freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung/ Hinterbliebenenversicherung

von
Irmgardis

Sehr geehrter Experte,
zur Zeit kümmere ich mich um die Familie und bin nicht berufstätig. Daher denke ich darüber nach, freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, um meinen Rentenanspruch zu erhöhen. Dabei interessiert mich auch die Frage:
Erhöht diese Einzahlung auch eine evtl. Hinterbliebenenrente oder verfällt meine Einzahlung
gänzlich nach meinem Tod.?

Experten-Antwort

Hallo Irmgardis,

nein, die freiwilligen Beiträge „verfallen“ nicht einfach mit dem Tod des Versicherten und werden auch bei eine ggf. zu zahlenden Hinterbliebenenrente berücksichtigt.

Weitere Informationen rund um das Thema „Zahlung freiwilliger Beiträge“ erhalten Sie im Übrigen in der Broschüre „freiwillig rentenversichert: Ihre Vorteile“, welche Sie unter

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/03_broschueren_und_mehr/01_broschueren/01_national/freiwillig_rentenversichert_ihre_vorteile.pdf?__blob=publicationFile&v=25

herunterladen können.

Vor einer Zahlung freiwilliger Beiträge empfehle ich Ihnen dennoch eine persönliche, individuelle Beratung in einer Auskunfts- und Beratungsstelle eines Rentenversicherungsträgers in Ihrer Nähe. Hier erhalten Sie dann auch die für Ihre individuelle Entscheidung notwendigen Informationen zur zu erwartenden Rentensteigerung und des dafür notwendigen Beitragsaufwands.

von
Konrad Schießl

Die wichtigste Frage ist doch, sind freiwillige Beiträge überhaupt zulässig.Ist dies so. gelten natürlich die anfallenden Entgeltpunke auch für die Hinterbliebenen Rente.
Viel wichtiger aber ist doch die Frage des Preises für zusätzliche Rentenbeiträge. Hierüber herschen
teils unmögliche Annahmen.
Derzeit sind für den Jahres Durchschnitts Verdienst von 36.267 mit 18,7% Beitrag 6165,39 Gesamt-
beitrag fällig, hierfür zahlt der Arbeitgeber 3082,70 Beitrag und es entstehen 30,45 Rente.
Dieser Hälfteanteil entfällt bei freiwilliger Leistung, dies ist zu bedenken.

MfG.