Externer Versorgungsausgleich LBV NRW/RV Bund

von
Gerhard

Frage an die ExpertenInnen:
ich bin 65 Jahre alt, also Jahrgang 1953, und werde nach 48 Dienstjahren abschlagfrei in die vorzeitige Pension als Landesbeamter NRW gehen. Im externen Versorgungsausgleich sind vom Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) kürzlich Beiträge auf mein Rentenversicherungskonto gezahlt worden. Mit Rentenbescheid ist nunmehr eine gekürzte Rente in Aussicht gestellt worden, da eine Hochrechnung auf den Zeitpunkt der Regelaltersgrenze (ab 01.04.2019) nicht vorgenommen wurde. Begründet wurde das damit, das in den letzten fünf Jahren keine Beiträge gezahlt wurden. Die Nachzahlung der Beiträge im Versorgungsausgleich durch das LBV führt nun dazu, dass mir die Rentenanwartschaft gekürzt wird, obwohl ich die Voraussetzungen für eine abschlagfreie Rente von mind. 45 und das 65 Lj. formell erfüllt habe. Ich sehe hier eine Ungleichbehandlung der Rechtsanwendung auf die ich keinen Einfluss hatte. Gibt es hier eine Lösungsmöglichkeit? Vielen Dank.

von
Kaiser

Zitiert von: Gerhard
Frage an die ExpertenInnen:
ich bin 65 Jahre alt, also Jahrgang 1953, und werde nach 48 Dienstjahren abschlagfrei in die vorzeitige Pension als Landesbeamter NRW gehen. Im externen Versorgungsausgleich sind vom Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) kürzlich Beiträge auf mein Rentenversicherungskonto gezahlt worden. Mit Rentenbescheid ist nunmehr eine gekürzte Rente in Aussicht gestellt worden, da eine Hochrechnung auf den Zeitpunkt der Regelaltersgrenze (ab 01.04.2019) nicht vorgenommen wurde. Begründet wurde das damit, das in den letzten fünf Jahren keine Beiträge gezahlt wurden. Die Nachzahlung der Beiträge im Versorgungsausgleich durch das LBV führt nun dazu, dass mir die Rentenanwartschaft gekürzt wird, obwohl ich die Voraussetzungen für eine abschlagfreie Rente von mind. 45 und das 65 Lj. formell erfüllt habe. Ich sehe hier eine Ungleichbehandlung der Rechtsanwendung auf die ich keinen Einfluss hatte. Gibt es hier eine Lösungsmöglichkeit? Vielen Dank.

Zunächst ist mal zu klären, wie Sie als Beamter auf die 45 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung kommen wollen.
Die Zeiten aus dem Versorgungsausgleich zählen nicht dazu!

Experten-Antwort

Hallo Gerhard,

Zeiten aus einem Versorgungsausgleich werden auf die 45 Jahre nicht angerechnet.

Für die Regelaltersrente sind die 45 Jahre nicht erforderlich.

Die Regelaltersrente (ab 65 + 7 Monate) wird ohne Abschlag gezahlt.

Ich halte in Ihrem Fall eine individuelle (persönliche) Beratung bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung für angebracht.