Feststellen eines Vertrauensschutzes

von
heico

Mit dem Formular R250 kann ein vorliegender Vertrauensschutz festgestellt werden. Wird dieses Formular standardmäßig den Anträgen auf Rente beigefügt oder nur auf Hinweis/Anforderung des Antragstellers?

von
heico

Der Vertrauensschutz wird natürlich mit dem Formular R240 überprüft.

von
Rosanna

Hallo Heico,
sobald ein Antrag auf eine vorzeitige Altersrente (also vor dem 65. Lebensjahr) gestellt wird, sollte diesem IMMER der Fragebogen "Vertrauensschutz" beigefügt werden. Ob dies standartmäßig geschieht (wird von einzelnen Sachbearbeitern evtl. verschieden gehandhabt!) oder nicht: Man sollte bei Antragstellung darauf achten, dass dieser Vordruck beigefügt wird. Ist auch erleichternd für die Sachbearbeitung, da bestimmte Nachweise schneller beigeschafft werden können bzw. dann bereits beigefügt sind.
Ich habe aber auch schon erlebt, dass der Vordruck bei Anträgen auf eine EM-Rente beigefügt wurde. Dies ist natürlich entbehrlich.

Experten-Antwort

Hallo heico,
wie Rosanna richtig mitteilt, muss der Fragebogen zur Prüfung der Vertrauensschutzregelungen ( R 240 ) bei jedem Antrag auf vorgezogene Altersrente beigefügt werden. Es ist jedoch für bis zum 31.12.1954 geborene Versicherte ratsam, den Fragebogen auch schon vor Beantragung einer Altersrente ( ggf. im Rahmen eines Kontoklärungsverfahrens ) an den zuständigen Rentenversicherungsträger weiterzuleiten . Dann hat Ihr kontoführender Träger die Möglichkeit das Vorliegen der Vertrauensschutztatbestände zu prüfen und in Ihrem Versicherungskonto zu vermerken. Auf dieser Grundlage können dann Rentenauskünfte unter Berücksichtigung eines evtl. vorliegenden Vertrauensschutzes erstellt werden. Sollte das Formular R 240 nicht dem Rentenantrag beigefügt worden sein, besteht die Möglichkeit des Downloads unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de