Erwerbsminderungsrente

von
Ratsuchender2007

Mir wurde vor kurzem mein Rentenbescheid zugestellt, und zwar erhalte ich eine volle Erwerbsminderungsrente auf unbestimmte Dauer. Da kein Termin angegeben ist, wann ich einen Weiterbewilligungsantrag stellen muss, bin ich verunsichert. Können Sie mir erklären, was eine volle Erwerbsminderungsrente auf unbestimmte Dauer rechtlich bedeutet, wann ich wieder einen neuen Rentenantrag stellen muss, werde ich wieder begutachtet werden, wie jetzt vor drei Monaten, und zwar von zwei Gutachtern? Werde bald 55Jahre alt und das ganze nochmals von vorne, würde mich extrem belasten, da ich schwer krank bin. Danke

von
Antonius

Eine Rente auf unbestimmte Dauer ist quasi unbefristet. Sie wird "LÄNGSTENS" bis zum Erreichen Ihrer Regelaltersrente gezahlt. Ihre Rentenansprüche KÖNNEN von Zeit zu Zeit erneut überprüft werden. Wie das geschieht und ob eine erneute gutachterliche Untersuchung erforderlich ist, hängt immer vom Einzelfall ab. Da man Ihre Rente jedoch bereits "unbefristet" bewilligt hat, hält Ihr RV-Träger eine wesentliche Besserung Ihres Gesundheitszustandes offensichtlich für unwahrscheinlich. Machen Sie sich also keine unnötigen Sorgen !

Alles Gute !

von
Ratsuchender2007

Nun bin ich wirklich stark verunsichert, muss ich wirklich damit rechnen,dass mir meine volle Erwerbsminderungsrente auf unbestimmte Dauer entzogen wird, obwohl ich erst vor drei Monaten begutachtet worden bin? Was sind das für Gesetze? Bitte um Hilfe, danke

von
!

machen Sie sich keine Sorgen.

DIe Antworten von "Skat" und "Geiler" können Sie ignorieren.

Warten Sie einfach bis morgen ein Experte antwortet. Machen Sie das, was der Experte rät.

Die Redaktion bitte ich das Geschiere von "Skat"/"Geiler" umgehend zu löschen.

von
bekiss

Nachprüfung der Rentenberechtigung:
Im Rahmen der Bestimmungen der §§ 60 - 67 SGB I kann der Rentenversicherungsträger Nachprüfungen der Rentenberechtigung vornehmen. Der Gesetzgeber hat dazu vermutlich sehr bewusst einen breiten Rahmen gesteckt, so dass sich Zeitpunkt, Häufigkeit und Umfang der Nachprüfung nach den individuellen Verhältnissen des Einzelfalls richten können. Bestimmte Intervalle oder Begrenzungen auf ein bestimmtes Lebensalter, die immer wieder genannt werden, gehen auf verwaltungsinterne Verfahrensweisen einzelner Rentenversicherungsträger zurück. Die Überprüfung ist von Gesetzes wegen nicht an einen bestimmten zeitlichen Abstand oder ein bestimmtes Lebensalter des Berechtigten gebunden. Die Überprüfung kann sich sowohl auf die versicherungsrechtlichen Bedingungen des Rentenbezugs (z. B. Einhaltung der Entgeltgrenzen) wie auch auf die medizinischen Voraussetzungen für die gewährte Rente beziehen. Eine genaue Auskunft über die individuell möglicherweise vorgesehenen Nachprüfungen erhalten Sie nur durch Rückfrage direkt bei der zuständigen Sachbearbeitung.

Befristete Renten ("Zeitrenten"):
Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden auf Zeit geleistet. Die Befristung erfolgt für längstens drei Jahre nach Rentenbeginn. Sie kann wiederholt werden. Renten, auf die ein Anspruch unabhängig von der jeweiligen Arbeitsmarktlage besteht, werden unbefristet geleistet, wenn unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit behoben werden kann; hiervon ist nach einer Gesamtdauer der Befristung von neun Jahren auszugehen. Mit Ablauf der Befristung endet der Rentenanspruch einer befristet gewährten Rente. Dazu ist weder eine Anhörung, noch ein Bescheid erforderlich. Man sollte eine Weiterzahlung der Rente über diese Befristung (Wegfallzeitpunkt) hinaus mit dem Vordruck R120 beantragen. Eine Entziehung vor Ende der Zeitrente ist möglich, wenn eine wesentliche Änderung in den Verhältnissen, die zur Rentengewährung geführt haben (Besserung), eingetreten ist (§ 48 SGB X).

Unbefristete Renten ("Dauerrenten"):
Unbefristete Renten werden auf Dauer bis zum Beginn der Regelaltersrente bewilligt. Eine Entziehung ist möglich, wenn eine wesentliche Änderung in den Verhältnissen, die zur Rentengewährung geführt haben (Besserung), eingetreten ist (§ 48 SGB X).

Rentenentziehung:
Bei einer beabsichtigten Entziehung ist zunächst eine Anhörung nach § 24 SGB X vorzunehmen, in deren Rahmen sich der/die Betroffene zur Sache äußern kann. Anschließend ist, sofern im Rahmen der Anhörung keine relevanten neuen Gesichtspunkte dargelegt oder Beweise vorgelegt werden, ein Entziehungsbescheid zu erteilen.

Widerspruchsmöglichkeit:
Nach diesem Entziehungsbescheid kann der/die Betroffene Widerspruch erheben. Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung, die nach dem vorgesehenen Wegfallzeitpunkt weiterhin gezahlte Rente ist jedoch zu erstatten, wenn der Entziehungsbescheid Bindungswirkung erlangen sollte.

von
???

Sie haben die bestmögliche Bewilligung der EM-Rente, die möglich ist, bekommen. Und das anscheinend im ersten Anlauf. Aufgrund allgemeiner Erfahrungen spricht nichts dafür, dass Ihnen irgendwann die Rente entzogen wird. Das wäre nur bei eine Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes möglich. Mit sog. Überprüfungen oder Kontrollen müssen Sie rechnen. Wenn Sie dazu genaueres wissen wollen (ob bei Ihnen irgendwann eine Kontrolle kommt), sollten Sie Ihren Sachbearbeiter anrufen.
Ansonsten kann ich Ihnen nur raten: Entspannen Sie sich und versuchen Sie Ihre Rente zu genießen.

Experten-Antwort

Ihre Rente wird bis zum Beginn der Regelaltersrente gezahlt. Ein "Weiterbewilligungsantrag" ist also nicht erforderlich.

von
?-?

skat, wie immer, das Wochende hat begonnen

von
skat

?-?, jetzt wirste alt und senil

seit DU Pampers trägst,

bekommst`e nichts mehr auf die

Reihe.

die vielen konstruktive Beiträge

anfang und mitte woche haste

doch gelesen. es vielen dir,

wie immer nur dumme

antworten ein.

Auch Herrn Geiler und dildo

sowie pariser haste doch

unqualiefiziert geantwortet.

da kann man nur schreiben:

Herrn Prof. ALZHEIMER läßt

Grüssen...

skat

P.S.

Es ist eine Auszeichnung,wenn

Beiträge von skat,Geiler,dildo

und pariser gelöscht werden,

denn diese Damen bringen es

auf den PUNKT...

Danke Redaktion