EU Rente

von
Silke Kuhn

Hallo ihr lieben,

ich muss da auch mal was los werden. Ich habe im Januar 2013 EU Rente beantragt die in der ersten Distanz abgelehnt wurden ist. Ich habe bitterlich geweint und verstand irgendwie das ganze nicht... wie krank muss man sein um Rente zu bekommen?
Am besten ich zähl mal alles auf.

Gebärmutterhalskrebs,
Schilddrüse wurde komplett entfernt,
Polyneurophatie
Morbus Basidov
Bandscheibenvorfall
rechte Niere entfernt mit 2 vorangegangener Sepsis
Hoher Blutdruck
Schnapp Finger , beidseitig
Posttraumatische Belastungsstörung,
Suchterkrankung
Deppresionen Psychotherapie,
Mehrere Traumas...Nachweisbar...von Kindheit an bis heute
Selbstverletzendes Verhalten
Suizidgefährdet

Ich habe Einspruch und Akteneinsicht beantragt nach der Akteneinsicht habe ich einen erneuten Einspruch geschrieben. Dann erhielt ich einen Termin bei einem Gutachter. Das liegt jetzt ca 3 Monate zurück. Vor 2 Tagen habe ich doch die Frechheit besessen mal nachzufragen.
Die nette Dame am anderen Ende fragte mich gelangweilt was ich denn jetzt will?? Ja was will ich denn???? Vielleicht mal erfahren wie der Stand ist? Ja das kann Sie mir nicht sagen. Das geht jetzt erst zu einer Kommision und die entscheiden dann...Auf meine Frage kann wohl dann noch so eins bis zwei Jahre dauern...Meint sie...oh das hoffe ich doch nicht. Alles klar das wird ihr vermutlich scheiß egal sein...nur mir nicht...und deshalb meine Frage...?? Wie lange muss ich die Finger still halten bevor ich eine Beschwerde schreiben kann?

Ach was mir gerade noch einfällt.. Nach der Entfernung meiner rechten Niere im letzten Jahr wurde durch die Klinik eine Reha beantragt. Die von der Rentenversicherung mit der Begründung

„Ihr Gesundheitszustand kann nicht mehr hergestellt werden“ abgelehnt wurde.

Dankeschön Herzlichst LG Silke

von
Anja Wedeking

Das ist ja nicht zu glauben, dass bei Ihnen mit so vielen schlimmen Diagnosen die EM-Rente abgelehnt worden ist und nicht mal die halbe EM-Rente gewährt wird. Da zweifelt man ja schon an der Kompetenz der Gutachter.

Zumal mir persönlich auch ein Fall bekannt ist, wo eine volle Rente nur wegen Angstzuständen, labile Psyche, Erschöpfung, Schwindel gewährt worden ist. Und jetzt gabs sogar noch ne 2-jährige Verlängerung dazu.

Andere werden berentet und sind anschließend plützlich so fit, dass sie monatelang in Indien, Thailand, Marokko oder sonstwo überwindern und dort plötzlich keine ärztlicheBetreuung mehr brauchen.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Kraft für den Kampf mit der DRV. Würde raten beim VDK oder einem Anwalt für Sozialrecht Hilfe zu suchen. Das kann u.U. Wunder wirken und die Sache beschleunigen

von
Cassandra

@Silke Kuhn: kann es sein, dass der Antrag abgelehnt wurde, weil Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt haben ???
Was GENAU steht als Grund für die Ablehnung im Bescheid ?

von
Fritzi

Manchmal gehört es zum selbstverletzenden Verhalten dazu, unbewusst auch die Rentengewährung zu boykottieren, vor allen Dingen wenn es um posttraumatisches Geschehen geht.
Inkompetente Gutachter verstehen den Zusammenhang nicht und lehnen eine Rentengewährung ab.
Mein Tipp: Dranbleiben! Irgendwann versteht jemand den Zusammenhang und gewährt die Rente. Dann vielleicht sogar auf Dauer, was dann mit einer Nachzahlung verbunden wäre.
Toi toi toi

von
Nick L. Beck

Ich bin kein Arzt und kann mir kein medizinisches Urteil bilden. Allgemein ist jedoch zu sagen, dass es stets NICHT auf die Summe der Erkrankungen ankommt, sondern auf ihr Zusammenwirken und ihren Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit! Populistische Empörungen, dass man mit "soundsovielen Diagnosen" ja wohl zu berenten ist, sind da nicht gerade argumentativ hilfreich... Das möchte ich lediglich allgemein (!) zu bedenken geben.

Zur (einzigen wirklich gestellten) Ausgangsfrage, wie lange man warten sollte, bis sich was tut: im Prinzip muss man gar nicht warten. Sachstandsanfragen (telefonisch oder schriftlich) sind natürlich erlaubt. Man sollte sich nur nicht von einem gelangweilten, lustlosen oder inkompetenten Bearbeiter abwimmeln lassen, es ggf. mehrfach versuchen und ggf. eine Frist (zur Beantwortung) setzen - und auf der anderen Seite natürlich auch selbst freundlich bleiben. Nachträglich einen Bevollmächtigten zu beauftragen, kann das Verfahren jedoch oft unnötig verzögern. Das sind meine Erfahrungen.

Im konkreten Fall klingt es aktuell für mich so, als befinde sich Ihr Widerspruch unmittelbar vor der Entscheidung durch den zuständigen Ausschuss. Der tagt i. d. R. alle paar Wochen, so dass Sie in spätestens 6 bis 8 Wochen - je nach dem, wann die nächste Sitzung ist und wie lange sich der Vorgang schon beim Ausschuss befindet - einen Bescheid in Händen halten dürften.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Silke Kuhn,

wie ich auch dem Beitrag von Nick L. Beck erwähnt, scheint die Entscheidung des Widerspruchsausschusses bevorzustehen. Im Einzelfall ist eine schriftliche Anfrage die bessere Alternative. Fragen Sie daher nach, ob und wann Ihr Fall vor dem Widerspruchsausschuss verhandelt werden wird. Ob man gleich unter Hinweis auf § 88 SGG ( siehe hierzu z.B. unter folgendem Link nach: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/sgg/gesamt.pdf ) mit einer Untätigkeitsklage drohen sollte, kann von uns an dieser Stelle nicht unbedingt angeraten werden. Diese Letzte Mittel wäre ggfs. bei einer völlig unzureichenden Antwort dann immer noch möglich.

von
offizieller groko fanclub

nötigenfalls eine Untätigkeitsklage einreichen !!!!
allerdings bin ich sicher das sie die eu- rente erhalten.
gruss

von
Silke Kuhn

Hallo Ihr lieben,
recht vielen Dank für die schnellen Antworten darüber habe ich mich sehr gefreut. Am Wochenende kam dann die schlechte Nachricht meine Rente wurde erneut abgelehnt..und ich war am Boden zerstört. Ich war dann recht verwundert, dass die Ablehnung am 23.04.2014 geschrieben wurde. Ich aber am gleichen Tag bei meiner Ansprechpartnerin angerufen habe und die erste Frage die Sie mir stellte. Was ich denn jetzt will? Das fand ich schon mal nicht sehr nett. Nannte dann aber den Grund meines Anrufes. Wie weit den der Stand sei? Sie sagte zu mir, dass meine Akte jetzt bei Ihr liegt und diese in den nächsten Wochen dem Ausschuss vorgelegt wird. Ich fragte Sie auch noch mit welchem Zeitraum noch zu rechnen ist. Sie sagte mir keine Ahnung. Okay muss ich akzeptieren. Nun frage ich mich wirklich. Die eine sagt so und dann auf einmal den gleichen Tag wird die Ablehnung geschrieben obwohl die Bearbeiterin mir am Telefon mitgeteilt hat liegt noch bei ihr. Wie geht das denn?

Dann was mir auch aufgefallen ist:

In der Ablehnung steht drin, dass ich am 04.09.2013 und am 27.03.2014 durch den sozialmedizinischen Gutachter geprüft wurden bin. Stimmt nicht
2013 war ich überhaupt nicht bei einem Gutachter...Im Gegenteil ich habe mehrfach um Erstellung eines Gutachtens gebeten. Diesen Termin hatte ich dann nicht wie sie sagten am 27.03.2014 sondern am 17.02.2014. Wenn ich aber lese, dass sich der Ausschuss sich noch mal eingehend mit meinem Anliegen befasst hat. Und schon bei den Daten für mich nicht nachvollziehbare Fehler einschleichen, dann ist das ganze für mich eine Farce.
Weiterhin steht drin, dass sich die medizinische Sachaufklärung vorrangig auf meine letzte Erkrankung beruht. Diese wäre 5 Krankenhausaufenthalte...Halberstadt sepsis...Uni Leipzig...sofortige Notaufnahme mit besonders schwerer Sepsis..Die Ärzte sagten mir..wenn ich einen Tag später ins Krankenhaus gekommen wäre, hätten Sie nichts mehr für mich tun können. Mein Wert lag statt bei 5,0 bei 361,00 Entzündungswert

Dann wurde entschieden meine Rechte Niere zu entfernen.

Jetzt aber verstehe ich nicht..weshalb meine anderen Erkrankungen nicht berücksichtigt werden?????
Morbus Basidov

Bedeutet: Ich darf keine Fahrtätigkeiten, keine Maschinen, keine Bildschirmtätigkeiten..ausüben..Ihr müsst euch vorstellen..Ich fahre Auto und die Schilder an den Seiten stehen bei mir nicht an den Seiten sondern liegen auf der Straße..Brücken sieht bei mir so aus als ob ich nicht drunter durch fahren kann sondern ich fahre dagegen. Also lass ich das Auto fahren. Ich will nicht mich und schon garnicht andere Menschen gefährden.
Ich wohne hier aber auf einem Dorf wo das wegkommen wie zum Beispiel täglich zur Arbeit nur mit Auto möglich ist.

Dann wurde mir durch einem Gutachte von 2011 bescheinigt, dass ich ein Psychisch erkrankter Mensch bin. Ich keine Helfer Tätigkeiten ausüben darf wie zum Beispiel Altenpflege usw usw..Ich darf keine Wechselschichten arbeiten und ich darf nicht arbeiten wo große Ansammlungen von Menschen sind. Ich darf keine dauernd stehende und keine schweren Tätigkeiten ausüben. Und jetzt möchte ich euch einfach fragen wie würdet ihr weiter verfahren??

Ich wollte auf das Sozialgericht und Klage einreichen...habe aber keine Ahnung ob ich erst einmal alleine oder gleich einen Anwalt damit beauftragen soll????? Was für ein Anwalt muss das sein? Anwalt für Familie und Soziales????

Über Tips und Ratschläge von euch wäre ich verdammt dankbar...Alles liebe

Herzlichst Silke

von
Silke Kuhn

Liebe Anja Wedeking,

ich danke Ihnen ganz herzlichst. Und mir geht es genau sowie Ihnen. Ich habe durch meine Therapien Menschen kennen gelernt wo ich mich wirklich gefragt habe. Nach welchem Maß entscheiden die Rentenversicherungen? Ich habe eine Frau kennengelernt (heute sind wir befreundet) die die gleichen Psychischen Erkrankungen hat wie ich. Bei mir ist es aber so, dass noch die körperlichen Erkrankungen hinzu kommen. Sie ihre Rente in der ersten Instanz bewilligt bekommen hat und ich immer noch kämpfen muss und nicht zur Ruhe kommen kann. Die Ruhe die ich so verdammt nötig habe und brauche. Ich kann Nachts nicht schlafen oder sagen wir so ich kann schlafen aber ich habe Angst davor einzuschlafen weil dann die bösen Träume kommen..Tod Verderben und immer meine Familie die ich jede Nacht sterben sehe. Immer auf eine andere brutale Art und weiße. Schon als Kind habe ich dieseTräume gehabt..damals waren es böse Hexen gefährliche Tiere..Ich habe bis heute noch nie einen schönen Traum gehabt..Niemals..Wenn dann die Nacht um ist und ich im Schlaf wieder geweint und mich stundenlang herum gewältzt habe..dann bin ich am Tag so furchtbar müde...Ich werde weiter machen..Ich glaube und hoffe das ich vor Gericht gute Chancen habe..Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung

Herzlichst Silke

von
Silke Kuhn

Zitiert von: Cassandra

@Silke Kuhn: kann es sein, dass der Antrag abgelehnt wurde, weil Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt haben ???
Was GENAU steht als Grund für die Ablehnung im Bescheid ?

hallo liebe Cassandra, die Versicherungspflichtigen Voraussetzungen sind erfüllt..:-) Längerer Text unten...alles liebe

von
Silke Kuhn

Zitiert von: Anja Wedeking

Das ist ja nicht zu glauben, dass bei Ihnen mit so vielen schlimmen Diagnosen die EM-Rente abgelehnt worden ist und nicht mal die halbe EM-Rente gewährt wird. Da zweifelt man ja schon an der Kompetenz der Gutachter.
Zumal mir persönlich auch ein Fall bekannt ist, wo eine volle Rente nur wegen Angstzuständen, labile Psyche, Erschöpfung, Schwindel gewährt worden ist. Und jetzt gabs sogar noch ne 2-jährige Verlängerung dazu.

Andere werden berentet und sind anschließend plützlich so fit, dass sie monatelang in Indien, Thailand, Marokko oder sonstwo überwindern und dort plötzlich keine ärztlicheBetreuung mehr brauchen.

Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Kraft für den Kampf mit der DRV. Würde raten beim VDK oder einem Anwalt für Sozialrecht Hilfe zu suchen. Das kann u.U. Wunder wirken und die Sache beschleunigen

Übrigens Teilrente würde mit der Begründung abgelehnt..ich hätte vor dem 02.01.1961 geboren werden müssen

von
Silke Kuhn

Zitiert von: Fritzi

Manchmal gehört es zum selbstverletzenden Verhalten dazu, unbewusst auch die Rentengewährung zu boykottieren, vor allen Dingen wenn es um posttraumatisches Geschehen geht.
Inkompetente Gutachter verstehen den Zusammenhang nicht und lehnen eine Rentengewährung ab.
Mein Tipp: Dranbleiben! Irgendwann versteht jemand den Zusammenhang und gewährt die Rente. Dann vielleicht sogar auf Dauer, was dann mit einer Nachzahlung verbunden wäre.
Toi toi toi
ön Fritzi...Ich werde kämpfen sonst könnte ich nicht mehr in den Spiegel schauen...Aufgeben Niemals

von
Silke Kuhn

Zitiert von: Nick L. Beck

Ich bin kein Arzt und kann mir kein medizinisches Urteil bilden. Allgemein ist jedoch zu sagen, dass es stets NICHT auf die Summe der Erkrankungen ankommt, sondern auf ihr Zusammenwirken und ihren Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit! Populistische Empörungen, dass man mit "soundsovielen Diagnosen" ja wohl zu berenten ist, sind da nicht gerade argumentativ hilfreich... Das möchte ich lediglich allgemein (!) zu bedenken geben.

Zur (einzigen wirklich gestellten) Ausgangsfrage, wie lange man warten sollte, bis sich was tut: im Prinzip muss man gar nicht warten. Sachstandsanfragen (telefonisch oder schriftlich) sind natürlich erlaubt. Man sollte sich nur nicht von einem gelangweilten, lustlosen oder inkompetenten Bearbeiter abwimmeln lassen, es ggf. mehrfach versuchen und ggf. eine Frist (zur Beantwortung) setzen - und auf der anderen Seite natürlich auch selbst freundlich bleiben. Nachträglich einen Bevollmächtigten zu beauftragen, kann das Verfahren jedoch oft unnötig verzögern. Das sind meine Erfahrungen.

Im konkreten Fall klingt es aktuell für mich so, als befinde sich Ihr Widerspruch unmittelbar vor der Entscheidung durch den zuständigen Ausschuss. Der tagt i. d. R. alle paar Wochen, so dass Sie in spätestens 6 bis 8 Wochen - je nach dem, wann die nächste Sitzung ist und wie lange sich der Vorgang schon beim Ausschuss befindet - einen Bescheid in Händen halten dürften.

Bescheid habe ich ja jetzt..jetzt heißt es weiter machen...Danke für Ihre Antworten..

von
Silke Kuhn

Zitiert von: offizieller groko fanclub

nötigenfalls eine Untätigkeitsklage einreichen !!!!
allerdings bin ich sicher das sie die eu- rente erhalten.
gruss
..Leider nicht!!!...und was ich noch bemerken möchte...ich würde gern arbeiten gehen..ich würde gern am sozialen leben teilnehmen..ich wäre gern gesund..nur leider ist alles anders gekommen..

von
Silke Kuhn

So und jetzt noch etwas damit die die von mir lesen nicht denken, dass ich faul bin und hier übertreibe..Nein das bin ich nicht... Also kurz über mich..Ich habe 2 leibliche Kinder mein Ex Partner sein Sohn lebte seit seinem 2 Lebensjahr bei uns...heute ist er 24 und ich bin seine Mutti..Ich habe Elternschulungen besucht und bin geprüfte Pflegemutti..Ich habe 2 Pflegekinder gehabt. war nebenbei in unserer FA als Bürokauffrau tätig. Diesen Beruf habe ich mit Ihk Abschluss nach der Wende nachgeholt. Vor der Wende habe ich Fa für Textiltechnik erlernt. Ich habe einen LkW Führerschein erlangt und den Staplerschein. Ich habe mehre Fortbildungen gemacht mit Zertifikaten. und trotz Erkrankungen doch seit 2010 geht nichts mehr...Einfach nur zur Ruhe kommen ankommen..Okay jetzt muss ich meine Augen schonen. Lg Silke

von
Karla

Hallo Silke,

ich kann Ihnen nachfühlen,wie verzweifelt Sie sind.

Ich war von 2006 - 2012 berentet-mit 7 Weitergewährungsanträgen.Der 8. Antrag für 2013 wurde abgelehnt,obwohl meine Erkrankung von Jahr zu Jahr schlimmer wurde.Steh´ gerade wieder vor einer OP.Andere "Baustellen"kamen dazu.Nachdem der Widerspruch auch abgelehnt wurde,habe ich im Juli 2013 Klage eingereicht.
Seit 2006 bin ich GsD beim VdK,die mir helfen und mich vertreten.
2010 hat die DRV auch den Rehaantrag-vom Sozialdienst im KH gestellt-abgelehnt.Bei mir stand der gleiche Satz in der Begründung"Ihr Gesundheitszustand kann nicht mehr hergestellt werden."Es ist alle so widersprüchlich!!!!!
Der Gutachter,wo ich im Dez.2012 hin mußte,hat mich 8 Minuten "untersucht".Durch sein sogenanntes Gutachten bin ich nach 34 Jahren Berufstätigkeit(Nie arbeiteslos gewesen) und den 6 Jahren EM-Rente in der Hartz4-Hölle gelandet.
Jeden Tag geh´ ich zum Briefkasten und warte auf den grauen Umschlag vom VdK mit hoffentlich gutem Ergebnis.

Ich will Ihnen keine Angst machen-im Gegenteil.Nicht den Mut verlieren,sondern kämpfen.Den VdK kann ich Ihnen empfehlen,die sind immer für Einen da.

Wünsche Ihnen alles Gute,viel Kraft und Mut.
Sie schaffen das.

Herzliche Grüße
Karla

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Silke Kuhn,

für eine Klage vor dem Sozialgericht können Sie sich, müssen aber nicht, z.B. durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Ein Fachanwalt ist nicht ausdrücklich vorgesehen. Nach § 73 (1) SGG können die Beteiligten vor dem Sozialgericht und dem Landessozialgericht den Rechtsstreit aber auch selbst führen.