Flexible Arbeitszeit von Minijobbern

von
Heinrich Peter

Wenn die betriebliche Situation es erfordert, kann auch ein Geringverdiener ab dem 01.01.2012 für die Dauer von maximal drei Monaten von der Arbeitsleistung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden (Info der Minijob-Zentrale).
Frage: Wie sind diese drei Monate zu verstehen?
A) Der Geringverdiener darf innerhalb eines Jahres nur einmal drei Monate von der Arbeitsleistung freigestellt werden.
B) Der Geringverdiener darf in einem Jahr mehrmals für drei Monate von der Arbeitsleistung freigestellt werden.
Vorab vielen Dank für Ihre Antwort.
Schöne Grüße
P. Heinrich

von
?

Zitiert von: Heinrich Peter

Wenn die betriebliche Situation es erfordert, kann auch ein Geringverdiener ab dem 01.01.2012 für die Dauer von maximal drei Monaten von der Arbeitsleistung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden (Info der Minijob-Zentrale).
Frage: Wie sind diese drei Monate zu verstehen?
A) Der Geringverdiener darf innerhalb eines Jahres nur einmal drei Monate von der Arbeitsleistung freigestellt werden.
B) Der Geringverdiener darf in einem Jahr mehrmals für drei Monate von der Arbeitsleistung freigestellt werden.
Vorab vielen Dank für Ihre Antwort.
Schöne Grüße
P. Heinrich

4 mal pro Kalenerjahr.

von
Schade

Garantiert 90% aller Minijobber bekommen weder Urlaubsgeld noch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall obwohl Ihnen das gesetzlich zusteht.

Preisfrage: Wieviel Minijobber werden wohl für 3 Monate bei voller Bezahlung von der Arbeit freigestellt?

Und wieviel davon auch noch mehrfach im Jahr?

Richtige Antwort: wahrscheinlich kein einziger!

Für mich hat die gestellte Frage aber auch gar nichts mit der täglichen Praxis zu tun. :)

Und welcher Minijobber würde sich beschweren, wenn ihm der Chef mitteilt, dass er ab morgen bis zum 19. Juni daheim bleiben kann und trotzdem den Lohn weiterbekommt?

von
minijobber

hier steht alles
http://www.minijob-zentrale.de/nn_10184/DE/Service/DownloadCenter/1__Brosch_C3_BCren__und__Info-Bl_C3_A4tter/19911__Flexi.html
gruß f.

von Experte Experten-Antwort

Es ist möglich, dass ein Arbeitnehmer unabhängig von seiner Arbeitsleistung ein vertraglich vereinbartes festes monatliches Arbeitsentgelt erhält. Wenn die betriebliche Situation es erfordert, kann der Arbeitnehmer für die Dauer von maximal drei Monaten von der Arbeitsleistung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Die Pauschalbeiträge an die Minijob-Zentrale sind dabei nicht von dem in dem jeweiligen Monat erwirtschafteten, sondern ausschließlich von dem ausgezahlten und vertraglich vereinbarten Arbeitsentgelt zu zahlen.

Beispiel: Für einen Minijobber wird ein Jahresarbeitszeitkonto eingerichtet. Er arbeitet vom 1. Januar bis zum 31. Dezember und erhält ein monatlich gleichbleibendes festes Arbeitsentgelt von 400 Euro. Bei einem Stundenlohn von 10 Euro stehen dem Arbeitgeber 480 Arbeitsstunden zur Verfügung. Diese können frei auf das Jahr verteilt werden. Bedingung ist lediglich, dass der Minijobber innerhalb des Jahres nicht über einen längeren Zeitraum als drei Monate von der Arbeitsleistung freigestellt wird. Der Arbeitgeber zahlt Pauschalbeiträge ausgehend vom vereinbarten festen Arbeitsentgelt (= 400 Euro).

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.2012, 13:25 Uhr]