< content="">

Erwerbsunfähigkeitsrente und Studium

von
Biene

Hallo!

Ich bi 35 Jahre alt und leide schon seit 10 Jahren an einer Angststörung und Depressionen. Trotz jahrelanger Behandlung und Rehas wurde es nicht besser. Nun bin ich schon seit Monaten krankgeschrieben, weil ich nicht mehr arbeiten kann und mein Arzt hat mir geraten, Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen. Meine Frage ist nun: Ich würde trotz allem gerne studieren. Ist es möglich Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen oder zu bekommen und zu studieren?

Grüße Biene

von
Schade

Es gibt für einen EM Rentner kein Verbot nebenbei zu studieren und es besteht für einen Rentner auch keine Verpflichtung anzugeben, dass er ein Studieum aufgenommen hat.

Aber: Wer "ernsthaft" studiert, also versucht sein Studium in "einigermaßen vernünftiger Zeit" duchzuziehen, dürfte wohl kaum erwerbsgemindert sein, der könnte wohl genauso gut leichte Büroarbeiten erledigen......

von
-

Ich kann mich der Aussage von "Schade" nur anschließen. Mir wäre auch nicht bekannt das ein Studium neben einer EM Rente nicht zulässig wäre. Sie können die tägliche und wöchentliche Belastung ja steuern indem Sie zu Vorlesungen gehen oder fernbleiben und notfalls über die Regelstudienzeit hinaus für den Abschluß des Studiums benötigen.

von
Biene

Danke für die schnellen Antworten. Das ist ja am Studium gut,das ich mein Pesum einteilen kann. Bei mir würde wenn, eh nur ein Fernstudium an der Uni hagen in Frage kommen, weil ich eine Präsens Uni aufgrund meiner Angst und Panikattacken nicht besuchen kann. Im Fernstudium kann ich alles von zu hause aus machen.

Gruß Biene

von
detlefsen

Zitiert von: Biene

Danke für die schnellen Antworten. Das ist ja am Studium gut,das ich mein Pesum einteilen kann. Bei mir würde wenn, eh nur ein Fernstudium an der Uni hagen in Frage kommen, weil ich eine Präsens Uni aufgrund meiner Angst und Panikattacken nicht besuchen kann. Im Fernstudium kann ich alles von zu hause aus machen.

Gruß Biene

Und was ist der Sinn dieses Studiums ??

Reine Beschäftigungstherapie oder woillen Sie dann nach dem Studium wieder arbeiten und damit auf die EM-rente verzichten ??

Anders wäre mir eine Studium in der Zeit der Berentung nicht erklärbar. Nur um sich zu beschäftigen gibt es doch andere Möglichkeiten wie z.b. den 400 Euro Job. Da kommt dann wenigstens finanziell noch was bei rum. Beim Studium ja eher nicht. Das kostet doch nur.

von
-

Ich finde es durchaus begrüssenswert wenn eine junge Versicherte mit 35 Jahren trotz depressiver Erkrankung positiv in die Zukunft schaut und versucht aus einer möglichen Berentung wieder raus zu kommen.
Außerdem gibt es auch viele ältere Menschen die noch ein Studium anfangen, einfach weil Sie sich weiterbilden wollen. Insofern kann ich den Einwand von User"detlefsen" nicht nachvollziehen.

von
Beatrice Kernchen

Seien Sie aber vorsichtig. Wenn Sie nur eine befristete EM-Rente bekommen ( was ja meistens der Fall ist ) und Sie später dann einen Verlängerungsantrag stellen und womöglich dann zum Gutachter deswegen müssten , kommen Sie womöglich schwer in Erklärungsnot.

Aus der Tatsache das Sie dann studieren ( Fernstudium hin oder her ) könnte der Gutachter entsprechende Schlüsse hinsichtlich ihrer dann aktuellen Erwerbsfähigkeit ziehen und unter Umständen dann keine weitere Verlängerung der Rente mehr befürworten.

Also obwohl grundsätzlich ein Studium während der Berentung zwar erlaubt ist, könnte sich dies im Fall der Fälle sehr wohl negativ auf die weitere Berentung dann auswirken. Sie wären wahrlich nicht die erste der man daraus einen Strick dreht...

von
Schwarzwälder

Das ist doch Unsinn. Warum sollte eine Studium (zudem noch ein Fernstudium) Einfluss auf eine Weitergewährung haben??? Höchstens im Hinblick auf eine bessere Qualifizierung und somit bessere Verweisbarkeit. Und genau das will die Userin ja wahrscheinlich auch erreichen.

von
Biene

Den Sinn eines Studiums sehe ich darin, das ich mich trotz allem gerne weiterbilden möchte und die Hoffnung habe, vielleicht ja doch irgendwann wieder arbeiten zu können und dann noch besser Qualifiziert zu sein. Und Bildung schadet ja auch nicht. Ein 400 Euro Job bring mir nichts und den könnte ich im moment auch nicht machen, weil ich durch meine Krankheit eine Behinderung habe und nicht alleine von zu hause weg kann.