EU Rente/Grundsicherung/Mütterrente

von
Doris Witt

Mich würde interessieren zb. bei der Rentenberechnung EU Rente wenn man Grundsicherungsleistung dazu bekommt, wo eigentlich die Geldbeträge bleiben die bei jeder Rentenerhöhung von der Grundsicherung abgezogen werden da diese im voraus gezahlt wird, die Rente aber erst am Ende des jeweiligen Monat - es ist bei jeder jährlichen Erhöhung der Rente so... wenn es um einen Euro geht kann man es verschmerzen, aber zb. sind es bei einem Entgeldpunkt für ein Kind um die 28.- die wohl in irgendwelchen Kassen versickern....wenn man dieses auf alle Mütter die Kinder haben und Grundsicherung dazu bekommen hochrechnet...boah....und das jede Rentenerhöhung/Mütterrente nur von einer Tasche in die andere geschoben wird aber nicht bei den Müttern wirklich im Geldbeutel ankommt. Das die Rente komplett anzurechnen ist bei Grundsicherungsleistung weiß ich ja, mir geht es nur um den einmaligen Betrag in dem Monat wo die Rentenerhöhung jeweils ist.Mich ärgert es schon sieben Jahre

von
Onkel Otto

Was soll da fehlen ?

Egal ob im Voraus oder Rückwirkend gezahlt wird,es sind jährlich 12 Zahlungen.

von
Doris Witt

Zitiert von: Onkel Otto

Was soll da fehlen ?

Egal ob im Voraus oder Rückwirkend gezahlt wird,es sind jährlich 12 Zahlungen.


Bei der jährlichen Rentenerhöhung zb. im Juli bekomme ich die Julirente Ende Juli ausgezahlt, das Grundsicherungsamt zieht aber Anfang Juli den Betrag schon im voraus ab. Das bedeutet für den Monat Juli hat man jährlich eine fehlende Differenz von Seiten der Grundsicherungszahlung

von
oscar

Sehr merkwürdige Ansicht,

wenn man Grundsicherung erhält ist es logisch dass sämtliches Einkommen angerechnet wird ob nun im vorraus oder rückwirkend.

Letztendlich ist Grundsicherung eine Sozialleistung die von der Allgemeinheit aufgebracht wird, also wo ist Ihr Problem?????

Keiner kann etwas dafür dass Ihre Rentenbiografie in Ihrem Leben so gelaufen ist bzw.keine oder nur minimale Rentenbeiträge von Ihnen eingezahlt wurden.

von
oscar

Sie sollten Froh sein dass es solche Leistungen überhaupt gibt, schauen Sie sich mal in Europa um da werden Sie feststellen dass Deutschland in diesen Dingen einzigartig ist.

Also nicht jammern und mal über den Tellerrand blinzeln.

Vielleicht ist es Ihnen ja noch möglich einen Minijob zu finden, wenn Ihre Gesundheit es noch zulässt.

von
Leider

ZITAT
"Sie sollten Froh sein dass es solche Leistungen überhaupt gibt, schauen Sie sich mal in Europa um da werden Sie feststellen dass Deutschland in diesen Dingen einzigartig ist."

Ja, leider nur in diesen Dingen.

von
Schießl Konrad

Vom froh sein, dass es die Grundsicherung gibt
kann niemand leben. Diese wurde ja auch ein-
geführt als Ergänzung für zu geringe Renten.

Wenn sich die Grundsicherung verändert wird
nichts abgezogen und es versickert auch kein
Geld.
Die Auszahlungshöhe verringert sich also.
Beispielgebend:

1000 Bedarfsfeststellung und 800 Nettorente, somit rechnerisch 200 Grund-
sicherung. Nun kommen für zwei Geburten
a/ 28,61 Euro Brutto 57,22 hinzu, minus
10,25% (Kr./PflV.) und die Nettorente erhöht
sich auf Euro ( 800 + 51,35) 851,35.

Bei 1000 Bedarfs Feststellung ergibt sich zu
Euro 851,35 eine Grundsicherung von 148,65 ( 851,35 und 148,65 sind 1000.

MfG.

von
Doris Witt

Möglicherweise wurde ich falsch verstanden mit der Fragestellung-Fakt ist es dennoch das 1x im Jahr ein Geldbetrag fehlt der mir nicht zur Verfügung steht für den jeweiligen Monat

von
Cassandra

@Doris Witt: ...möglicherweise verstehen Sie es auch einfach nicht.
Nur weil der Zahlungsrhythmus von zwei verschiedenen Leistungen unterschiedlich ist, fehlt Ihnen kein Geld und schon gar nicht versickert etwas....

von
Feli

Nein, es fehlt Ihnen kein Monatsbetrag, es fühlt sich nur so an.
Rente und Grundsicherung werden immer für(!!!) den jeweiligen Monat gezahlt, die Grundsicherung am Anfang, die Rente erst am Ende, und über den entsprechenden Monat gesehen passt dann auch die Anrechnung.
Sie dürfen nicht den Zahlungszeitpunkt mit dem "Gültigkeitszeitraum" gleichsetzen.

von
Alexsandra

Das Problem lässt sich lösen wenn die Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII künftig auch nachträglich, wie z.B Alogeld 1, Krankengeld, gezahlt werden.
Starten Sie eine Petition oder sprechen Sie mit Ihrem Bundestagsabgeordneten.
Die anderen Leistungsempfänger werden es Ihnen danken.
Alexsandra

von
W*lfgang

Hallo Doris Witt,

Zahlungseingänge / Erhöhung von (anderen) Leistungen (oder auch Erstattungen / z. B. Heizkosten) sind im Rahmen des SGB X _im Folgemonat_ abzuwickeln (Zuflussprinzip). Der Ursprungsbescheid zum Zeitpunkt der Erteilung wird durch 'spätere Einmalzahlungen' nicht rechtswidrig, kann nicht so einfach rückwirkend geändert werden – ggf. ist auch im Rahmen der 'Geringfügigkeitsgrenzen' darauf zu verzichten. Sprechen Sie Ihre Grundsicherungsstelle mal darauf an (ich habe nur Randkenntnisse, aber aus den 'Nebenzimmern' und aktuell anstehenden Korrekturen der 'gängigen' Praxis, um wieder rechtskonforme Bescheid dazu zu erteilen, kriegt man so einiges mit – wenn ein neuer Führungsoffizier den Laden neu aufstellt ;-))

Gruß
w.

von Experte/in Experten-Antwort

Ich sehe den Sachverhalt ähnlich wie "Feli". Für Einzelheiten wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen Stellen.

von
Doris Witt

Danke für eure Antworten, werde mich ggf. dann an die zuständigen wenden. Dieses Thema kann geschlossen werden.Vielen Dank