Erwerbsminderungsrente

von
Achim

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frau - Geburtsjahr 02.51 bezieht seit 2002 mit GdB 50 eine Betriebsrente. Auf Anforderung des ehemaligen AG muss regelmäßig (zur Zeit alle 2 Jahre) ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt werden. Die Anträge wurden bisher immer abgelehnt, dadurch wurde die Betriebsrente weiter gezahlt.Da sich der Gesundheitszustand meiner Frau verschlechtert hat-GdB 70 G- scheint ein vorzeitiger Antrag auf Erwerbsminderungsrente sinnvoll. Allerdings besteht meines Wissens die Gefahr- das bei teilweiser Anerkennung der EWR - die Betriebsrente nicht mehr gewährt wird. Sollte dieser Sachverhalt zutreffen, werden Betroffene doch dadurch abgehalten vorzeitig vor Erreichen des möglichen Rentenbezuges einen Antrag zu stellen.

von
KSC

höchstwahrscheinlich ist Ihre Frau ehemalige Postmitarbeiterin - denn dort gibt es das von Ihnen beschriebene (schwachsinnige) Verfahren, dass die "freigesetzten Kräfte" alle 2 Jahre einen Rentenantrag stellen müssen, obwohl sich nichts an der Gesundheit geändert hat (übrigens eine höchst erbauliche Arbeit für die Sachbearbeitung der RV - man weiß genau, dass die Arbeit für die Katz ist).

Wenn sich die Gesundheit verschlechtert, freut sich die "Post" weil dann höchstwahrscheinlich deren Betreibsrentenzahlung sinkt - aber das müssen Ihnen schon die Damen und Herren von der VAP (Post) erklären.

Umgekehrt kenne ich Fälle, die könnten arbeiten, sind aber nicht so "blöd" eine Teilzeitarbeit anzunehmen, weil auch dann die Betriebsrente sinkt.

Der ganze Themenkomplex ist aber letztendlich kein Thema der gesetzlichen RV, sondern wurde so konstruiert, als die Post privatisiert wurde (und wahrscheinlich zahlt der Steuer, bzw. Beitragszahler die Zechen - wie eigentlich immer.

von
Unbekannt

Hallo Achim,

die Frage ist doch erst einmal, ob überhaupt die volle Erwerbsminderungsrente höher ist als die VPA-Rente.

Wenn nicht, was der Regelfall sein dürfte, braucht man doch kein unnötiges Risiko eingehen.

von
-_-

Ihre Frage müßten Sie besser an die Verantwortlichen der VAP stellen, die sich dieses schwachsinnige und für die Deutsche Rentenversicherung höchst ärgerliche Verfahren ausgedacht haben.

Für diesen Unsinn zahlt nämlich der Beitragszahler die bei der Deutschen Rentenversicherung entstehenden Verfahrenskosten, auch für für die teuren ärztlichen Gutachten, ohne dass es eine Möglichkeit gibt, die Ideengeber dieses höchst zweifelhaften Verfahrens an den Kosten zu beteiligen.

Experten-Antwort

Hallo Achim,

leider kann ich Ihnen im Rahmen dieses Forums keine hinreichende Antwort auf Ihre Frage geben, da es sich hier um ein betriebsrentenrechtliches Problem handelt. Mir bleibt daher nur, Sie an den ehemaligen Arbeitgeber Ihrer Frau zu verweisen.