erziehungszeiten bfa und Versorgungswerk

von
archi

Von 2/97 bis 7/99 zahlte ich als Angestellte Architektin Pflichtbeiträge in die bfa. Danach war ich als freie Mitarbeiterin tätig und mußte daher ins Versorgungswerk einzahlen, trat aber nicht aus der bfa aus. Vor der Geburt meines ersten Kindes 8/2000 war ich für zwei Monate arbeitslos gemeldet. In den folgenden sechs Jahren habe ich noch zwei Kinder bekommen und zwischendurch Mini-Projekte als Selbstständige gemacht, die aber maximal zwei bis vier Wochen im Jahr Beschäftigung umfaßten und zwar ein geringes Honorar brachten, aber nach Abzug der Arbeitszimmer- und sonstigen Kosten nur Verlust einbrachten.
Werden für die übrigen Monate, in denen ich nicht tätig war, die Erziehungszeiten für die bfa angerechnet? Und kann ich freiwillig in die bfa einzahlen (32 Monate Pflichtbeitragszeit bis 2000), um die fünf Jahre "vollzumachen"?
Werden die Erziehungszeiten auch im Nachhinein angerechnet, wenn ich später wieder als Angstellte in die bfa einzahle?

Experten-Antwort

Elternteile, die während der Kindererziehung
zu den in § 5 Abs. 1 und 4 SGB 6 genannten Personen gehören, also versicherungsfrei sind (u.a. die einer berufständigen Versorgungseinrichtung angehören),

(es sei denn, dass eine Nachversicherung durchgeführt worden ist (§ 56 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 SGB 6)),

es sei denn, dass sie ohne Anspruch auf Versorgung ausgeschieden sind (§ 56 Abs. 4 S. 1 Nr. 3 SGB 6),

erhalten in der ges. RV keine Kindererziehungszeiten für die spätere Rente. Diese müssten Sie bei Ihrer Versorgungseinrichtung beantragen (s.o.)

Solange Sie keine 60 Kalendermonate Beitragszeiten haben können Sie auch nicht die freiwillige Versicherung wählen.

Bitte wenden Sie sich an eine Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen RV.