rechtsberater der Gewerkschaften ...)holen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute.

von
biene

vielen dank für die schnelle antwort.leider weiß ich nicht so recht wo ich komptente hilfe finden kann. sollte ich mich vielleicht an einen rentenberater wenden?eine kur habe ich nach der op gemacht, und nun pflege ich auch meinen mann,dem letztes jahr das bein abgenommen wurde. er erhält als ehemaliger justizbeamter eine angemessene rente und daher habe ich wahrscheinlich auch kein anrecht auf vorzahlung von arbeitslosengeld. nach 30 jahren arbeit kann ich mir nicht vorstellen auf das geld meines gatten angewiesen zu sein!

von
Franz52

Hallo Biene,
ja es ist leider so, das eine Krankheit sei es körperlich oder psychisch in einem sozialmedizinischen Gutachten völlig falsch gedeutet wird. Diejenigen, die so ein Gutachten erstellen, können nicht im geringsten Mitreden, was in einem vorgeht. Da bist du schnell auf der untersten Stufe der Akzeptanz angelangt. ??? hat es richtig gedeutet, dem ist nichts hinzuzufügen. Die Anerkenntnis zieht einen bitteren Kampf nach sich. Nicht aufgeben, sondern kämpfen, wenn es auch noch so schwer fällt. Alles alles Gute und viel Glück - Franz

von
-_-

Wenn Sie in einer DGB-Gewerkschaft Mitglied sind oder im VdK, können Sie sich dort hin wenden. Anderenfalls hilft ein Rechtsanwalt mit Zusatzbezeichnung &#34;Sozialrecht&#34; oder ein Rentenberater. Es ist sehr schwierig, sich selbst in einem derartigen Verfahren zu vertreten, wenn man nicht &#34;vom Fach&#34; ist. Auch nicht jeder Rechtsanwalt kennt sich da aus.

von
no name

Ich würde mich an Ihrer Stelle an einen Rehafachberater wenden und nach einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erkundigen. Immerhin hätten Sie noch 10 Jahre bis zur Rente, das könnte sich lohnen.
Da Sie Ihren Mann pflegen, was zusätzlich belastet, käme wahrscheinlich nur ein Teilzeitjob in Frage.

Haben Sie evtl. an einen Bürojob wie Telefonistin o. Ä. gedacht, wo meist nur eine kurze Anlernphase nötig ist?

Einen Rechtsanwalt müssen Sie nicht einschaltet - die kosten meistens viel zu viel und haben weniger Ahnung vom Rentenrecht als ein (kostenloser) Berater einer Auskunfts- und Beratungsstelle. Dorthin können Sie sich auch mit einem Widerspruch wenden oder sich den Ablehnungsbescheid erklären lassen. Wurde wirklich rein aus medizinischen Gründen abgelehnt?

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Stärke!

Experten-Antwort

Ich verweise auf die Beiträge von &#34;???&#34; und &#34;-_-&#34;.

von
HotRod

Schön dieser, ihr, Expertenbeitrag.

Zum Einen unterliegt auch die DRV der Auskunfts- und Beratungspflicht nach dem SGB I §§13,14,15.

Zum Anderen werden die von der DRV beauftragten Gutachter über bevorstehende Begutachtungen vor informiert.

Falls sie mir das als Experte nicht abnehmen, kann ich ihnen gerne ein entsprechendes Gutachten zukommen lassen, wo dies der DRV-Gutachter in sein Gutachten reingeschrieben hat.

von
biene

lieber no name, bei einem rehaberater war ich schon und der hat mir dazu geraten die rente zu beantagen.

von
Insider

Na @HotRod, weißt Du mal wieder alles besser?

Verzieh Dich doch lieber in Dein &#34;Wünsch dir was-Forum&#34; namens &#34;Tacheles&#34;. Dort bist Du unter Deinesgleichen und kannst den allwissenden Chef spielen!

von
HotRod

Unglaublich.
Zum Einen kenne ich das angegebene Forum nicht, zum anderen habe ich der Moderation angeboten meine Unterlagen zu zu senden.

Dieser Poster @Insider sollte mal auf ......

&#34;Umgangsformen:
Jede Frage ist willkommen, sofern sie in den vorgegebenen Themenrahmen (gesetzliche Rente, betriebliche Altersversorgung, persönliche Vorsorge) fällt. Selbstverständlich können Sie auch auf Fragen anderer Nutzer antworten.
Sofern Sie auf den Eintrag eines Nutzers antworten, formulieren Sie Ihre Antwort bitte so, dass der Ton und Inhalt Ihrer Antwort sachlich und höflich bleibt sowie andere Personen nicht beleidigt.
Sachliche Kritik ist willkommen, jedoch nicht Schmähkritik oder Angriffe auf Personen in herabsetzender Form.&#34;

hingewiesen werden.

Expertenforum ?

Welcher Experte ist @Insider ?

von
Happy

und was wollen Sie @biene mit Ihrem Beitrag eigentlich mitteilen?
Oder wollten Sie sich nur mal so äußern und die DRV im &#34;schlechten Licht&#34; stehen lassen?
Lieber @HotRod,
das ein GA vorab infomiert wird über seinen Gutachterauftrag oder seinen &#34;Patienten&#34;, ist doch nicht verwerflich. Oder glauben Sie im Ernst, dass die böse DRV schreibt, &#34;Achtung Simulant&#34;!
Schade das ich dieses von Ihnen genannte Schreiben niemals sehen werde...

und den Beitrag von @Insider kann ich nur zustimmen, denn Sie haben schließlich auch den @Experten gemaßregelt.

Wer austeilt muss auch einstecken!

Geben Sie @biene einen Rat oder warten Sie bis sich die &#34;tTastatursperre&#34; aktiviert!

MfG
Happy

von
Happy

liebe @biene,
ich glaube wir hatten ja schon das Vergnügen hier im Forum oder?

Also mein Rat an Sie, gehen Sie in die nächste Beratungsstelle und lassen sich bei der Aufnahme eines Widerspruches helfen. Die Mitarbeiter helfen Ihnen gerne dabei. Das Sie einen &#34;Hilfsarbeiterjob&#34; haben (ich bitte das nicht falsch zu verstehen!), bessert die Situation tatsächlich nicht. Sie sind halt auf jeden &#34;einfachen&#34; Job zu verweisen. Gleichzeitig zum Widerspruch sollten Sie nochmals mit dem Rehaffachberater Kontakt aufnehmen und ein erneutes Gespräch hinsichtlich der Möglichkeiten einer Qualifikation / Umschulung führen. Es ist eine dramatische Situation ich weiß, aber anders kommen Sie nicht weiter. Begründen Sie in Ihrem Gutachten unbedingt, dass Sie aufgrund Ihrer Krankheiten nicht mal allein den Haushalt schaffen und eine Bescheinigung Ihrer behandelnden Ärzte über das Vorliegen von Arbeitsunfähigkeit würde sicher auch nicht schaden...

Ich hoffe für Sie, dass bald eine Lösung gefunden wird und wünsche Ihnen alles Gute und viel Ausdauer!!!

MfG
Happy

von
Happy Korrektur

ich meine natürlich..
begründen Sie Ihren &#34;Widerspruch&#34; und nicht ihr Gutachten !!!
tse tse tse...
was manchmal so ein schneller Finger schreibt ;-)))

von
HotRod

Wenn sich der DRV-Gutachter, selbst als fachbezogen falscher Gutachter bezeichnet und die Beeinflussung durch die DRV in das von der DRV beauftragte Gutachten schreibt, hat der Gutachter wohl ein berechtigtes Selbstschutz-Eigeninteresse.

Was sind das hier für Experten ?
Riesterverkäufer ?

von
biene

ich hab natürlich widerspruch erhoben.so leicht geb ich natürlich nicht auf.allerdings kann ich nicht verstehen , wie man so mit der psyche eines kranken mensches umgehen kann!
danke für ihre hilfe

von
Heike

Wenn ich mir Ihre Wortwahl ansehe, drängt sich auch mir der Verdacht auf das Sie mit &#34;HotRod&#34; aus dem Forum &#34;Tacheles&#34; identisch sind.
Heike