EU-Rente......wenn.....

von
hsk50733

Dann stimmt das also alles nicht :-)

Der Rentenversicherungsträger muss also bei einem Restleistungsvermögen von täglich mehr als 3 und unter 6 Stunden prüfen, ob dem Versicherten noch ein entsprechender Teilzeitarbeitsplatz angeboten werden kann.
Damit für einen Versicherten der Teilzeitarbeitsmarkt nicht als verschlossen gilt, muss diesem eine ausreichende Anzahl an Arbeitsplätzen, die seinem (Rest-)Leistungsvermögen entsprechen, zur Verfügung stehen.

Gelingt es weder der Arbeitsverwaltung noch dem Rentenversicherungsträger, dem Versicherten einen geeigneten Arbeitsplatz innerhalb eines Jahres ab Rentenantragstellung zu vermitteln, gilt der Arbeitsmarkt als verschlossen. In diesem Fall muss dann die volle Erwerbsminderungsrente als Arbeitsmarktrente geleistet werden. Im Hinblick auf die weiterhin ungünstige Arbeitsmarktlage, vor allem für teilweise erwerbsgeminderte Versicherte, gilt der Arbeitsmarkt ohne weitere Ermittlung grundsätzlich als verschlossen.

Diese „Arbeitsmarktrente“ setzt nicht voraus, dass der Versicherte sich auch tatsächlich bei der Agentur für Arbeit meldet. Es ist irrelevant, ob der Versicherte tatsächlich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat bzw. dass der Versicherte arbeitslos im Sinne des § 118 SGB III ist.

von
Schorsch

Zitiert von: hsk50733

Dann stimmt das also alles nicht :-)
......

Bitte lesen Sie hierzu die Beiträge des Users @eos von gestern 20:13 Uhr und 22:03 Uhr.

Dort wird explizit erwähnt, dass die öffentlichen Dienstanweisungen von tatsächlichen Vorgehensweisen abweichen können.

Mir persönlich sind zwei Fälle bekannt, in denen keine Arbeitsmarktrenten bewilligt wurden, weil der dortige regionale Arbeitsmarkt laut BA nicht als verschlossen galt.
Dass die beiden Betroffenen dennoch keinen Teilzeitarbeitsplatz hatten, war belanglos.

Zumal Arbeitsplätze nicht einfach benannt werden können.
Wenn die Arbeitgeber oder die Arbeitsuchenden absolut nicht wollen, kommt auch kein Arbeitsverhältnis zustande.

MfG

von
W*lfgang

Zitiert von: hsk50733
Inzwischen habe ich mich bei einem Fachanwalt sachkundig gemacht und er sieht das so, dass:

bei Leistungsfähigkeit von 3 - unter 6 Std. halbe Rente
wenn dazu kommt, dass der Arbeitgeber keinen aktiven Arbeitsplatz zur Verfügung stellen kann und wenn innerhalb eines Jahres nach Rentenantragstellung weder die Agentur für Arbeit noch die Rentenversicherung eine Teilzeitstelle anbieten konnte, dann
gibt es die volle Rente. Diese Komponenten treffen alle auf mich zu, also.....

hsk50733,

nicht ernsthaft? ...für diese allgemein/Pauschalaussage haben Sie einen Anwalt bemüht/honoriert? Nicht dass der das noch aus einem Merkblatt der DRV nachgelesen/abgeschrieben /gar in der der rvRecht nachgespickt hat und Ihnen DAS als _neueste Erkenntnis_ verkauft hat ;-)

Bitte, sagen Sie mir, dass da noch mehr/wirklicher Inhalt vom 'Fachanwalt' ist, als nur der von Ihnen hier wiedergegebene...

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

nicht ernsthaft? ...für diese allgemein/Pauschalaussage haben Sie einen Anwalt bemüht/honoriert? Nicht dass der das noch aus einem Merkblatt der DRV nachgelesen/abgeschrieben /gar in der der rvRecht nachgespickt hat.....

Vermutlich hat dieser "Fachanwalt" dort gespickt:

https://sozialversicherung-kompetent.de/rentenversicherung/leistungsrecht/450-arbeitsmarktrente.html

MfG