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Fragen zur EM-Rente

von
annykat

Guten Tag!
- EM-Rente 01.03.2009-31.12.2010
- 03.08.2010 Weitergewährungsantrag gestellt, Bearbeitung läuft noch
- während Berentung ruhte mein AV, mußte mich jetzt beim AA als arbeitslos und arbeitssuchend melden, um Leistungen zu erhalten, Krankenkasse tut das nicht, obwohl vor Berentung nicht 78 Wochen ausgeschöpft
- erhalte keine Leistung für 1.1.-19.1.2010, weil ich wegen falscher Beratungen (Krankenkasse, Rentenversicherung, Rentenforum), mich erst am 20. beim AA gemeldet habe, war mir auch unlogisch, weil ich weder arbeitslos noch arbeitssuchend bin. Ich mußte feststellen, das niemand ausreichend informiert ist, auch meine nette Vdk - Beraterin nicht. 1.Welche Möglichkeiten habe ich Geld für diese Zeit zu erhalten, wenn EM-Rente abgelehnt wird?
2. Wenn letzteres eintritt, habe ich sicher schlechte Karten für Widerspruchsverfahren und Klage?, da keine weiteren neuen Befunde zur Zeit, weil die Berentung zur Ruhigstellung meiner chr. Osteomyelitis seit 25Jahren im Oberschenkel nach Trümerfraktur, beigetragen hat. Bei täglicher beruflicher Belastung von 3 Stunden, wäre sie wieder akut, habe diese Erfahrung in den letzten 10 Jahren machen müssen. War zum Schluß täglich nur noch 6 Stunden arbeitsfähig, anfangs brachte das ersehnte Besserung, aber nur für eine Dauer von einem Jahr und das auch nur mit Schmerzen und letztendlich erneuten Operrationen. Hatte vor Berentung sämtliche Therapieverfahren (die meisten waren mit Operrationen verbunden, andere privat bezahlt), ausgeschöpft. Habe die Berentung auf Anregung durch Krankenkasse und ohne berufl. oder med. Reha, weil das eben in meinem Fall keine Besserung bringt. Bisher hat das die RV auch so eingeschätzt, leider mir nur 10 Monate gewährt, obwohl eine chr. Ost. 3-5 Jahre Beschwerde frei sein muss, damit man eine Chance hat wieder auf dem aktuellen Arbeitsmarkt arbeitsfähig zu sein. Danke für die Beantwortung meiner Fragen, mit frdl. Grüßen

von
-_-

Da Sie schon wissen, dass die Krankenkasse und die Agentur für Arbeit für die Zeit vom 01.01.2010 bis 19.01.2010 nicht zahlen wollen, bleibt ja so ganz viel nicht mehr übrig. Vielleicht haben Sie ja etwas gespart, dann können Sie sich den Gang zum Sozialamt oder Grundsicherungsamt möglicherweise auch sparen. Das müssen Sie aber dort erfragen.

Fragen zu den Erfolgsaussichten des Antrags auf Weiterzahlung, einschließlich Folgeverfahren bei Ablehnung, auch unter Berücksichtigung medizinischer Fragen, können nicht beantwortet werden, schon gar nicht spekulativ oder prognostisch.

Aus der Sicht der gesetzlichen Rentenversicherung müssen Sie zunächst den Bescheid zu Ihrem Antrag auf Weiterzahlung der befristeten Rente wegen Erwerbsminderung abwarten.

von
Kálender

&#34;- 03.08.2010 Weitergewährungsantrag gestellt, Bearbeitung läuft noch &#34;

Klar das die Bearbeitung noch läuft, wir haben ja auch erst Ende Januar und nicht August
2 0 1 0 ...

von
Jupp

Wenn Sie sich zu spät bei der Agentur für Arbeit gemeldet haben, werden Sie für diese Zeit definitiv kein ALG I von der AfA bekommen.

Meldung ist nunmal Meldung und nur der Tag der persönlichen Meldung vor Ort bei der Agentur zählt.

Leider ist es so , das man sich selbst &#34; wasserdicht &#34; informieren sollte und sich niemals auf Infos anderer
blindlinks und vor allem ohne Absicherung und Zweitmeinung verlassen sollte.

Ein &#34; Falschberatung &#34; den von ihnen genannten Stellen
vorzuwerfen wird sicher keinen Erfolg haben...

Wie heisst es doch so schön :

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht !

Wenn die EM-Rente dann doch genehmigt würde, wird der genannte Zeitraum ja aber durch die Renten(nach)zahlung abgedeckt.

Warten Sie diese Entscheidung doch erstmal ab.

Einen Widerspruch zu führen wenn der RV keine neuen, aktuellen und der RV bisher im Verfahren nicht bekannten ärztlichen Unterlagen vorgelegt werden können, ist sicher nicht sehr aussichtsreich...

Vielleicht werden Sie im Widerspruchsverfahren ja auch neu begutachtet ( ist sehr häufig der Fall ).

Bei entsprechendem
Ergebnis würde dies ihre Chance doch noch einmal eine EM- Rente sicher erhöhen.

Die RV geht bei einer EM-Rentenbefristung von nur 10 Monaten ( ungewöhnlich kurz ! ) davon aus, das sich ihre Erkrankung definitiv in kurzer Zeit bessert.

Wenn die Rente jetzt noch mal durchgeht wird diese bestimmt auch wieder nur für sehr kurze Zeit befristet.

Eine &#34; Dauerlösung &#34; ist die EM-Rente also für Sie wohl auf keinen Fall...

von
2 0 1 0 ...

Nur gut, dass sich hier einmal ein hochbegabter, wahrscheinlich auch fehlerfreier, Teilnehmer geäußert hat.

Experten-Antwort

Dem Beitrag von -_- kann ich mich nur anschließen. Sie müssen zunächst den Bescheid zu Ihrem Antrag auf Weiterzahlung der befristeten Rente wegen Erwerbsminderung abwarten.