Fahrt zur Reha

von
Elfriede

Hallo,
ich beginne demnächst meine Reha auf Usedom. Es ist allerdings so, dass ich selbst nicht zur Reha fahren kann, da ich wegen zu starken Medikamenten kein Auto fahren kann. Da die Rehaklinik sehr weit weg ist und die eine Fahrt 9 Stunden dauern würde, kann ich auch von keinem verlangen, dass er mich dort hin fährt. Aber ich weiß noch nicht, wie ich sonst zur Kur kommen soll und wer das überhaupt bezahlt?
Ich wäre sehr dankbar für Antworten.

von
Elfriede

Hallo,

eine Frage hätte ich noch, die Bahnfahrt würde 10 Stunden dauern und einen schweren Koffer heben, tragen darf ich nicht. Werden auch Flüge von der Rentenversicherung gezahlt

von
reha

Also einen Koffer kann man auch schon vorher aufgeben.
Wegen dem Flug ich würde ich Ihnen dringend raten mit Ihrem Sachbearbeiter zu telefonieren, meist ist es sogar günstiger als mit der Bahn zu fahren, informieren Sie sich vorher und argumentieren Sie entsprechend, eine eine Kostenerstattung nach Kilometern wird bestimmt möglich sein, aber fragen Sie zur Sicherheit nach.

von
Nix

Lassen Sie sich ein ärztliches Attest von Ihrem Hausarzt ausstellen.
EINEN FLUG BEKOMMEN SIE AUF KEINEN FALL BEZAHLT!
Aber es besteht die Möglichkeit einer Taxibewilligung oder Krankentransportbewilligung.
Legen Sie dem RV-Träger ein Ärztliches Attest vor und lassen Sie ihn entscheiden.

Letztendlich stellt sich auch die Frage, ob Sie überhaupt rehafähig sind.

Nix
Nix

von
reha

Das stimmt so nicht, im Endeffekt braucht man ja nur anzugeben das man mit dem PKW gefahren ist und bekommt die Kilometerpauschale. Das kann u.U. sogar mehr sein als der Flug kostet.

von
DN

Bei "meinem" RV-Träger werden in der Regel sogenannte Reisekostengutscheine ausgestellt. Dieser Gutschein wird der Klinik zugesandt, diese füllt die diverse Angaben aus und faxt das Schreiben zur Deutschen Bahn AG. Diese stellt Ihnen Zugfahrkarten aus und sendet Ihnen diese zu. Das Gepäck wird normalerweise von einem Versandunternehmen abgeholt. Für die Rückfahrt gilt dies entsprechend. Sie brauchen sich also normalerweise und nichts zu kümmern.

Fragen Sie doch einfach bei dem RV-Träger nach, wie dieser es regelt. Ein Telefonat und Sie sind bedeutend schlauer.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Elfriede,

ich empfehle Ihnen sich direkt mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung zu setzen und die noch offenen Fragen einer Begleitperson, des Gepäcktransports sowie der Reiseart im Rahmen eines Gespräches unmittelbar zu klären.

Unabhängig davon enthalten der Bewilligungsbescheid und die beigefügten Anlagen sicherlich wichtige Informationen bezüglich der Gestaltung der An- und Abreise zur Rehabilitationseinrichtung auf Usedom.