Erwerbsunfähigkeit brutto-netto

von
EinfachIch

Ich hätte eine Frage zwecks Erwerbsunfähigkeitsrente.
Meine Freundin ist seit längerer Zeit AU. Nun steht die Beantragung einer vollen Erwerbsminderungsrente im Raum.
Sie hat die Info bekommen, dass sie monatlich 1943,- Rente erhalten würde.
Sie ist Geburtsjahr 1962, hat einen GdB 50 und Steuerklasse 1.
Leider finden wir nirgends eine ungefähre Zahl, was von den 1943,-EUR im Monat,nach Abzug von Steuern usw. übrigbleiben würde. Ein ungefährer Betrag würde uns schon helfen.
Liebe Grüße und vielen Dank für hilfreiche Antworten
Moni

Experten-Antwort

Hallo EinfachIch,

die Rentenversicherung kann Ihnen lediglich die Nettorente nach Abzug der Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung mitteilen. Vorausgesetzt Ihre Freundin ist bei einer Rentenbewilligung pflichtversichert in der Krankenversicherung der Rentner, werden von der Bruttorente ca. 11 % dafür abgezogen. Der genaue Wert hängt von der Krankenkasse ab, in der Ihre Freundin Mitglied ist und ob Sie Kinder hat. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/In-der-Rente/Kranken-und-Pflegeversicherung-der-Rentner/kranken-und-pflegeversicherung-der-rentner_node.html

Zur steuerlichen Belastung wenden Sie sich bitte an die Steuerverwaltung bzw. die steuerberatenden Berufe.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
KSC

Wenn Sie von der Bruttorente sprechen geht bei gesetzlicher KV noch etwa 11% für Kranken- und Pflegeversicherung ab.
Bei privater KV kommt hingegen ein Beitragszuschuß (ca 8% dazu). Oder war bei Ihrer Zahl die KV schon weg?

Und was die Steuer betrifft muss sich die Dame bei steuerberatenden Stellen erkundigen (Finanzamt, Steuerberater, etc)

von
Siehe hier

Zitiert von: EinfachIch
Ich hätte eine Frage zwecks Erwerbsunfähigkeitsrente.
Meine Freundin ist seit längerer Zeit AU. Nun steht die Beantragung einer vollen Erwerbsminderungsrente im Raum.
Sie hat die Info bekommen, dass sie monatlich 1943,- Rente erhalten würde.
Sie ist Geburtsjahr 1962, hat einen GdB 50 und Steuerklasse 1.
Leider finden wir nirgends eine ungefähre Zahl, was von den 1943,-EUR im Monat,nach Abzug von Steuern usw. übrigbleiben würde. Ein ungefährer Betrag würde uns schon helfen.
Liebe Grüße und vielen Dank für hilfreiche Antworten
Moni

Hallo Moni,

abgesehen davon, dass dies hier ein Forum für Renten- und nicht für Steuerfragen ist...

Sofern Ihrer Freundin eine volle EM-Rente bewilligt werden würde, kommt es mit darauf an, in welchem Jahr dann der Rentenbeginn liegt, dies kann auch rückwirkend sein.
Wäre dies z.B. 2020, wäre der steuerpflichtige Teil der Rente 80%.
Bis zum Jahr 2040 steigt dieser Besteuerungsanteil nun jährlich um 1%, vor 2020 'sinkt' er um 2% pro Jahr bis 50%.

Was hierauf dann an Steuern anfällt können Sie über verschiedene Steuerrechner im Netz berechnen, z.B. ganz spontan diesen hier:

https://www.smart-rechner.de/rentenbesteuerung/rechner.php

Aber Ihre Freundin muss sich natürlich auch weiterhin Kranken- und Pflegeversichern. Der entsprechende eigene Beitragsanteil geht also auch noch von der Brutto-Rente runter.

von
?

Zitiert von: EinfachIch
Ich hätte eine Frage zwecks Erwerbsunfähigkeitsrente.
Meine Freundin ist seit längerer Zeit AU. Nun steht die Beantragung einer vollen Erwerbsminderungsrente im Raum.
Sie hat die Info bekommen, dass sie monatlich 1943,- Rente erhalten würde.
Sie ist Geburtsjahr 1962, hat einen GdB 50 und Steuerklasse 1.
Leider finden wir nirgends eine ungefähre Zahl, was von den 1943,-EUR im Monat,nach Abzug von Steuern usw. übrigbleiben würde. Ein ungefährer Betrag würde uns schon helfen.
Liebe Grüße und vielen Dank für hilfreiche Antworten
Moni

Wurde die Rentenhöhe auch der richtigen Zeile entnommen? Die Höhe spricht ehr für die prognostizierte Regelatersrente.

von
Steuer

Zitiert von: EinfachIch

Sie ist Geburtsjahr 1962, hat einen GdB 50 und Steuerklasse 1.
Leider finden wir nirgends eine ungefähre Zahl, was von den 1943,-EUR im Monat,nach Abzug von Steuern usw. übrigbleiben würde. Ein ungefährer Betrag würde uns schon helfen.

Das "monatliche" können Sie etwas vergessen, da Sie keine monatlichen Abzüge haben werden, wie Sie es als AN gewohnt sind. Nachdem Sie ihre erste Steuererklärung als Rentner gemacht haben, wird das FA die zu entrichtende Steuer festlegen. Sofern eine Steuerlast entsteht, wird diese als vierteljährliche Steuervorauszahlung zu entrichten sein.

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