Frage

von
blume

Sehr geehrte Damen und Herren
Die Witwenrente (140.54)von
meiner verstorbenen Frau wird
mir nicht ausbezahlt.Die LVA
Westfalen lehnt dieses mit
der Begründung ab,das anzurechnende Eikommen von
322,75 Euro ist höher,als die
monatliche Rente.In Ihre
Vorsorge.de vom 13.11.07
entnehme ich,das es unter der
Rubrik Rentensplitting doch
möglich ist.

Mit frendlichem Gruss

von
???

Dann müssen Sie aber ein Rentensplitting beantragen und nicht eine Witwenrente. Sie kriegen nur, was Sie beantragt haben. Allerdings müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen (siehe hier: www.ihre-vorsorge.de/Lexikon-Rentensplitting.html?session=1a5fcdb2a2c4f4cc2d8feb0c80eb5620).

von
Michael1971

Hallo,

die Sache mit dem Rentensplitting vergessen Sie in Ihrem Fall lieber gleich wieder. So wie Sie den Fall schildern, haben Sie die höheren Rentenanwartschaften.

Im Fall des Rentensplittings würden also Entgeltpunkte aus Ihrer Rente auf das Versicherungskonto Ihrer verstorbenen Frau übertragen, Ihre eigene Rente wird also niedriger.

Im Gegenzug haben Sie dann aber gar keinen Anspruch auf eine Witwerrente.

von Experte/in Experten-Antwort

Die Dinge müssen voneinander getrennt werden. Da ist nämlich einerseits die (traditionelle) Witwen- bzw. Witwerrente, auf die regelmäßig Einkommen der oder des Berechtigten, soweit es einen Freibetrag übersteigt, in einer Höhe von 40 % angerechnet wird, während andererseits die gesetzlichen Bestimmungen als Alternative zur Witwen- bzw. Witwerrente auch ein Rentensplitting unter Ehegatten ermöglichen, das unter bestimmten Voraussetzungen eine Option für den überlebenden Ehegatten sein kann. Sofern Sie hierzu weitere Informationen wünschen bzw. an einer individuellen Beratung interssiert sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Rentenversicherungsträger.