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Zur Experten-Antwort springenHallo Philip,
bitte besprechen diesen komplexen Sachverhalt mit Ihrem Rentenversicherungsträger. Dieser kann Ihren konkreten Einzelfall individuell beurteilen, was wir hier im Forum im Detail nicht einschätzen können.
Hallo Carlo, ich habe vor meiner Krankheit auch schon lange eine Arbeit gesucht aber keiner wollte mich einstellen. Nur BILLIG und JUNG. Nun könnte ich eine Ausbildung anfangen und das ist mit einem sicheren Arbeitsplatz verbunden. Natürlich wartet der Ausbildungsbetrieb nicht ewig auf mich. Vielleicht versteht man jetzt meine Situation und den Druck....Und trotzdem könnte ich die Ausbildung anfagen. Trotz meines fortgeschrittenen Alters. Und es ist eine Arbeit wo Druck, Provision, Konkurenzdenken und Neid nicht entstehen kann. Alaso was Neues ohne Gefahr. Gegenüber der DRV bin ich immer offen und ehrlich. Aber das war ja nie das Thema. Sondern immer nur der neue Arbeitgeber. Selbstverständlich frage ich mich auch, wie es wird, wenn ich die neue Ausbildung anfage und es mir dann wieder schlechter geht......Hallo Philipp, wenn ich Sie richtig verstanden habe, beziehen Sie momentan eine befristete Erwerbsminderungsrente aufgrund (somatischer, nicht psychischer?) Erkrankung. Sie sind Familienvater, also nicht mehr allzu jung? Ich kann natürlich verstehen, dass die Situation alles andere als befriedigend für Sie ist. Allerdings gehe ich auch davon aus, dass Sie Ihre EM-Rente nicht wegen "nichts" erhalten haben. Deshalb kann ich es ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, dass Sie nicht abwarten wollen, bis Sie evtl. wieder gesundet sind, sondern jetzt eine Ausbildung beginnen wollen... Sie loben diese Ausbildung "in den Himmel", aber Ihr pot. Ausbildungsbetrieb darf keinesfalls von Ihrer EM-Rente erfahren?!? Kommt Ihnen das nicht selbst äußerst seltsam vor? Sind Ihre Vorstellungen bzw. Erwartungen nicht etwas naiv? Wenn es ganz Dicke kommt, dann können Sie krankheitsbedingt Ihre Ausbildung nicht weiterführen/beenden, und Ihre EM-Rente ist auch "weg" - und dann? An Ihrer Stelle würde ich zunächst versuchen, evtl. einen Minijob (der sich nicht rentenschädlich auswirkt) in diesem "tollen" Berufsfeld auszuüben, dann werden Sie schnell feststellen, ob Sie den Anforderungen gewachsen sind oder nicht. Meine persönliche Meinung, alles Gute für Sie - LG Carlo K.
@Antwort Vielen Dank für deine Mühe. Letzte Frage. Wenn ich zum Beispiel am 01.08. die Ausbildung anfangen würde. Vorher würde ich 01.07. der DRV und dem AA mitteilen das ich mich Gesund fühle und der neue AG mich 01.08 anmeldet bekommt er keine Rückmeldung das ich EM erhalten habe? Fragt die DRV nur bei mir nach wieviel ich arbeite ode auch bei meinem neuen AG? Will die DRV dann auch meinen Arebeitsvertrag sehen? Lieben Dank und Danke Euch Allen für Eure HILFEIst es 100% sicher, dass der Arbeitgeber meine Diagnosen und die Tatsache NICHT erfährt? Wo kann man sich diesbezüglich/neuen Fragen als Laie einlesen oder nachlesen?Ja, das ist sicher. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht, also wird keiner den Arbeitgeber anschreiben und Ihre Diagnosen nennen. Ja genau so. An den abgeführten Rentenbeiträgen erkennt die DRV die Höhe Ihres Zuverdienstes. aktueller Gesundheitszustand und Diagnosen, letzte ambulante oder stationäre Behandlungen, etc. Da jede, egal welche, Arbeitsaufnahme der DRV mitgeteilt werden soll, prüft die DRV schon nach, ob Sie mehr als von 0 bis unter 3 Stunden bei der vollen EMR arbeiten. Unabhängig davon, dass Ehrlichkeit immer besser ist: der AG bekommt ohne Ihre Information keine Kenntnis von der EMR. Sollten Sie aber aufgrund einer Überlastung ständig ausfallen, dann wirft es schon ein schlechtes Licht auf Sie, da der AG nicht weiß, warum es so ist wie es ist. Den Ausführungen anderer Mitschreiber kann ich nur folgen und würde die Rente nicht einfach "wegwerfen", ohne zu wissen, wie belastbar Sie sind. Ich habe vor Jahren das Gleiche gemacht und bin nach 3 Monaten zusammengebrochen. Zum Glück wurde mir im schnellen Verfahren dann die teilweise und danach wieder die volle EMR bewilligt.
Wenn es so wichtig ist, bringen Sie reichlich Wartezeit mit und besuchen eine Auskunfts- und Beratungsstelle ohne Termin. Dabei sollten Sie möglichst morgens um 08.00 Uhr schon vor Ort sein.Hallo Philip, bitte besprechen diesen komplexen Sachverhalt mit Ihrem Rentenversicherungsträger. Dieser kann Ihren konkreten Einzelfall individuell beurteilen, was wir hier im Forum im Detail nicht einschätzen können.OK Ich wollte mein Wissensdurst schnell klären, da ich leider bei der DRV erst im Juni eine Termin bekommen kann. Und da dies für mich eher Allgemeine Fragen waren, dachte ich probierst dein Glück.
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