Erwerbsminderungsrente wegen Ablehnung onkologische Reha (Antrag G 100)

von
Christine*

Hallo*
mein Antrag auf Reha (gestellt am 17.4. - Eingang bei der DRV am 28.4.) - abgelehnt mit Schreiben der DRV vom 6.6. (Eingang bei mir am 11.6.). Mit Schreiben der DRV wurde mitgeteilt, dass der Antrag als Antrag auf Erwerbsminderungsrente nach § 251 gewertet wird. Am 23.7. hatte ich einen Termin bei einem Rentenberater, von dem ich mir Informationen in bezug auf meine Rentenbeantragung erfoffte. Fehlamzeige - man nannte mir nur 3 Daten, zu denen ich die Rente beantragen könne (Tag Eingang des Rehaantrags 28.4. bei der DRV; 6.6. Datum des Ablehnungsbescheides oder 1.7.14). Mögliche Konsequenzen wurden mir nicht genannt. Ich habe mich nun für den 6.6. entschieden gehabt, aber es kommen mir Zweifel, ob ich wirklich nicht zum 28.4. den Antrag hätte stellen müssen oder ob ich nicht auch zum 1.7. die Rente hätte beantragen können.
Ich muss noch sagen, dass ich am 30.6. mein 60. Lj. erreicht habe.
Wenn der Tag der Rentenbeantragung (6.6.) falsch war, kann ich das Datum noch ändern und den Antrag auf den früheren oder späteren Termin stellen?? Was muss ich in die Wege leiten?
Die Krankenkasse "droht" mir mit KRG-Rückforderung zum 2.5.

von
Feli

Wenn ein Reha- in einen Rentenantrag umgedeutet wird, ergibt sich schon aus der Natur der Sache, dass der Zeitpunkt der Reha-Beantragung damit zum Zeitpunkt des Rentenantrages wird. Sie könnten diesen Zeitpunkt nur verändern, indem Sie die Umdeutung nicht in Anspruch nehmen, sondern ggf. zu einem späteren Zeitpunkt einen "eigenen" Rentenantrag stellen.
Das geht allerdings nur, wenn die Krankenkasse Ihr Dispositionsrecht nicht eingeschränkt hat, also nicht zur Reha-Antragstellung schriftlich (!!!) aufgefordert hatte.
Letztendlich ist der Antragstermin aber nicht so ausschlaggebend, entscheidender für die Rentehöhe ist der Leistungsfall, also der Termin, seitdem Sie erwerbsgemindert sind.
Sollten die Leistungen, die Sie derzeit beziehen, höher sein als die potentiellle Rente, böte es sich natürlich an, diese Leistung solange wie möglich zu beziehen, da mit jedem Monat späteren Rentenbeginn der enthaltene Abschlag geringer wird.
Ggf. kommt bei Ihnen auch die Altersrente für Schwerbehinderte in Betracht.
Lassen Sie sich in einer Auskunfts- und Beratungsstelle beraten!

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