< content="">

EU Rente

von
Carola 65

hallo, wenn jemand mit 60 in Rente
gehen möchte, krankheitsbedingt, in
die EU Rente nach 45 Arbeitsjahren,

verheiratet ist und der Ehepartner gut verdient, hat diese Person dann keinen
Anspruch auf EU Rente? ??

Ich habe mal so etwas gehört, kann
es aber nicht wirklich glauben.

danke für die Info
MFG

von
Axel Riese

Natürlich nicht. Aber " in Rente gehen möchte " ist natürlich auch kein Kriterium um eine EM-rente zu bekommen..

Mit der Anzahl der Arbeitsjahre , dem Alter, ob verheiratet oder nicht, ob der Ehepartner gut verdient oder nicht etc. hat die EM-Rente ( EU-Rente gibt schon 10 Jahre nicht mehr... ) nichts zu tun. Ob jemand eine EM-Rente bekommt oder nicht, dafür sind sind rein mediznische Gründe auschlaggebend. Das die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen zum Bezug vorliegen müssen ist natürlich klar. Aber bei 45 Arbeitsjahren ist dies ja der Fall.

von
Carola 65

ja danke, dann bestätigt sich es,
daß es so etwas nicht geben kann :-)

ja, richtig jetzt ist es die EM Rente,
die ,soweit ich las, einem zusteht, wenn man vor 1961 geboren ist.

besteht eigentlich immer noch dieser Weg: lange Krankschreibung, dann REHA , wenn erfolglos ,dann
EM Rente befristet und dann Dauer EM Rente ? eine Dauer-EM Rente wird
soweit ich mich erinnere, dann mit
65 in die normale Altersrente
umgestellt..?

danke für Info.

von
Carola 65

ja danke, dann bestätigt sich es,
daß es so etwas nicht geben kann :-)

ja, richtig jetzt ist es die EM Rente,
die ,soweit ich las, einem zusteht, wenn man vor 1961 geboren ist.

besteht eigentlich immer noch dieser Weg: lange Krankschreibung, dann REHA , wenn erfolglos ,dann
EM Rente befristet und dann Dauer EM Rente ? eine Dauer-EM Rente wird
soweit ich mich erinnere, dann mit
65 in die normale Altersrente
umgestellt..?

danke für Info.

von
Max

Haben Sie keinen Behindetenausweis, mit dem klapp es auch in ein bis zwei Jahren!

von
Sozialröchler?

Nach dem Wortlaut des Gesetzes ist allein entscheidend das zeitliche Leistungsvermögen, das regelmäßig anhand der sozialmedizinischen Gutachten und Unterlagen festzustellen ist (abstrakte Betrachtungsweise).

Nach der Legaldefinition des § 43 Abs. 1 S. 2 SGB VI ist teilweise erwerbsgemindert der Versicherte, dessen Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zwischen 3 und unter 6 Stunden täglich liegt; volle Erwerbsminderung kann nach § 43 Abs. 2 S. 2 SGB VI dagegen erst dann angenommen werden, wenn das Restleistungsvermögen auf unter 3 Stunden täglich herabgesunken ist.

Daneben müssen natürlich die besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein.

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_43R0

von
Carola 65

danke für die Infos

.

wie hoch muss der GdB sein , damit
eine Schwerbehinderung anerkannt wird ?

von
Max

Zitiert von: Carola 65

danke für die Infos

.

wie hoch muss der GdB sein , damit
eine Schwerbehinderung anerkannt wird ?

http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/rententipps/altersrente-schwerbehinderung.htm

von
Axel Riese

Zitiert von: Carola 65

danke für die Infos

.

wie hoch muss der GdB sein , damit
eine Schwerbehinderung anerkannt wird ?

Schwerbehindert ist man ab 50% GdB

von
Axel Riese

" ja, richtig jetzt ist es die EM Rente,
die ,soweit ich las, einem zusteht, wenn man vor 1961 geboren ist."

Nein. Mit dem Jahrgang vor 1961 hat das nichts zu tun. Die EM-Rente bekommt man auch als späterer Jahrgang. Für vor dem 2.1.61 geborene gibt es aber noch zusätzlich quasi die teilweise EM-Rente wegen Berufsunfähigkeit. Das meinen Sie wahrscheinlich.

" Das Risiko der Berufsunfähigkeit wird für Versicherte, die vor dem 2.1.1961 geboren sind, weiterhin abgesichert. Für die Berufsunfähigkeit muss das Leistungsvermögen in dem erlernten bzw. auf Dauer ausgeübten Beruf aufgrund von Krankheit oder Behinderung gegenüber einer gesunden Vergleichsperson auf weniger als 6 Stunden gesunken sein.

Der Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit ist nur dann zu prüfen, wenn eine Leistungsminderung im bisherigen Beruf auf weniger als 6 Stunden attestiert wird, im Übrigen aber eine mindestens 6-stündige Leistungsfähigkeit für Tätigkeiten des allgemeinen Arbeitsmarktes vorliegt.

Kann der bisherige Beruf oder eine zumutbare Verweisungstätigkeit noch mindestens 6 Stunden täglich ausgeübt werden, liegt Berufsunfähigkeit nicht vor."

von
Carola 65

vielen Dank !

Experten-Antwort

Hallo „ Carola 65“, Ihre Anfrage wurde sehr ausführlich und richtig beantwortet. Dem kann ich mich nur anschließen.