EU-Rente

von
Engel

Die EU-Rente wurde von Oktober 2006 bis März
2009 gewährleistet.Trotz keinem besseren Gesundheitszustand wurde die EU-Rente erst nach Widerruf befürwortet,dies aber nur für1 1/4 Jahr.Ist das Rechtmäßig

von
Teufel auch

Hallo Engel!

Das eine Rente erst nach WiderSPRUCH durchgeht kommt schon ab und zu vor - nicht ärgern, war ja erfolgreich. Eine befristete Rente kann für max. 3 Jahre bewilligt werden - ein abweichen nach unten ist (je nach Lage der Dinge) immer möglich, im Extremfall gibt es eine Bewilligung auch nur für ein paar Monate (z.B. günstige Genesungsprognose).

Der Entscheidung sollte immer ein sachgerecht ausgeübtes Ermessen der bearbeitenden Stelle vorausgehen - auch wenn sich uns normal-Sterblichen das Denken und handeln der DRV nicht immer sofort erschließt >:-)

von
Ajax

Ich würde keine Klage erheben - der Bescheid ist doch positiv (Weitergewährung der EM-Rente für 1 1/4 Jahre). Einfach 3 Monate vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes einen Antrag auf Weitergewährung stellen.

Experten-Antwort

Hallo Engel,

den Beiträgen von "Teufel auch" und "Ajax" kann ich prinzipiell zustimmen.

Experten-Antwort

Hallo Engel,

grundsätzlich leistet der gesetzliche Rentenversicherungsträger Erwerbsminderungsrenten auf Zeit.
Dies ist dann der Fall, wenn aus medizinischer Sicht die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit nach Ablauf eines Zeitraumes voraussichtlich möglich ist.
Sollten Sie dann aus Ihrer Sicht weiterhin nicht in der Lage sein eine Beschäftigung aufzunehmen, empfehlen wir Ihnen einen entsprechenden Weitergewährungsantrag zu stellen.

von
-_-

"Dies ist dann der Fall, wenn aus medizinischer Sicht die Aufnahme einer Arbeitstätigkeit nach Ablauf eines Zeitraumes voraussichtlich möglich ist."

Das war früher so. Die Beweislage ist jetzt umgekehrt!

Die Bewilligung einer unbefristeten Rente kommt nur dann in Betracht, wenn im Zeitpunkt der Rentenfeststellung die Behebung der Erwerbsminderung unwahrscheinlich ist. Die Ungewissheit der Prognose ("voraussichtlich möglich") führt zur Befristung. Eine Dauerrente ist ausschließlich dann zu leisten, wenn aus ärztlicher Sicht bei Betrachtung des bisherigen Verlaufs nach medizinischen Erkenntnissen auch unter Berücksichtigung noch vorhandener therapeutischer Möglichkeiten eine Besserung auszuschließen ist, durch die sich eine rentenrelevante Steigerung der qualitativen und/oder quantitativen Leistungsfähigkeit ergeben würde.

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_102R3.1

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