erwerbsunfähigkeitsrente brauche dringend eure hilfe

von
baerchen

hallo ihr lieben
ich erspare euch meine ganze krankengeschichte und fange mal mit dem wichtigsten an.
also mit 36 jahren kam ich in die erwerbsunfähigekitsrente nachdem ich 72 wochen krank war und man mich in 2 kuren schickte. diese rente war auf 3 jahre begrenzt und endete mit meinem 39 lebensjahr,danach wurde eine verlängerung abgelehnt weil ich angeblich gesund war. das arbeitsamt teilte mir mit das ich keinen anspruch auf arbeitslosengeld hatte da ich ja in den rentenjahren nicht eingezahlt habe so landete ich beim sozialamt.man zwang mich trotz krankheit in eine arbeit die ich genau 5 monate durchhielt und auch das nur unter harten medikamenten. dann war ich wieder krank und beantragte erneut eine rente.man schickte mich wieder von einen gutachter zum anderen und in eine kureinrichtung in eine schmerzgruppe.endlasen wurde ich als schwer chronisch schmerzkrank der stufe3 und arbeitsunfähig allerdings mit dem vermerkt das ich noch mehr als 6 stunden arbeiten könne. viele gutachter folgten wieder und 2 ablehnungen meines rentenantrages und wiederspruches. nun bin ich arbeistlosengeld2 davor war ich im arbeitslosengeld1 und davor 72 wochen im krankengeld. nun hatte mein arzt im sommr wo ich die meisten beschwerden habe einen antrag auf eine medizine leistung gestellt die abgelehnt wurde weil medizinisch nicht notwendig und die 4 jahre noch nicht um seihen.8 wochen später flattert ein schreiben der lva in meinen briefkasten das ich aufgefordert werde eine medizinische leistung anzutreten und nur nich machen muss wenn ich in haft bin. ok sagt mein arzt da müsen wir durch.er rief dann in der klinik an wo ich hin sollte und machte einen termin aus der am 8.1.2008 sein sollte,da im dezember keine schmerztherapie stattfindet. super denke wenigstens bin ich weihnachten zu hause. einige tage später bekomme ich von der klinik einen termin für den 5.12.2007!!! ich rief die klinik an und fragte wie das denn nun komme und man teilte mir mit das die lva einen eilantrag gestellt hat und man den termin nicht ändern kann.danach bin ich pschisch erst ein mal zusammengebrochen. was bezwecken die behörden damit? wie soll ich mich verhalten? vor allem was soll ich den ärzten sagen? man spielte mir letztes mal verständnis vor und im bericht stand weder etwas das ich eine schmerztherapie gemacht hatte noch das ich auf morphium gesetzt wurde. es waren die normalen berichte wo sportlich wandern und walken drin stand das wir so nie gemacht haben.
habt ihr einen rat für mich?
eure petra

von
Maiki13

Liebe petra ich kann dich sehr gut verstehen was du mit machst.Habe auch lange gebraucht um meine Vollrente zu kriegen.War auch schon mit 43Jahre einen Herzinfarkt bekommen u.habe dann mit den Nerven bekommen.Habe auch viele Kuren hinter mir gehabt.Du muss nur weiter kämpfen u.Widersprüche einlegen.Mir hatte am meisten die VDK geholfen mit haben gute Fachmänner.Das kleine Geld ist gut angelegt petra u.lass den Kopf nicht hängen.LG.Maiki

von
DeFelice

Wie ich Ihren Ausführungen
entnehmen kann, waren Sie
in einer Reha-Einrichtung, die
sie zwar als chronisch Schmerz
kranker entlassen haben, aber
für über 6 Std. als arbeitsfähig
eingestuft haben. Der Entlas-
sungsbericht der Reha hat
Ihnen das Knick gebrochen,
weil über 6 Std. arbeitsfähig,
keine Rente.

Sie schreiben jetzt, dass Ihnen
wieder eine Reha angeboten
wurde. Nehmen Sie diese an,
verweigern Sie aber die allgem.
Schweigepflichtsentbindung
gegenüber den Rehaärzten.

Wenn Ihnen der Entlassungs-
bericht vorliegt, prüfen Sie ihn
mit Hilfe ihres Hausarztes, dan
können Sie die Reha-Ärzte
immernoch von der Schweige-
pflicht entbinden.

Danach treten Sie unbedingt
einem Sozialverband bei, wie
z. b. VDK oder SoVD, denn
ohne rechtliche Hilfe, kommen
Sie nach meinem Dafürhalten
aus dieser Sache nicht mehr
heraus.

von
???

Welche dringende Frage haben Sie denn nun oder wie sollen wir Ihnen helfen?

Experten-Antwort

Sehr geehrte Petra,

dem Vorschlag von DeFelice schließe ich mich insoweit an.
An der Rehabilitationsmaßnahme sollten Sie auf jeden Fall teilnehmen. Sollte Sie das Arbeitsamt/Job Center zur Antragstellung aufgefordert haben, haben Sie kein Dispositionsrecht, d.h. Sie müssten an der Maßnahme teilnehmen, ansonsten drohen Ihnen Leistungskürzungen. Nach Abschluss der Maßnahme können Sie den Entlassbericht mit den dortigen Ärzten oder Ihrem behandelnden Arzt einsehen, bevor der Bericht an den Rentenversicherungsträger weitergeleitet wird.
Leider ist uns von Ihrem Fall nicht mehr bekannt, deshalb ist es schwierig hier zu beurteilen, wie die Chancen auf die Gewährung einer Erwerbsminderungsrente usw. stehen. Ich schlage Ihnen hierzu vor, sich persönlich beraten zu lassen.

von
James

Ja, wieder eine Geschichte von bzw. aus
" Absurdistan "
äh entschuldigung der deutschen Rentenversicherung.

Gehen Sie SOFORT zum Fachanwalt für Sozialrecht.

Notfalls bis vor das Sozialgericht.

Tun Sie dies nicht haben Sie
gegen diesen Verein null Chancen !

Sie haben es hier mit einem Gegner
zu tun, nicht mit einer Behörde die Ihnen helfen will.

Dies muß Ihnen immer klar sein.

von
Stefan

Wer sagt das ?

Sagen Sie mir EINE gesetzliche Bestimmung die es den Rentenversicherungsträgern vorschreibt den Versicherten die Ihnen zustehenden Leistungen nicht zu gewähren ?

Und es gibt noch nicht mal Vorgaben die sagen müssten , dass bei den Leistungen einzusparen wäre.

Ganz im Gegenteil, müssten die Träger sogar im Zweifelsfall eher Leistungen gewähren, da dies zu Einsparungen in den Verwaltungskosten führt und diese Verwaltungskosten sind zu senken.

von
baerchen

so liebe gemeinde da bin ich wieder. habe die reha halbwegs lebend überstanden.
lieber experte meinen fall habe ich versucht am anfang zu beschreiben. ich kämpfe nun schon 2 jahre um meine rente und wurde von einen gutachter zum anderen geschickt.natürlich sagte jeder ich bin gesund und stellte das gutachten von vor 2 jahren der eigenen lva klinik in frage.die rente wurde bereits 2 mal abgelehnt und mein arzt beantragte eine schmerztherapie weil gutachter aus fachrichtungen wie psychatrie und internisten über mich nicht urteilen können da sie für meine krankheit ( chronisch schmerzkrank stufe3) garkein wissen haben. ich hatte bereits einen termin bis die lva einen eilantrag stellte und ich statt am 8.1 nun am 5.12 in die klinik musste. als ich an kam war mir klar was lief. im dezember bietet die klinik garkeine schmerztherapie an.durch die feiertage hatte ich dann statt 4 wochen nur an 2 1/2 wochen anwendungen.ABER ich bin als krank endlassen und im bericht soll stehen das ich unter 2 stunden täglich nur arbeiten kann.das sagte mir der chefarzt auf den bericht warte ich gespannt.nur ich bin ja arbeitslos und in den leitsätzen steht das arbeitslose nur dann als arbeitsunfähig endlassen werden dürfen wenn ihre arbeitszeit täglich unter 2 stunden fällt. das habe ich in der klinik am schwarzen brett gelesen das die aok ausgehängt hat.
mit viel viel viel glück leute sieht es so aus.ich war ja 72 wochen krank,dann 1 jahr arbeitslos durch die reha bin ich 4 wochen später ins hartz4 gefallen und meine ärztin hat den schlüssel für die neue krankenmeldung geändert das ich nun eine andere krankheit habe und ev. wieder in die 72 wochen krankengeld komme anstatt in hartz4 und bin wenigstens das arbeitsamt los die sich nicht melden und ich nicht weiss ob ich zahlungen von ihnen bekomme.die krankenkasse schaltet sich nun ein und will dem arbeitsamt auf die füsse treten das sie ihre besuche bei mir unterlassen sollen.wenn ich sehr viel glück habe rutsche ich an hartz4 vorbei denn dann habe ich keinen anspruch auf rente und krankengeld.
ich habe in der klinik alles kopiert! schmerztagebücher die sich niemand in den 4 wochen angesehen hat,therapiepläne in denen steht das ich wenn überhaupt 4 anwednungen am tag hatte die nicht meinem krankheitsbild endsprachen,meine medikamente die alle in das btm geetz fallen waren die ganze zeit in meinem zimmer und nicht unter verschluss wie vorgeschrieben,von 4 visiten hatte ich eine in der ersten woche,bei den 2 anderen hatte ich anwendungen die vor visiten gehen und die 4 ist ausgefallen weil frau doktor urlaub hatte,die orthopädin hat mich 10 minuten gesehen der bericht lag aber 1 woche danach bereits geschrieben bei der stations schwester auf dem tisch und frau doktor hatte urlaub danach. ich kann das alles so weiterführen.NUR wenn ich bei dem abschlussgespräch erfahre das ich bereits 4 wochen nierenbluten habe hörts bei mir auf. das wusste ich nicht und man schickte mich so in die wassergymnastik.durch mein morphium habe ich das nicht gemerkt.meine hausärztin hat mich nun 3 wochen mit antibiotika behandeln müssen um die nierenwerte runter zu bekommen.
ohne euch hätte ich das alles so nie durchgehalten und oft an euch gedacht.sylvester habe ich trotzdem mit den anderen patienten ein bischen gefeiert und portwein getrunken ;-) bis die böse nachtschwester kam aber wir haben uns nicht unter kriegen lassen und das beste daraus gemacht aber um 24 uhr kamen bei mir doch ein paar tränen denn 400 km weit weg von meinem hund taten weh.
so nun habt ihr erst einmal den neuen bericht und ich werde mir einen anwalt nehmen wie geraten. ich habe eine anwältin die auf arbeitsrecht spezialisiert ist und auch stock sauer ist auf das was da gelaufen ist und ich bin im sozialverband aber irgendwie muss ich denen alles vorsagen was sie machen sollen.

hab euch lieb