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Feiertag u. Rentenasprüche

von
U. Möbus

Hallo Expertenteam,
gerne freue ich mich über eine Bestätigung meiner Infos und die offene Frage.

In Deutschland gibt es je Bundesland teilweise unterschiedliche Feitertag.
Dafür brauchen Arbeitnehmer geringere / höhere Solzalversicherungsbeiträge zu zahlen,
je nach Feiertag / Freizeit.

Was ist ausschlaggebend für die Steuerbeiträge und auswirkend auf die Rente?
Der Firmensitz des Arbeitgebers (anderes Bundesland) oder meine Arbeitsstelle (nicht am Firmensitz, sondern in anderem Bundesland) an der ich arbeite oder das regionalen Finanzamt, an dem ich jährlich meine Steuermeldung einreiche - d.h. Wohnort?

Freue mich über eine Rückantwort.

Mit freundlichen Grüßen
U. Möbus

von
Knut Rassmussen

Ja, deswegen zahlen ja die Arbeitnehmer in Bayern die geringsten Sozialversicherungsbeiträge. Leider fallen dann auch Rente und Krankengeld entsprechend niedrig aus.

Ok. Ernst beiseite. Wenn ein Arbeitnehmer ein Monatsgehalt einzel- oder tarifvertraglich erhält, dann ist dieses unabhängig von der Zahl der tatsächlichen Arbeitstage. Somit ändert sich auch nichts an den Abgaben. (Ausnahme: Sachsen und Reformationstag)

von
Konrad Schießl

Nehme ja an, Sie haben in der Frühe noch keinen Schnaps getrunken, das Amt eines Finanzminister
aber haben Sie sich verdorben.

Nicht nur vor dem Gesetz sind alle gleich, dies gilt auch bei Steuer/Sozialversicherung in den Bundesländer. Wegen einer Feiertagsregelung weicht der Beitrag zur Pflegeversicherung in Sachsen etwas ab.

Mit Bayerischen Grüßen

Experten-Antwort

Guten Tag U. Möbus,

der Rentenversicherungsbeitrag ergibt sich als Produkt aus dem Rentenversicherungsbeitrag und der Beitragbemessungsgrundlage.
Der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung ist bundeseinheitlich und liegt aktuell bei 18,7 % in der allgemeinen Rentenversicherung bzw. bei 24,8 % in der knappschaftlichen Rentenversicherung. Der Wohnsitz der Arbeitnehmerin / des Arbeitnehmers oder der Betriebssitz des Arbeitgebers spielen dabei keine Rolle.
Die Beitragsbemessungsgrundlage für den Rentenversicherungsbeitrag umfasst das innerhalb eines Kalendermonats erzielte Arbeitsentgelt aus einer abhängigen Beschäftigung bis zur Höhe der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze. Beschäftigungsort ist dabei der Ort, an dem die Beschäftigung tatsächlich ausgeübt wird. Die monatliche Beitragsbemessungsgrundlage in den alten Bundesländern liegt aktuell bei 6.200 € und in den neuen Bundesländern bei 5.400 €.
Als Arbeitsentgelt aus einer abhängigen Beschäftigung gelten alle laufenden oder einmaligen Einnahmen aus einer Beschäftigung.
Steuerfreie Zuschläge nach § 3b EStG, die für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit neben dem Grundlohn gezahlt werden, sind dem Arbeitsentgelt hinzuzurechnen, soweit das Arbeitsentgelt, auf dem sie berechnet werden, mehr als 25 EUR für jede Stunde beträgt.
Zu steuerrechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Experten beim Finanzamt oder eine Steuerberaterin / einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein.