Fragen zu G130-Antrag (Berufl.Reha).Keine Beratung vor Ort!

von
meeier

Guten Tag.
Ich wollte bzgl. o.g. Antrag eine Infoberatung vom Rententräger.Leider habe ich tel. die Antwort "Keine Beratung zur berufl. Reha möglich. Erst nach Antragsbewilligung TerminBeratung möglich".
Ich hätte jedoch Fragen zur berufl. oder med. Reha!

Ich (40,60%GdB,Rheuma in Rücken+Finger,psychosomatische Schmerzen,Ängste,Depressionen),
bin seit 6 Wochen krankgeschrieben.
AG hat nun während Probezeit gekündigt.
Seit 25J. ununterbrochen versichert.

Muß lt. Arzt eine Reha (Reha vor Rente) beantragen. Sollte weg vom sitzenden, stressigen Bürojob. Hin zu einer anderen "bewegten-beratenden" Beschäftigung.
Deshalb stelle ich den Antrag G130.

Mir wurde bei der tel. Kurzberatung gesagt, ich sollte in Antrag reinschreiben, dass ich eine Umschulung anstrebe!

Nun bräuchte ich Infos/Hilfe, was wichtig ist und was nicht!

Wenn ich den Antrag ausfülle, erscheint der Eindruck, dass ich für eine andere Tätigkeit als mein jetziger (Kaufmann) gar nicht möglich ist!
Wird mein Antrag dann automatisch in einen Rentenantrag umgewandelt, falls das der Bearbeiter so sieht?

Ich möchte mit 40 aber noch nicht in EM-Rente! Das kann ich mir gar nicht leisten!
(Trotz zuverdienst).

Wie kann ich mitteilen, dass ich eine Umschulung anstrebe, damit ich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren kann. Notfalls auf Selbständiger Basis.

Deshalb strebe ich einen Beruf an, welchen ich nach der Umschlung selbständig ausüben könnte (z.B. Ernährungsberatung, Gesundheitsberater ...)

Ich bräuchte also vorab eine Beratung, damit ich überhaupt weiß, welche Möglichkeiter der Umschulung es überhaupt gibt! Kann in jede Richtung (Berufszweig) umgeschult werden, oder nur in bestimmte???

Wer kann mir hier helfen?

Danke!!!

von
Sozialrechtler

Zitiert von: meeier

Guten Tag.
Ich wollte bzgl. o.g. Antrag eine Infoberatung vom Rententräger.Leider habe ich tel. die Antwort "Keine Beratung zur berufl. Reha möglich. Erst nach Antragsbewilligung TerminBeratung möglich".
Ich hätte jedoch Fragen zur berufl. oder med. Reha!

Ich (40,60%GdB,Rheuma in Rücken+Finger,psychosomatische Schmerzen,Ängste,Depressionen),
bin seit 6 Wochen krankgeschrieben.
AG hat nun während Probezeit gekündigt.
Seit 25J. ununterbrochen versichert.

Muß lt. Arzt eine Reha (Reha vor Rente) beantragen. Sollte weg vom sitzenden, stressigen Bürojob. Hin zu einer anderen "bewegten-beratenden" Beschäftigung.
Deshalb stelle ich den Antrag G130.

Mir wurde bei der tel. Kurzberatung gesagt, ich sollte in Antrag reinschreiben, dass ich eine Umschulung anstrebe!

Nun bräuchte ich Infos/Hilfe, was wichtig ist und was nicht!

Wenn ich den Antrag ausfülle, erscheint der Eindruck, dass ich für eine andere Tätigkeit als mein jetziger (Kaufmann) gar nicht möglich ist!
Wird mein Antrag dann automatisch in einen Rentenantrag umgewandelt, falls das der Bearbeiter so sieht?

Ich möchte mit 40 aber noch nicht in EM-Rente! Das kann ich mir gar nicht leisten!
(Trotz zuverdienst).

Wie kann ich mitteilen, dass ich eine Umschulung anstrebe, damit ich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren kann. Notfalls auf Selbständiger Basis.

Deshalb strebe ich einen Beruf an, welchen ich nach der Umschlung selbständig ausüben könnte (z.B. Ernährungsberatung, Gesundheitsberater ...)

Ich bräuchte also vorab eine Beratung, damit ich überhaupt weiß, welche Möglichkeiter der Umschulung es überhaupt gibt! Kann in jede Richtung (Berufszweig) umgeschult werden, oder nur in bestimmte???

Wer kann mir hier helfen?

Danke!!!

Treten Sie einem Sozialverband bei. Die verfügen über die größte Erfahrung in dem Bereich. Die Beratung ist excellent und im Fall des Falles vertreten die Sie auch gerichtlich zu absolut vertretbaren Kosten.

Wenn Sie Gewerkschaftsgenosse/In sind, werden die Sie auch beraten und vertreten.

Je mehr Meinungen Sie einholen können, desto besser.

von
Nix

Hallo meeier!
Stellen Sie den Antrag und senden Sie diesen an Ihren RV-Träger anschließend erhalten Sie ein Beratungsgespräch bei einem Fachberater für Rehabilitation.
Hier können Sie alle Ihre Fragen stellen, die dieses Thema betreffen.
Sie können in jeden x-beliebigen Beruf umgeschult werden, der für Sie aus medizinischer Sicht - unter Berücksichtigung Ihrer Leiden - geeignet ist.
Ernährungsberater/Gesundheitsberater ist selbstverständlich auch möglich.

Das alles klärt sich erst, nachdem Sie den Antrag abgegeben haben.
Dann erhalten Sie ein Gespräch beim Fachberater für Rehabilitation.
Hier können Sie Ihre Berufswünsche besprechen und der Fachberater für Rehabilitation der DRV lenkt alles Nötige in die richtige Bahn, damit Sie Ihrem entsprechende Schulung/Umschulung etc. erhalten.

Viele Grüße
Nix

von Experte/in Experten-Antwort

Grundsätzlich wird die Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben stets individuell auf die Bedürfnisse des Versicherten abgestimmt, sodass es nicht möglich ist, eine pauschale Auskunft über den Leistungsumfang zu machen. Hierbei wird Ihr beruflicher Werdegang, Alter, Neigung, und Eignung usw. in die Entscheidung für die entsprechende Leistung mit einbezogen. Das Rehabilitationsziel , die leidensgerechte Wiedereingliederung ins Erwerbsleben, wird stets in Zusammenarbeit und Absprach mit dem Versicherten erarbeitet.
Eine grundsätzliche Beratung können Sie jederzeit in der „Gemeinsamen Servicestelle für Rehabilitation“ erhalten . Für eine Beratung hinsichtlich der unterschiedlichen beruflichen Bereiche od. Qualifikationen ist die Agentur für Arbeit zuständig.