Erwerbsminderungsrente

von
Katja Kummer

Ob die DRV korrekt gehandelt hat, entscheidet das Gericht. Der Gesetzestext greift nicht, da eine Impfung im Januar dafür verantwortlich ist, das ich ein Augenlicht verloren habe und nicht mehr arbeiten kann. Und das hat nichts mit der Reha zu tun. Lassen sie es nun gut sein. Worte, wie, ich will nicht begreifen, sind doch eher unangebracht und bezeugen doch auch nur, dass sie meinen Text nicht richtig gelesen haben. Ich schalte jetzt ab, denn das hier tut mir nicht gut

von
Schorsch

Zitiert von: Katja Kummer
Danke dafür, aber die Reha war nicht erfolgreich,...

Also erfolgte die Umdeutung in einen Rentenantrag völlig zu recht:

Zitat: § 116
Besonderheiten bei Leistungen zur Teilhabe

(2) Der Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben gilt als Antrag auf Rente, wenn Versicherte vermindert erwerbsfähig sind und
1. ein Erfolg von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht zu erwarten ist oder
2. Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht erfolgreich gewesen sind, weil sie die verminderte Erwerbsfähigkeit nicht verhindert haben.(Zitat ende!)

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die DRV eher begründete Rentenanträge (zunächst) ablehnt als unbegründete Rentenanträge voreilig zu bewilligen.
Also können Sie davon ausgehen, dass der Eintritt Ihrer rentenrelevanten Erwerbsminderung seitens der DRV gründlichst geprüft wurde, bevor der Rentenbescheid erlassen wurde.

Da kann der medizinische Gutachter sogar in Fettbuchstaben untersagen, den Reha-Antrag in einen Rentenantrag umzudeuten.
Den § 116 SGB_VI wird er damit garantiert nicht außer Kraft setzen.

MfG

von
Silvia

Zitiert von: Katja Kummer
Danke noch an Sylvia,die hier wirklich versucht hat, den Fall zu verstehen und versucht hat, Hilfe zu leisten. Mir bleibt hier nur die Klärung über Anwalt und ggf Sozialgericht. Diesen Weg werde ich gehen

Gerne, Frau Kummer :)

Bedenken und verlieren Sie nicht bei allem folgendem Rechtsstreit (es ist ihr gutes Recht, sich an das Gericht zu wenden) aus den Augen, dass die KK Sie in Ihrem Gestaltungsrecht (Disposition entzogen) eingeschränkt hat und Sie sie unterrichten und deren Zustimmung mit einbeziehen werden müssen.

Haben Sie abgeklärt, wie Sie bis zur Klärung im Klageverfahren finanziell versorgt sein werden, wenn Sie die Rente in der Form widersprechen/dagegen klagen.

Gruß Silvia

von
Katja Kummer

Sylvia, wissen Sie, ich wollte wieder zur Arbeit. ich war sicher, dass ich nach einer Erholungsphase, die letzten Jahre noch schaffen würde. Erst hatte ich eine Horror Reha, dann habe ich durch die Impfung ein Augenlicht verloren. Ich werde, wenn ves auch schwer wird, für mein Recht kämpfen. Nein, ich weiß noch nicht, wie es finanziell weiter geht, solange das Verfahren läuft. Das werde ich dann persönlich mit dem Anwalt besprechen müssen.