Erwerbsminderungsrente mit Einkommensgrenze

von
hilflos2008

Ich beziehe zurzeit eine Erwerbsminderungsrente (50%) und habe eine Einkommensgrenze in Höhe von 2822 Euro, die schöpfe ich bis zu 2350 aus. Jetzt habe ich einen Firmenwagen erhalten, der einen Geldwertenvorteil von 667 Euro (1% Regelung) hat. Somit würde ich über meine Zuverdienstgrenze kommen (3017 Euro). Jetzt meine Frage, gibt es eine ander Möglichkeit der pauschal Versteuerung ohne ein Fahrtenbuch zu führen?
Danke für Rückmeldungen.

von
Schiko.

Der geldwertige vorteil ist doch kein zuverdienst, somit auch keine zurechnung für
die zulässigkeit einer ver-
dienstgrenze bei einer EMR.

Sie müssen halt eben mehr
steuer monatlich zahlen.

Hier gilt eine zurechnung zum
monatsverdienst und eben
dadurch eine erhöhung des
steuerpflichtigen einkommens.

MfG.

von
Hilflos2008

Vielen Dank für den Beitrag! Nur steht eben bei mir auf der Abrechnung Brutto 2350 +Geldw. vorteil 667 Gesamt Brutto: 3017 und wenn jetzt die Rentenversicherung einmal jährlich das Einkommen abfägt, bekommt die Rentenversicherung von meinem Arbeitgeber diesen Gesamt Brutto gemeldet. Weiß jemand, wo da etwas dazu steht oder wo man sich hilfe holen kann? Die Steuerberater sind mit dem Thema überfordert! Danke im Voraus!

von
Schiko.

Es besteht ein unterschied
zwischen brutto und sozial-
versicherungspflichtiges brutto.

Sie zahlen doch auf die 667
auch keine rentenbeiträge.

Rechnen sie einfach aus 2350
9,95% = 233,83, aus 3017
wären es ja 300.19 beitrag.

Musste mal vor 40 jahren
den geheimschrank aufsper-
ren und zwei jahre lang
gehälter berechnen.Erinnere
mich noch, der geldwertige
vorteil wurde in der brutto-
spalte extra ausgewiesen.

MfG.

von
Hilflos2008

Vielen Dank! In verschieden Beiträgen im Internet habe ich gelesen, dass gerade der Gelgwerte vorteil auch Sozilalversicherungsplichtig ist und somit auch Rentenversicherungsbeiträge entrichtet werden müssen. Für mich ist das ein sehr wichtiges Thema, da ich in keinen Fall meine EMR gefärden möchte. Für weiter Rückmeldungen wäre ich dankbar!

von
Schiko.,

Habe solche beiträge hier und
anderswo noch nicht gelesen.

Könnten sie erklären wo sowas gestanden hat.

Jeder lohnbuchhalter kann
ihnen bestätigen was richtig
ist.

von
!!!

nur, meines Wissens nach richtet sich das Einkommen was als Hinzuverdienst angerechnet wird nicht danach, ob es sozialversicherungspflichtig ist, sondern nach dem Steuerrecht - angerechnet wird also das zu versteuernde Einkommen aus abhängiger Beschäftigung (oder selbständiger Tätigkeit)

von
Agnes

Hallo,
nach meiner Kenntnis sind geldwerte Vorteile nicht nur steuer- sondern auch sozialversicherungspflichtiges Einkommen.
Agnes

von
?-?

aber Schiko sagt es ist nur steuer- und nicht
sozialversicherungspflichtiges Einkommen.
Und wenn Schiko das sagt, muß es auch stimmen, denn Schiko weiß alles, meistens sogar besser

von
-?-

VORSICHT, Schleimspur!

Experten-Antwort

Sowohl Geld- als auch Sachbezüge oder sonstige vermögenswerte Zuwendungen fallen unter den Entgeltbegriff, solange sie Geldeswert haben und im Zusammenhang mit einer abhängigen Beschäftigung stehen.
Überlässt beispielsweise ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein Kraftfahrzeug zur kostenlosen Benutzung, so kann der darin liegende geldwerte Vorteil (Arbeitslohn) mit monatlich 1 v. H. des sogenannten Listenpreises des Kraftfahrzeuges berechnet werden, die gegebenenfalls niedrigeren tatsächlichen Anschaffungskosten für das Kraftfahrzeug sind nicht zu berücksichtigen.

von
Agnes

aber auch Schiko kann sich mal irren.
Agnes

von
?-?

ach so

von
Schiko.

Einmal die hetzer und ketzer außer acht gelassen komme
ich nochmal auf das ur-
sprungsthema:

Die frage lautete doch ob der
geldwertige vorteil, steuer-
lich in etwa ausgeglichen
durch die 1% versteuerung,
auf den zulässigen ver-
dienst bei der teil EMR. an-
gerechnet wird.
Ich meinte nein, das thema steuer stand überhaupt nicht
zur debatte.
Warum immer wieder das fahren auf nebengeleise?
Stimmt meine meinung nicht,
dann muß man mir dies doch
sagen.
Irren ist menschlich gilt auch
oft für mich.
Nur menschen die für sich sel-
ber immer richtiges beanspruchen, dichten dies
gerne auch anderen an.

MfG.

von
Agnes

Hallo Schiko,
Sie meinten mit Hetzer und Ketzer doch wohl nicht mich?
Ich habe doch nur sachlich gesagt, dass der geldwerte Vorteil auch beitragspflichtiges Einkommen ist und damit sich das Bruttoeinkommen entsprechend erhöht. Nach Ihren Beiträgen soll dies aber nicht der Fall sein.
Allein auf diese Frage kam es hilflos2008 doch an.
Agnes

von
Knut Rassmussen

Lieber Schiko!

Der Entgeltbegriff des Sozialrechts ist eng an das Steuerrecht geknüpft. Faustformel: Steuerfrei = kein Entgelt. Ausnahmen und Besonderheiten wie immer im deutschen Recht vorhanden.

von
xxx

einen Rat erteilt man, wenn man wenigstens annähernd von etwas Ahnung hat, nicht um sich einfach zu Wort zu melden. Die Irrtümer von Schiko nehmen langsam astronomsche Höhen an. Dem Nachfragenden werden unzutreffende Dinge vorgegaukelt. Nicht jeder Forenteilnehmer kennt Schiko, und geht dann bis zur Korrektur von falschen Annahmen aus.

von
Schiko.

Auf keinen fall natürlich meinte
ich sie frau agnes.

Mir geht es doch nur darum,dass hilflos erfährt
ob die genannten 667 als
zuverdienst gerechnet werden.

MfG.

von
Schiko.,

Lieber Rassmussen,

wird denn nach ihrer meinung
der betrag von 667 als an-
rechenbares einkommen für die freigrenze als zuverdienst
gewertet?
Ist dies so, muss ich doch
hilflos erklären das meine
aussage falsch war.
Nur darauf kommt es mir an.

MfG.

Experten-Antwort

Bei diesem Fallbeispiel sind die 667,- EUR anrechenbarer Verdienst mit allen Konsequenzen.