Erwerbsminderungsrente Nachprüfung selben Zeitpunkt i. Jahr?

von
michel1

Zitiert von: michi

@ Herz1952

Da möchte ich mich aber recht herzlich mal bedanken für eine solch tolle Mühe, die Sie sich geben!! Danke schön!!!
Und soll ich Ihnen was sagen: Ich habe den Link verfolgt und ICH war es, der dieses Thema vor zweieihalb Jahren verfasst hatte. Damals wurde mir gerade erst die EMR auf unb. Dauer genehmigt und wie ich in diesem Thread auch schrieb. schwante mir, dass eine Nachprüfung kommt. Nun, ich sollte Recht behalten und es kam ja dann auch so.
Die Beantwortung von Volker war hervorragend und sehr ausführlich... toll, wie sich hier Menschen für andere Mühe geben.
Nun ist es aber eben so, dass ich ja für die jetzige Zeit eine weitere Prüfung erwarte bzw. ich eigentlich schon das Schreiben erhalten haben müsste, wenn die DRV zum gleichen Zeitpunkt prüfen sollte. Da ich das aber noch nicht habe, war eben meine Frage, ob die RV immer eine Nachprüfung zum gleichen Zeitpunkt prüft, also vor 2 Jahren war es Ende Dezember, dann müsste es ja jetzt auch im Dezember sein, oder aber, weil ich eben noch kein Schreiben erhalten habe, ich evtl. mit einer NP vorerst nicht mehr rechnen muss.
In dem Thread damals schrieb ich schon, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich ärztlich neu zu orientieren. Viel Ablehnung, weil eben schon so viel ohne Erfolg probiert wurde und man eben nur das Gleiche wie die Vorgänger machen könnte. Deswegen kann ich so gar nicht mit einem Arzt aufwarten, wenn die DRV einen benannt haben möchte... Das macht mir auch etwas zu schaffen.

@GroKo
Ich möchte doch mal gerne wissen, warum das beschriebene von Herz1952 "Mist" sein soll?? Das ist alles schlüssig und es stimmt jawohl, dass es durch diese Reform der RV jederzeit möglich ist, eine Nachprüfung einzuleiten!! Sie sollten sich vielleicht mal mehr informieren, bevor Sie solche unqualifizierten dem Thema nicht behilflichen Abgaben machen. Dieses Forum gibt vielen Menschen wichtige Hilfestellung, dabei sind solche einfach nur ohne jegliche Begründungen dahin geschmierte Aussagen nicht dienlich.

Hallo michi!

Ich hatte bereits viele solcher Nachprüfungen.....

Ich bekomme selbst heute noch nasse Hände, wenn ich den Fragebogen wieder aus dem Briefkasten hole!

Passiert ist bisher nie etwas!

Immer der selbe Ablauf......ich habe alles ausgefüllt meistens noch ein Brief von Arzt beigelegt......in dem er geschrieben hat das sich keiner Veränderungen ergeben haben und das war es dann auch.....innerhalb von 10 - bis 21 Tagen kam dann ein Schreiben das die Rente weiter gewährt wird.....und das später wieder eine Nachprüfung stattfinden könne......alles 2 Jahre wie hier geschrieben!

Ich kann jetzt schreiben machen Sie sich keine gedanken......aber ich habe selbst immer ein ungutes Gefühl bis ich das Schreiben vom DRV wieder in der Hand halte!

MfG

Michel

von
Wolfgang K.

[/quote]

Immer der selbe Ablauf......ich habe alles ausgefüllt meistens noch ein Brief von Arzt beigelegt......in dem er geschrieben hat das sich keiner Veränderungen ergeben haben und das war es dann auch.....innerhalb von 10 - bis 21 Tagen kam dann ein Schreiben das die Rente weiter gewährt wird.....und das später wieder eine Nachprüfung stattfinden könne......alles 2 Jahre wie hier geschrieben!

Ich kann jetzt schreiben machen Sie sich keine gedanken......aber ich habe selbst immer ein ungutes Gefühl bis ich das Schreiben vom DRV wieder in der Hand halte!

MfG

Michel
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Da möchte ich jetzt nochmal was wissen. Ich bin seit knapp zwei Jahren EM-Rentner. Ich war vom ersten Augenblick unbefristet auf unbestimmte Zeit. Ich habe auch kein Infoblatt mit dieser Zweijahresregel beim Rentenbescheid gesehen. Gibt es da denn solche Unterschiede?

von
unbefristet

Ja, diese Unterschiede gibt es.
30 jähr. berentet auf Dauer - nie geprüft.
50 jähr. berentet auf Dauer - alle zwei Jahre pünktliche Prüfung durch ein Schreiben
45 jähr. berentet auf Dauer - Prüfung auch durch ein neues Gutachten - trotzdem Weitergewährung der Rente.

Wenn die Rente auf Dauer gewährt worden ist, sollte die Sorge um die Weitergewährung endlich mal aufhören.
Sie hört dort nicht auf, wo die Angst ein Faktor der Erkrankung ist, weswegen man berentet worden ist.

von
Leichter

" Ich habe auch kein Infoblatt mit dieser Zweijahresregel beim Rentenbescheid gesehen."

Das bekommen / bekamen Sie auch nicht mit dem damaligen Rentenebescheid sondrn das kommt erst als Anschreiben zum Zeitpunkt der NACHPRÜFUNG !

Und ja, die DRV Bund prüft im Regelfall - Ausnahmen gibt es immer - im 2 Jahresryhtmus alle unbefristeten Rentner in einem automatisertem Verfahren und nur anhand des Selbstauskunftsbogens. Keine Befundberichtsabfrage beim behandelden Arzt oder ähnliches. Falls eine Beschäftigung im Rahmen der 450€ Regelung ausgeübt wird muss der Arbeitgebr noch einen Bogen ausfüllen. Mehr passiert da nicht. Reine Routine und kein Grund zur Besorgnis.

von
Leichter

Hab das 2010 und 2012 bereits durchlaufen ( innerhalb nur 1 Woche kam der Bescheid das sich nichts ändertt! ) und erwarte das ganze jetzt im Februar 2014 wieder.

von
mitchi

Hallo!
Dieser Link ist sehr hilfreich und die Sorgen und Ängste der Susan sind nahezu identisch mit meinen.
Vielen Dank für die Mut machenden Worte!!
mitchi

von
mitchi

Ich kann mich auch erinnern, dass diverse Fragen zu meinen Ärzten im Fragebogen der Nachprüfung gestellt wurden... jetziger Arzt etc...
Wie ich schon sagte, ich bin nicht erfolgreich gewesen, mir einen neuen Arzt zu suchen, daher kann ich der DRV keinen ärztlichen Ansprechpartner benennen... wird mir das negativ ausgelegt?
mitchi

von
michel1

Zitiert von: unbefristet

Ja, diese Unterschiede gibt es.
30 jähr. berentet auf Dauer - nie geprüft.
50 jähr. berentet auf Dauer - alle zwei Jahre pünktliche Prüfung durch ein Schreiben
45 jähr. berentet auf Dauer - Prüfung auch durch ein neues Gutachten - trotzdem Weitergewährung der Rente.

Wenn die Rente auf Dauer gewährt worden ist, sollte die Sorge um die Weitergewährung endlich mal aufhören.
Sie hört dort nicht auf, wo die Angst ein Faktor der Erkrankung ist, weswegen man berentet worden ist.

Hallo!

Wenn ich hier lese und auch im Netz allgemein das die Rente manchen Personen,
die auch langjährig unbefristet berentet sind entzogen wurde.....muß ich ich wohl immer Angst haben.....ja ich habe eine Kopfverletzung aber keine Angststörung!!!!

Es bleibt eben immer die Unsicherheit......ja ein Arbeitnehmer muß auch Angst haben um seinen Arbeitsplatz alles bekannt.....nur was ist auf Dauer wert.....wenn man es selbst im Rentenbescheid stehen hat....

von
Leichter

Zitiert von: mitchi

Ich kann mich auch erinnern, dass diverse Fragen zu meinen Ärzten im Fragebogen der Nachprüfung gestellt wurden... jetziger Arzt etc...
Wie ich schon sagte, ich bin nicht erfolgreich gewesen, mir einen neuen Arzt zu suchen, daher kann ich der DRV keinen ärztlichen Ansprechpartner benennen... wird mir das negativ ausgelegt?
mitchi

Noch einmal :

Es handelt sich bei dieser " Nachprüfung der Rentenberechtigung " der DRV Bund, Berlin um einen ROUTINEvorgang wo KEINE medizinische Überprüfung der Rentenberechtigung im Regelfall vorgenommen wird. Erst wenn sich aus dem Selbstauskunftsbogen und/oder der Bescheinigung des Arbeitgebers über die geleisteten Arbeitsstunden, Art der Beschäftigung etc. Anhaltspunkte ergeben die die weitere Berentung in Frage stellen läuft die med. Prüfung an. Vorher nicht !

Grundsätzlich ist es imemr besser in fachärztlicher Behandlung zu sein und auch zu bleiben solange wie die Rente läuft. Dann ist es einfacher und schneller möglich auf Nachfragen der RV zu reagieren und den ganzen Vorgang unter Umständen zu seinen eigenen Gunsten ( wie z.b. mit aktuellen Attesten etc. ) zu beinflussen. Ist man nicht (mehr ) in ärztlicher Behandlung kann die RV logischerweise keine Nachfrage beim behandeldnen Arzt starten und wird dann quasi dazu gezwungen einen Gutachter zu beauftragen der die aktuelle gesundheitliche Situation des Rentners beurteilt.

von
Leichter

Zitiert von: mitchi

Ich kann mich auch erinnern, dass diverse Fragen zu meinen Ärzten im Fragebogen der Nachprüfung gestellt wurden... jetziger Arzt etc...
Wie ich schon sagte, ich bin nicht erfolgreich gewesen, mir einen neuen Arzt zu suchen, daher kann ich der DRV keinen ärztlichen Ansprechpartner benennen... wird mir das negativ ausgelegt?
mitchi

Noch einmal :

Es handelt sich bei dieser " Nachprüfung der Rentenberechtigung " der DRV Bund, Berlin um einen ROUTINEvorgang wo KEINE medizinische Überprüfung der Rentenberechtigung im Regelfall vorgenommen wird. Erst wenn sich aus dem Selbstauskunftsbogen und/oder der Bescheinigung des Arbeitgebers über die geleisteten Arbeitsstunden, Art der Beschäftigung etc. Anhaltspunkte ergeben die die weitere Berentung in Frage stellen läuft die med. Prüfung an. Vorher nicht !

Grundsätzlich ist es imemr besser in fachärztlicher Behandlung zu sein und auch zu bleiben solange wie die Rente läuft. Dann ist es einfacher und schneller möglich auf Nachfragen der RV zu reagieren und den ganzen Vorgang unter Umständen zu seinen eigenen Gunsten ( wie z.b. mit aktuellen Attesten etc. ) zu beinflussen. Ist man nicht (mehr ) in ärztlicher Behandlung kann die RV logischerweise keine Nachfrage beim behandeldnen Arzt starten und wird dann quasi dazu gezwungen einen Gutachter zu beauftragen der die aktuelle gesundheitliche Situation des Rentners beurteilt.

von
Leichter

Und wie wir alle wissen ist man bei einem Gutachter und auf hoher See in Gottes Hand... Heisst : man weiss nie was dabei heraus kommt !

von
Herz1952

Mitchi,

ich habe mir fast gedacht, dass Sie es waren. Nur ein Buchstabe war anders.

Aber der Volker bin ich nicht, obwohl es der Zufall will, dass ich auch so heiße.

Und wenn der Gutachter "Gottes" Hand missbraucht (wie Fußballer Maradonna), dann gibt es noch den Video-Beweis, sprich Widerspruch und fachmännische Gutachten und nicht die "Tatsachenentscheidung" eines geblendeten Schiedsrichters.

Und mit dem Rat von "Leichter" geht es wirklich leichter.

Herz1952

von
Herz1952

Habe einen Fehler gefunden von mir. Die erste Rente war auf 3 Jahre (nicht 1 Jahr) befristet, das ist die Höchstdauer beim ersten mal. Dann "auf unbestimmte Dauer".

Noch eine allgemeine Bemerkung zu Ärzten und Kassenmitarbeitern: Bei mir stand lange Zeit nicht fest, ob es noch Sinn macht, Bypässe zu legen (hatte nur einen "Medikamentenstent" unter OP-Bereitschaft. Nach ca. 4 Wochen sagte mir mein Hausarzt, die Krankenkasse hätte ihn angerufen, ich müsste doch von der Reha zurück sein. Als er dem KK-Mitarbeiter sagte, dass ich vielleicht auf ein Spenderherz warten müsste, hatte ich vor der KK meine Ruhe.

Irgendwann, nachdem ich in der Uniklinik anrief, was jetzt wäre, ging der Oberarzt schleunigst meine "verlorene" Akte suchen, konnte sich aber noch an mich erinnern und 3 Tage später kam die "Einladung zur OP" ca. 4 Wochen danach. Ein Herzchirurg klärte mich noch auf und ich soll die Voruntersuchungen wohnortnah machen lassen, dann hätte ich am Aufnahmetag nicht so einen Stress. Die Durchblutungsmedikamente sollte ich 5 Tage vor der OP absetzen.

Bei der Voruntersuchung beim Kardiologen, sagte der mir, wenn ich diese Medikamente weglasse, kann ich mir die OP sparen, dann ist der Medi -Stent zu. Toll, also Intervention durch Kardiologe in Uniklinik. Kardiologe meinte es gut mit mir und gab mir für den Blutdruck noch "Dynamit-Tabletten" mit (Nitroglycerin in Tablettenform). Kaum hatte ich am nächsten Tag die erste geschluckt, landete ich wieder auf der Intensivstation. Blutdruck viel zu niedrig. Arzt meinte ich hätte zu wenig getrunken (er hatte nicht ganz unrecht) aber der Pfleger meinte, die Blutdrucksenkung käme hauptsächlich vom "Dynamit".

Oberarzt am nächsten Tag: Sie sind für uns jetzt wie der Affe im Käfig. Lassen sie sich von Ihrer Frau viel zu lesen bringen und erholen sie sich gut in den nächsten 2 Wochen, dann fahren wir sie direkt in die Uniklinik. Zum Glück hatte ich schon eine Weile vorher "püschologische" Medikamente genommen und dachte nur noch "Oh wie schön ist Pana....Krankenhaushotel.

Will damit auch sagen, Nachprüfungen kommen auf die Krankheit an und den Ärzten, die das zu beurteilen haben.

Des Lewe is ganz schee lewensgefährlich, wenn mä nit uff die Weisskittel uffpasst.

Herz1952

von
unbefristet

@ Herz1952
Mich würde interessieren - haben Sie ein neues Herz bekommen, wurden Sie transplantiert?

von
mitchi

Hallo!
ich möchte noch einmal gerne auf meine ursprüngliche Frage zurück kommen... Wird eine solche Nachprüfung nun zum selben Zeitpunkt im Jahr geprüft oder ist das ducrchaus auch mal verschiedeen?
Vielleicht kann mal ein Experte antworten?
Danke schön.