freiwillige Beitragszahlung als Ärztin

von
judith

Wenn man als Ärztin durch Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen RV noch nicht 60 Monate Wartezeit erfüllt hat, kann man fehlende Beitragszeiten durch freiwillige Beiträge auffüllen. Kann man darüber hinaus bei Erreichen der Wartezeit von 60 Monaten noch zusätzliche freiwillige Beiträge leisten um die Rente aus der RV noch zu erhöhen oder ist das nicht möglich? Für freiberuflich tätige Ärzte scheint es eine Möglichkeit zu geben, freiwillige Beiträge in die gesetzliche RV einzuzahlen. Wie sieht das für angestellte Ärzte aus, die eine Befreiung von der Versicherungspflicht in der RV zugunsten der Ärzteversorgung haben?

von
GroKo

Zitiert von: judith

Wenn man als Ärztin durch Anerkennung von Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen RV noch nicht 60 Monate Wartezeit erfüllt hat, kann man fehlende Beitragszeiten durch freiwillige Beiträge auffüllen. Kann man darüber hinaus bei Erreichen der Wartezeit von 60 Monaten noch zusätzliche freiwillige Beiträge leisten um die Rente aus der RV noch zu erhöhen oder ist das nicht möglich? Für freiberuflich tätige Ärzte scheint es eine Möglichkeit zu geben, freiwillige Beiträge in die gesetzliche RV einzuzahlen. Wie sieht das für angestellte Ärzte aus, die eine Befreiung von der Versicherungspflicht in der RV zugunsten der Ärzteversorgung haben?

Kannst auch noch ein paar Kinder kriegen dann erhöht sich die Rente ohne Beitragszahlung.

von
zoran

Hallo Judith.
ignorieren Sie diesen Spinner.
Der kann nicht anders.
Gruss Zoran

Experten-Antwort

Hallo judith,

auch angestellte Ärzte können freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung entrichten. Wir empfehlen die Kontaktaufnahme mit Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger.

von
W*lfgang

Hallo judith,

überlegen Sie sich solche (zusätzlichen) freiwilligen Beiträge sehr gut. Natürlich erwerben Sie damit weitere Rentenansprüche, aber wann, zu welchem Preis, mit welcher 'Rendite'?

Nehmen Sie aktuell den Mindestbeitrag für freiwillige Beiträge = 84,55 EUR mtl., ein guter 1000er für ein Jahr. Damit erhöhen Sie ihren mtl. Rente um 4,50 EUR, sind rd. 5 % Rendite - schön gerechnet haben Sie damit Ihr eingesetztes Kapital nach 20 bis (real 30) Jahren Rentenbezug wieder raus. Den mtl. Beitrag können Sie auf bis zu 1125 EUR steigern, die Werte erhöhen sich nur linear.

Wenn Ihnen Ihr Steuerberater da nicht noch in dieser Richtung 'Steueroptimierungen' aufzeigt, sollte man ernsthaft über Alternativen nachdenken, Kapital abrufbar anzulegen ...und wofür mehr als nur die allgemeine Wartezeit nützlich sein kann, welche etwaigen Vorteile die DRV mit längeren Wartezeiten/anderen Leistungen/laufenden Beitragszeiten bieten könnte. Daher ist ein Weg in die nächste Beratungsstelle DRV/Rathaus sinnvoll, um das entsprechend Ihren Erwartungen aufzuzeigen.

Gruß
w.

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