Freistellung von 2 Tagen Reha wg. Hochzeit der Kinder

von
Markus

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Lebensgefährtin leidet seit Januar 2018 unter chronischen Clusterkopfschmerzen und einer mittelschweren Depression. Durch die vielen starken Medikamente (Verapamil, Triptane, Lithium, Escitalopran und weitere) ist zwischenzeitlich ein Vorhofflimmern am Herz festgestellt worden. Ferner wurde meiner Lebensgefährtin im Dezember 2018 in der Uniklinik D'dorf ein Impulsgenerator implantiert. Seit April 2018 ist meine Lebensgefährtin durchgehend arbeitsunfähig.

Im Sommer 2019 wurde meine Lebensgefährtin von der Krankenkasse aufgefordert einen Reha-Antrag innerhalb von 10 Wochen zu stellen. Dieser wurde umgehend gestellt, da meine Lebensgefährtin auch hier die Hoffnung nicht aufgeben möchte, dass durch diese Maßnahme sich ihr Gesundheitszustand so verbessert, dass sie wieder arbeitsfähig ist. Die Reha wurde genehmigt und sollte am 02.10.2019 beginnen.

Anfang/Mitte August kam dann der Bescheid, dass diese Bewilligung zurückgezogen wird und stattdessen die Reha in einer anderen Klinik durchgeführt wird. Ein paar Tage später wurde dann der Beginn der Reha auf den 03.09.2019 festgelegt. Dauer mindestens vier Wochen.

Und damit beginnen unsere Probleme:
Bereits im Sommer letzten Jahres, haben meine Tochter und die Tochter meiner Lebensgefährtin mitgeteilt, dass sie ihre Lebensgefährten im September dieses Jahres heiraten. Meine Tochter am 20.09.2019, die Tochter meiner Lebensgefährtin am 28.09.2019*.

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten, dass meine Lebensgefährtin an den Hochzeiten anwesend sein kann? Es geht nicht um einen Abbruch der Reha, sondern vielmehr um eine Freistellung an diesen Tagen. Meine Lebensgefährtin ist weiterhin willens und hoffnungsfroh, dass die nun begonnene Reha erfolgreich sein wird. Die Mitwirkung steht daher vollkommen außer Frage.

Wie eingangs erwähnt, leidet meine Lebensgefährtin und mittelschweren Depressionen. Die Gefahr, dass sich eine Ablehnung dieser gewünschten Freistellung negativ auf diese Depressionen auswirkt, ist nach Aussage ihre behandelnden Ärzte durchaus gegeben. Der Behandlungserfolg der gesamten Reha-Maßnahme würde durch eine Ablehnung stark gefährdet.

Mit der Bitte um Ihre Einschätzung der Lage.

Vielen Dank

* Nachweise können selbstverständlich zur Verfügung gestellt werden.

von
DRV

Das sind individuelle Dinge, die im Vorfeld mit der Klinik und dem Rententräger geklärt werden sollten.
Das Forum wird hier keine direkte Lösung bieten können.

von
Markus

Hallo,

Zitiert von: DRV
Das sind individuelle Dinge, die im Vorfeld mit der Klinik und dem Rententräger geklärt werden sollten.
Das Forum wird hier keine direkte Lösung bieten können.

Vielen lieben Dank. Wie geschrieben, kam die Bewilligung und die Mitteilung des Starttermins Mitte August. In diesen zwei Wochen zwischen Mitteilung und Antritt haben wir hier versucht eine Klärung herbeizuführen.

Wie Sie sicherlich bestätigen können, mahlen die Mühlen hier wohl etwas langsamer.

Experten-Antwort

Hallo User Markus,

da die Zeit drängt, am besten telefonisch Kontakt mit dem zuständigen Träger der Deutschen Rentenversicherung aufnehmen und ggfs. Unterlagen per Fax oder Mail an die Deutsche Rentenversicherung senden. Auch sollte Ihre Lebensgefährtin schnellstmöglich in der Reha-klinik nachfragen, ob eine Befreiung möglich ist.
Es ist mit dem zuständigen Arzt in der Reha-klinik zu klären, ob der Erfolg der Reha-maßnahme gefährdet ist, wenn Sie an der Hochzeit teilnimmt oder nicht teilnehmen kann.

von
Markus

Hallo,

es wurde eine Lösung gefunden.

Meine Lebensgefährtin erhält zu beiden Hochzeiten jeweils eine Nacht "Urlaub".

Vielen Dank
Markus