Erwerbsminderungsrente

von
Unwissend

März 2017 mittelgradige depressive Episode,Reha im Juni 2017 und danach Wiedereingliederung bis nov.2017, danach wieder gearbeitet in Teilzeit,im Dez. 2018 erneut rezidivierende schwere depressive Episode mit bournout Symptomatik,Panikattacken und Angstzustände,seither krankgeschrieben, bereits in der Nahtlosigkeit,Reha abgelehnt,da nicht rehafähig, soll in akutpsychiatrische Klinik mit Folgetherapie.Bin seit 1973 versicherungspflichtig und habe immer gearbeitet. Kann ich in diesem Fall eine Erwerbminderungrente beantragen und besteht Aussicht auf Erfolg?.Vielen Dank

von
Unwissend

Habe vergessen, dass ich lt. Gutachten 3 bis unter 6 Std. In meinem Beruf arbeiten kann und in absehbarer Zeit als 6 Stunden und mehr auf dem allgem. Arbeitsmarkt arbeiten kann.

von
Schoenschief

1.) Einen Antrag können Sie immer und jeder Zeit stellen.

2.) Kann niemand sagen. Gutachten von anderen Behörden/Amtsärzten/Ärzten/etc nimmt die DRV meist nur zur Kenntnis, erstellt aber immer ihre eigenen und trifft auch ihre eigenen Entscheidungen.

Wenn Sie der Meinung sind, erwerbsgemindert zu sein, stellen Sie den Antrag bzw suchen sich Hilfe dabei.

Die Aussicht auf Erfolg kann man nicht prognostizieren.

von
Unwissend

Das Gutachten ist von einem Gutachter der Rentenversicherung

Experten-Antwort

Hallo Unwissend,

entscheidend ist Ihr Leistungsvermögen zum jetzigen Zeitpunkt in Verbindung mit einem laufenden Reha-/Rentenverfahren. Bei einem vollschichtigen Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Werden die entsprechenden versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt (Wartezeit) besteht jedoch für Versicherte, die vor dem 02.01.1961 geboren und berufsunfähig sind gegebenenfalls ein Anspruch auf eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit.
Berufsunfähig ist ein Versicherter, dessen Erwerbsfähigkeit im Vergleich zur Erwerbsfähigkeit gesunder Versicherter mit ähnlicher Ausbildung und gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten auf weniger als 6 Stunden gesunken ist. Außerdem darf keine zumutbare Verweisungstätigkeit vorhanden sein bzw. vom Rentenversicherungsträger benannt werden können.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Unwissend

Das Gutachten wurde am 16.9.2019 durch DRV erstellt und mein Widerspruch zur Reha ist am 04.02 2020 bei mir eingegangen. Ich bin Jahrgang 1958

Experten-Antwort

Hallo Unwissend,

am Besten wäre, Sie fragen direkt bei Ihrem Rentenversicherungsträger nach, ob – wenn schon kein Anspruch auf eine Reha-Maßnahme besteht – dann nicht ein Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente gegeben ist bzw. die Umdeutung des Reha-Antrages in einen Rentenantrag geprüft wird/wurde.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Unwissend

Herzlichen Dank für ihre Auskunft