EU Rente abgelehnt

von
Uwe Merz

Am 15.03.2013 stellte ich einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung.
Am 25.07.2013 bekam ich einen abschlägigen Bescheid mit der üblichen, allgemein bekannten Begründung
„Die Einschränkungen die sich aus ihren Krankheiten oder Behinderungen blablabla... führen nicht zu einem Anspruch blablabla.... Denn nach unserer medizinischen Beurteilung können Sie noch mindestens 6 Stunden blablabla...

Demnach liegen bei ihnen vor allem die folgenden Krankheiten oder Behinderungen vor
Schmerzhafte Funktions- und Belastungsminderung der Halswirbelsäule nach operativer Versorgung einer Spinalkanalenge“

Hier unterschlägt man gleich mal einen Bandscheibenvorfall zwischen. Halswirbel 4 und 5, der durch eine Endoprothese versorgt wurde. Ich wurde zweimal an der HSW operiert, eine dritte OP ist laut meinem Neurochirurgen dringend anzuraten. Unterschlagen wurde ebenso ein erheblicher Kraftverlust sowie Taubheitsgefühle und Empfindungsstörungen im linken Arm die sich von der Schulter bis zur Hand erstrecken sowie ein nahezu vollständiger Verlust der feinmotorischen Fähigkeiten der linken Hand. Hinzu kommen teils unerträgliche Schmerzen in der linken Schulter und im linken Arm, derentwegen ich auf Opioide und Psychopharmaka in recht hohen Dosen angewiesen bin, wobei die Psychopharmaka gegen die Nervenschmerzen eingesetzt werden und nicht gegen irgendwelche psysischen Probleme.

Das bloße Erwähnen dieses Medikamentes veranlasste die DRV aber sogleich, mir eine chronische, somatoforme Schmerzstörung zu bescheinigen, das heißt auf deutsch, dass ich mir meine Schmerzen nur einbilde... darüber wundert sich nicht nur mein Neurochirurg...

Weiter geht die DRV auf eine schmerzhafte Funktions-und Belastungsstörung des rechten Fußes/Sprunggelenkes nach Unfall 1994 ein. Das liest sich so schön harmlos. Ich hatte 1994 einen Arbeitsunfall, bei dem mein rechter Fuß sehr stark geschädigt wurde. Damals las sich der Befund für die BG so: erhebliche Bewegungseinschränkung im oberen und unterem Sprunggelenk rechts, posttraumatische Arthrose im rechten Sprunggelenk, Gelenkknorpelschaden an der Schienbein - und Sprungbeingelenkfläche, Schwellneigung im Bereich des rechten Knöchels nach Verrenkungsbruch des rechten oberen Sprunggelenkes Typ Weber C mit körperfernem Wadenbeinbruch, Innenknöchelabrißbruch und vollständiger Gelenkkapselzerreißung sowie Bändersprengung und Achillessehnenabriß. Der Knorpelschaden stellt sich heute so dar, das weder Knorpel noch ein Gelenkspalt vorhanden sind. Die Arthrose ist mittlerweile soweit fortgeschritten, das eine Bewegung des Fußes nur noch minimal möglich ist. Schnelles Gehen, rennen, springen geht gar nicht mehr, Treppensteigen nur unter unerträglichen Schmerzen, laufen am Stück maximal 25 Minuten. Tageweise kann ich mich nur mit Gehstützen fortbewegen.
Ähnlich verhält es sich mit der schmerzhaften Belastungsminderung der Lendenwirbelsäule bei Verschleiß, auf die im Ablehnungsschreiben eingegangen wird. Ich hab mir mal den Rücken gebrochen... Ach so – von Beruf bin ich Küchenmonteur, ich war allerdings die letzten 2 Jahre durchgängig krankgeschrieben. Eine Begutachtung durch einen Gutachter fand nicht statt. Wenn mir hier jetzt einer erklärt, dass die DRV „sorgfältig“ prüft würde mir das zeigen, was ich von diesem Forum zu halten habe. Widerspruch lege ich sowieso ein.

Uwe

von
Michael444

Hallo Uwe. Ja, der leidige Kampf um die Rente... Man hört und liest es immer wieder: Rentenanträge werden reihenweise abgeschmettert. Das ist traurig, denn nicht immer sind der ärztl. Dienst bzw. die Gutachter in der Lage, den wirklichen Gesundheitszustand und die Einschränkungen ausreichend zu würdigen. Fakt ist aber: Es wird einem nix geschenkt. Und selbst wenn jemand im Rollstuhl sitzen würde und beide Beine ab hätte, so kann sie/er ja noch im Büro arbeiten oder andere leichte Tätigkeiten im Sitzen verrichten. Darf ich fragen wie alt du bist? Denn es wird auch immer geprüft, ob auch z.B. eine Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. Umschulung) in Betracht kommt.

von
Otto N.

Zitiert von:

Wenn mir hier jetzt einer erklärt, dass die DRV „sorgfältig“ prüft würde mir das zeigen, was ich von diesem Forum zu halten habe. Widerspruch lege ich sowieso ein.

Fassen wir zusammen:

Sie stellten einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente, weil Sie sich für erwerbsgemindert halten.

Die DRV sieht das anders und hat Ihren Antrag daher abgelehnt, womit Sie naturgemäß nicht einverstanden sind und Widerspruch dagegen einlegen werden.

Im Falle einer Abweisung Ihres Widerspruchs werden Sie bestimmt, wiederum naturgemäß, Klage erheben.

Deshalb brauchen Sie hier aber nicht gleich Ihre gesamte Krankengeschichte zu veröffentlichen, die kein Leser in irgendeiner Form bewerten kann.

Vielleicht sind Sie tatsächlich erwerbsgemindert, dann wird das im zweifelsfall ein Gericht feststellen.

Vielleicht sind Sie aber tatsächlich nicht erwerbsgemindert im rentenrechtlichen Sinn, dann werden Sie das wohl oder übel akzeptieren müssen.

Und ja, ich bin davon überzeugt, dass die DRV sorgfälig prüft.
Sonst bekäme ich keine Rente!

von
Gustav G.

Klar, die Rentenkasse muß geschont werden und Papier ist geduldig.

Irgendwie läßt sich eine Ablehnung immer argumentieren. Das macht ein guter Entscheider halt aus.

Und daß das ganze nicht so einseitig daherkommt und Gedanken an Manipulationen weckt, wird ab und zu mal ein Antrag durchgewunken. Um den Schein zu wahren.

Ja, da lacht der Beamte. Denn der wird von den Politikern auf den Händen getragen. Und der weiß, wie er es den Politikern dankt.

aus die Maus.

von
-

Guten Tag Herr Merz,

Sie haben die Möglichkeit Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Bleibt dieser erfolglos besteht die Möglichkeit einer Klage vor dem Sozialgericht.
Eine Beurteilung Ihres Bescheides ist im Rahmen dieses Forums nicht möglich.

von
Otto N.

Zitiert von: Gustav G.

Klar, die Rentenkasse muß geschont werden und Papier ist geduldig.

Irgendwie läßt sich eine Ablehnung immer argumentieren. Das macht ein guter Entscheider halt aus.

Und daß das ganze nicht so einseitig daherkommt und Gedanken an Manipulationen weckt, wird ab und zu mal ein Antrag durchgewunken. Um den Schein zu wahren.

Ja, da lacht der Beamte. Denn der wird von den Politikern auf den Händen getragen. Und der weiß, wie er es den Politikern dankt.

aus die Maus.

Es ist nun mal eine unbestreitbare Tatsache, dass sich viele Rentenbegehrende für kränker halten als sie tatsächlich sind.

Und wenn der Rentenantrag dann abgelehnt wird, kommen solche Sprüche wie Ihre.
(Sie haben übrigens vergessen, den sozialmedizinischen Gutachtern ihre Kompetenzen abzusprechen...)

Die Welt ist aber auch schlecht, nicht wahr?

Wenn jedem Antrag auf EM-Rente entsprochen würde, gäbe es kaum noch Arbeitnehmer in Deutschland - wetten?

von
MOMO

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Die Welt ist aber auch schlecht, nicht wahr?

Wenn jedem Antrag auf EM-Rente entsprochen würde, gäbe es kaum noch Arbeitnehmer in Deutschland - wetten?

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Ihre Aussage ist total lächerlich! Bezog ein Mann/West im Jahr 2000 noch durchschnittlich 780 Euro EU-Rente so waren es im Jahr 2012 nur noch 647 Euro EM-Rente. Also 17,05% weniger innerhalb von 12 Jahren . Ich glaube nicht das Menschen für diesen Betrag gerne in Rente gehen würden. Zusätzlich sind über 95% der EM-Renten mit Abschlägen belegt. Das reicht gerade mal für Miete, Strom und GEZ....Den Rest müssen wohl die Sozialämter aufstocken und das ist Fact!!! P.S. Dies sind Zahlen der DRV von 2013, DM wurden in Euro umgerechnet..!

von
tussi

hallo uwe,

klar dass sie enttäuscht sind, bitte legen sie widerspruch ein und lassen sich die schriftliche stellungnahme des sozialmed. dienst der drv in kopie senden, um dann eine begründung für den widerspruch zu erarbeiten.

am besten mit hilfe eines fachanwalts, könne sie aber auch erstmal allein mit hilfe ihres behandlers.

sollte ihr widerspruch abgelehnt werden, dann unbedingt klage beim sg einreichen, denn dort wird von amts wegen nochmals ermittelt , stellen sie dann einen antrag auf ein sozialgerichtliches gutachten, sie haben auch die möglichkeit §109 elbst einen gutachter zu benennen, dies sollte man aber erst beim lsg im berufungsverfahren veranlassen.

viele renten werden erst im sg-verfahren zu gunsten des klägers beschieden, auch hier im forum oft zu finden.

von
Uwe Merz

Da ist es also wieder... dieses sattsam bekannte unterschwellige "zu faul zum arbeiten" das sich immer dann breitmacht, wenn ein Arbeitnehmer nicht mehr kann. Aus nicht mehr kann wird nicht mehr will gemacht, also ist die Sache doch klar. Ich bin 48 Jahre alt, habe das ganze Leben geschuftet wie ein Stier und nicht unerhebliche Beiträge in die Sozialkassen eingezahlt. Meine Tätigkeit als Küchenmonteur kann ich nicht mehr ausüben, obwohl mir dieser Job immer viel Spaß gemacht hat und ich ihn liebend gern weiter ausüben würde, statt bei der DRV um Rente zu betteln. Zwar habe ich von der DRV die Zusicherung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, doch mit diesem Wisch kann ich mir eigentlich nur den Hintern säubern. Wenn ein neuer Arbeitgeber diese Worte nur hört, bekommt man reihenweise zwar freundlich formulierte, aber deswegen nicht minder deutliche Absagen. Eine Umschulung wird mir von der Arge mit dem Hinweis auf die Zuständigkeit verweigert, die DRV zieht sich mit dem Hinweis auf die Leistungen zur Teilhabe aus der Affäre. Ein Teufelskreis. Wenn es darum geht, Leistungen, sprich Beiträge zu erhalten sind sich alle einig die Sozialkassen brauchen nun mal das Geld, da es zugegebenermaßen viele gibt, denen es schlechter geht als mir. Solidargemeinschaft...Verstehe ich auch. Aber ab dem Zeitpunkt, ab dem man selbst Hilfe braucht ist man nur noch lästig und wird auch so behandelt. Ich habe einen anerkannten Status als Behinderter vom Landesamt für soziales und Versorgung und bekomme von der BG eine Dauerrente für den zerstörten Fuß, nachdem einmal ein Gutachten erstellt wurde. Von einem von der BG zum Gutachter bestelltem Chirurgen in einer chirurgischen Klinik, der mich noch nie vorher gesehen, aber Ahnung von dem hatte, was er begutachten sollte. Was unterscheidet diesen Gutachter von einem Entscheidungsträger bei der DRV ? Niemand kann mir das wirklich erklären, also liegt die Vermutung nahe, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird und erst einmal eine Zermürbungstaktik zum tragen kommt, die darauf abzielt, möglichst viele schon frühzeitig zum aufgeben zu bewegen. Vielleicht hofft man auch, das sich der eine oder andere Fall auf biologische Weise von selbst erledigt, wenn man nur genug Zeit schindet. Ich habe mich jahrelang als Küchenmonteur für hochwertige Küchen spezialisiert. Diese Arbeit kann ich nicht mehr ausführen. Eine leichte Tätigkeit, die meinem Gesundheitszustand entspricht ? Gern. Sofort. Ich werde mal bei der DRV nachfragen, ob ich da vielleicht den Aktenwagen durch die Gänge schieben darf....Das krieg ich hin. Das würde auch dem Gutachten des Arbeitsamtsarztes entsprechen, wonach Zwangshaltungen am Arbeitsplatz unbedingt zu vermeiden sind...

von
Feli

Sie haben doch schon alles richtig erkannt.
Ihren zuletzt ausgeübten Beruf können Sie nicht mehr ausführen.
Leichte Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen können (und wollen!) Sie noch.
Insofern ist der Ablehnungsbescheid zu Recht ergangen, da Sie (nach 1961 geboren) keinen Berufsschutz beanspruchen können.
Für die Vermittlung eines leidensgerechten Arbeitsplatzes ist die Agentur für Arbeit zuständig, ggf. können durch die Ihnen zugesagten Leistungen zur Teilhabe potentielle AG motiviert werden, Sie einzustellen.
Mehr geht durch die RV tatsächlich nicht.

von
Ungerechtigkeit

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: Gustav G.

Klar, die Rentenkasse muß geschont werden und Papier ist geduldig.

Irgendwie läßt sich eine Ablehnung immer argumentieren. Das macht ein guter Entscheider halt aus.

Und daß das ganze nicht so einseitig daherkommt und Gedanken an Manipulationen weckt, wird ab und zu mal ein Antrag durchgewunken. Um den Schein zu wahren.

Ja, da lacht der Beamte. Denn der wird von den Politikern auf den Händen getragen. Und der weiß, wie er es den Politikern dankt.

aus die Maus.

Es ist nun mal eine unbestreitbare Tatsache, dass sich viele Rentenbegehrende für kränker halten als sie tatsächlich sind.

Und wenn der Rentenantrag dann abgelehnt wird, kommen solche Sprüche wie Ihre.
(Sie haben übrigens vergessen, den sozialmedizinischen Gutachtern ihre Kompetenzen abzusprechen...)

Die Welt ist aber auch schlecht, nicht wahr?

Wenn jedem Antrag auf EM-Rente entsprochen würde, gäbe es kaum noch Arbeitnehmer in Deutschland - wetten?

Hallo Uwe!
Ich würde mal sagen, WILLKOMMEN IM CLUB!
Leg einfach Widerspruch ein, am besten mit VDK ect.
Wenn Du krank bist, wird es schon "irgendwann klappen"
Aber du brauchst KRAFT zum KÄMPFEN!
Ich spreche aus eigener Erfahrung!
Und lass dich nicht so durch "OTTO N." verunsichern, wir sind hier im Forum alle gesund, er ist der einzige dem die Rente zusteht! Hauptsache die Welt ist für ihn nicht hart und ungerecht!
Das den hier nicht mal jemand sperrt!
Das ist ein Forum zum Austauschen und Helfen!

von
Otto N.

Zitiert von: MOMO


Ich glaube nicht das Menschen für diesen Betrag gerne in Rente gehen würden.
[/quote]

Von Hinzuverdienstmöglichkeiten haben Sie wohl noch nichts gehört, oder?

Selbst wenn man nur 100 Euro Rente bekäme, wäre das geschenktes Geld, das man nicht mehr mit Arbeit verdienen muß.

Wenn also jemand, wie in Ihrem Beispiel genannt, 647 Euro EM-Rente bekommt und noch rentenunschädlich 450 Euro hinzuverdient, hat er bereits fast 1.100 Euro zur Verfügung.

Für teilweise erwerbsgeminderte Rentner sind die Hinzuverdienstgrenzen sogar noch viel höher.

Aber wenn Sie trotzdem lieber auf zustehende Rentenansprüche verzichten wollen, wird Sie niemand daran hindern!

von
Leser

Zitiert von: Otto N.

Zitiert von: MOMO


Ich glaube nicht das Menschen für diesen Betrag gerne in Rente gehen würden.

Von Hinzuverdienstmöglichkeiten haben Sie wohl noch nichts gehört, oder?

Selbst wenn man nur 100 Euro Rente bekäme, wäre das geschenktes Geld, das man nicht mehr mit Arbeit verdienen muß.

Wenn also jemand, wie in Ihrem Beispiel genannt, 647 Euro EM-Rente bekommt und noch rentenunschädlich 450 Euro hinzuverdient, hat er bereits fast 1.100 Euro zur Verfügung.

Für teilweise erwerbsgeminderte Rentner sind die Hinzuverdienstgrenzen sogar noch viel höher.

Aber wenn Sie trotzdem lieber auf zustehende Rentenansprüche verzichten wollen, wird Sie niemand daran hindern!
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So so, geschenktes Geld?! Schon mal was von Sozialversicherungsbeiträgen gehört?! Solch ein dummes Zeug nieder zu schreiben.

Hallo Uwe,

ich würde das ebenfalls mit einem Fachanwalt machen. Meine Frau hat das Gleiche an "Verfahrensweise" der DRV durch, dabei ist die Ablehnung bei Ihnen doch relativ schnell gekommen. Wir hatten den Antrag Feb. 12 gestellt und sind seit Mai 13 als der Widerspruch ebenfalls abgelehnt wurde, in einem Klageverfahren.

Die DRV hat es nicht einmal interessiert, das sie Anfang April 13 noch einen schweren Verkehrsunfall hatte und sie seit 2010 so gut wie durchgängig arbeitsunfähig ist.

von
Otto N.

Zitiert von: Leser

So so, geschenktes Geld?! Schon mal was von Sozialversicherungsbeiträgen gehört?! Solch ein dummes Zeug nieder zu schreiben.

Geld für das nicht gearbeitet werden muß, ist doch wohl geschenkt.

Sozialversicherungsbeiträge zahlen schließlich alle anderen Arbeitnehmer auch, obwohl sie keine Renten erhalten.

Und jetzt denken Sie noch einmal darüber nach, wer von uns beiden tatsächlich "dummes Zeug" geschrieben hat!

Das setzt allerdings voraus, dass man zunächst RICHTIG und VOLLSTÄNDIG liest und nicht nur Satzteile aus dem Zusammenhang reißt. (Falls Sie verstehen, was ich meine......)

von
D. Morris

Zitiert von: Leser

ich würde das ebenfalls mit einem Fachanwalt machen.

Der wird sich natürlich freuen. (Über sein Honorar meine ich.)

Zaubern kann der allerdings auch nicht. Wo keine rentenrelevante Erwerbsminderung ist, da ist auch keine.

Arbeitsunfähigkeit ist etwas ganz anderes!

von
Leser

Zitiert von: D. Morris

Zitiert von: Leser

ich würde das ebenfalls mit einem Fachanwalt machen.

Der wird sich natürlich freuen. (Über sein Honorar meine ich.)

Zaubern kann der allerdings auch nicht. Wo keine rentenrelevante Erwerbsminderung ist, da ist auch keine.

Arbeitsunfähigkeit ist etwas ganz anderes!

Eine Erwerbsminderung schließt eine Arbeitsunfähigkeit ein, umgekehrt schließt eine Arbeitsunfähigkeit nicht unbedingt eine Erwerbsminderung mit ein. Erwerbsgemindert ist, wer auf einen unabsehbaren Zeitraum einer Erwerbstätigkeit nur weniger als 6 Stunden nachgehen kann.

Also mal ganz auf dem Teppich bleiben, denn Arbeitsunfähigkeit ist nicht immer etwas ganz anderes als Erwerbsminderung!

von
Anna

Hallo Uwe,

ich empfehle auch Ihnen das Forum:
http://www.krank-ohne-rente.de
Hier werden Sie auf Menschen treffen die sich ebenfalls in dieser Situation befanden oder befinden.
Der Umgang untereinander ist (im Gegensatz zu hier) durchgängig wertschätzend und unterstützend.

Nein - ich ziehe nicht alle über eine Latte - auch hier gibt es freundliche und hilfreiche Menschen mit besten Absichten.

Sie haben einen schweren Weg vor sich - das emfohlene Forum kann Ihnen auf Grund vieler Erfahrungsberichte ein Bild davon vermitteln.

alles Gute für Sie (und evtl ein Wiederlesen im Forum)

mfg

von
Uwe Merz

Zitiert von: Ungerechtigkeit

Hallo Uwe!
Ich würde mal sagen, WILLKOMMEN IM CLUB!
Leg einfach Widerspruch ein, am besten mit VDK ect.
Wenn Du krank bist, wird es schon "irgendwann klappen"
Aber du brauchst KRAFT zum KÄMPFEN!
Ich spreche aus eigener Erfahrung!
Und lass dich nicht so durch "OTTO N." verunsichern, wir sind hier im Forum alle gesund, er ist der einzige dem die Rente zusteht! Hauptsache die Welt ist für ihn nicht hart und ungerecht!
Das den hier nicht mal jemand sperrt!
Das ist ein Forum zum Austauschen und Helfen!

Otto.N ? Wer ist denn das ? Ist mir hier noch gar nicht aufgefallen... Nee, mal Spass beiseite. Von solchen Leutchen lasse ich mich schon lange nicht mehr verunsichern. Diese "slimy git´s" gibt es in allen Foren, in denen Menschen Hilfe suchen. Wenn ich solche Aussagen lese wie "Ich beziehe seit 13 Jahren Berufsunfähigkeitsrente und wurde schon von mehreren Arbeitgebern herzlich willkommen geheißen."

http://www.ihre-vorsorge.de/drv-forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=new_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=22702&tx_mmforum_pi1%5Bquote%5D=189712

und mir die überaus sinnfreien Kommentare des Verfassers in diesem Forum anschaue, fällt mir dazu immer wieder ein, das ich noch ganz dringend Würstchen holen muss... In meinem Lebenslauf gibt es nur zwei Arbeitgeber, bei denen ich deshalb langjährig beschäftigt war, weil sie mit meiner Arbeit sehr zufrieden waren. Ich musste nicht "mehreren Arbeitgebern" die Türen einrennen...

mfg Uwe

von
Karl-Heinz57

Hallo Uwe. Ich kann Ihre Wut teilweise nachvollziehen, jedoch ist es grundsätzlich so, dass vor einer Rente alle anderen Maßnahmen (med. Reha, Teilhabe am Arbeitsleben) ausgeschöpft werden. Warum sind Sie sich so sicher, dass Sie zu alt sind für eine Teilhabe am Arbeitleben????? Mit Ende 40 wird man zwar keine zweijährige Umschulung mehr finanziert bekommen, das mag richtig sein. Aber ich selbst habe einen langjährigen Kumpel, der auch schwer krank ist und noch mit 53 Jahren Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben finanziert bekommen hat. Er musste diverse Schulungen machen und anschließend ein Praktikum. Er hat erfolgreich umgesattelt und ist jetzt mit seinem neuen Job zufrieden.

von
D. Morris

Zitiert von: Ungerechtigkeit

In meinem Lebenslauf gibt es nur zwei Arbeitgeber, bei denen ich deshalb langjährig beschäftigt war, weil sie mit meiner Arbeit sehr zufrieden waren. Ich musste nicht "mehreren Arbeitgebern" die Türen einrennen...

Sie Glücklicher!

Dann sind Sie wohl noch nie an Arbeitgeber geraten, die aus betriebsbedingten Gründen Personal abgebaut haben?

Oder an Arbeitgeber, die von vornherein nur befristet eingestellt haben?

Sie sind wahrscheinlich auch noch nie umgezogen, und mussten sich deshalb einen neuen Arbeitsplatz suchen?

Es soll auch schon mal vorgekommen sein, dass jemand aus gesundheitlichen Gründen den Arbeitsplatz wechseln musste.

Sind Sie nicht gerade in einer ähnlichen Situation?

Gründe für mehrere Arbeitsplatzwechsel gibt es viele. Deshalb sollten Sie mal besser den Ball flach halten, weil sie mit Ihren Worten alle Arbeitslosen diskriminieren!

DANKE !