Erwerbsminderungsrente

von
Sonny

Hallo und einen sonnigen Mittwoch.
Ich bin seit 2016 dauerhaft krank geschrieben. Mein erster Antrag auf Erwerbsminderungsrente wurde im November 2018 abgelehnt. Auch der Widerspruch wurde abgelehnt.
Ich habe dann keine Kraft mehr zum kämpfen gehabt.Im Juli2019 habe ich einen erneuten Rehaantrag gestellt. Dieses wurde mir in der Ablehnung geraten.Am 3.9.2019 kam ich also in die Reha und wurde arbeitsunfähig entlassen. Darauf hin stellte ich im Oktober einen neuen Rentenantrag.
Nun zu meiner Frage. Sollte die Erwerbsminderungsrente durch gehen, ab wann würde der Rententräger zahlen?

Liebe Grüße Sonny

Experten-Antwort

Hallo Sonny,

arbeitsunfähig ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit erwerbsgemindert. Bei einer Entlassung aus der Reha als erwerbsgemindert müsste Ihr Rehaantrag dann als Rentenantrag gelten (sogenannte "Umdeutung"). Der Rentenbeginn würde sich dann aus dem Rehaantragsdatum und dem festgestellten Leistungsfall ergeben.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Berater

Das ist abhängig vom Datum des Leistungsfalls (nicht bekannt, wird durch den sozialmedizinischen Dienst ermittelt), dem Antragsdatum (ist bekannt) und ob eine befristete oder unbefristete Erwerbsminderungsrente gewährt wird (nicht bekannt, wird durch den sozialmedizinischen Dienst festgelegt).
Sie sehen also, bei 2 Unbekannten kann niemand seriös den Rentenbeginn prognostizieren.
Sie werden also den Rentenbescheid abwarten müssen.