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Experten-Antwort

Freiwillige Einzahlung für bessere Altersrente

von W.Glaus05.08.2018 | 13:52
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich beziehe eine unbefristete volle Erwerbsminderungsrente. Ich bin Jahrgang 1968 und gehe davon aus in 13 Jahren in die Altersrente mit 63 Jahren zu wechseln. Ist es möglich durch freiwillige Rentenzahlungen die zukünftige Altersrente zu verbessern? Falls ja, würde das auch Sinn machen? Meine Erwerbsminderungsrente ist relativ hoch und ich zahle darauf jährlich rund 400,00 Euro Einkommenssteuer. Gruss W.Glaus

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo W.Glaus,

wie bereits von Schade angeregt, sollten Sie sich in Ihrem Einzelfall persönlich beraten lassen, ob und inwieweit freiwillige Zahlungen sinnvoll sind.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

16 Antworten

Schadeam 05.08.2018 | 23:51
Wegen der Zurechnungszeit eher nicht sinnvoll. Beiträge müssten schon zu mehr Punkten führen als die hochgerechneten Monate haben. Gehen Sie mit dem Rentenbescheid zur DRV Beratung
W.Glausam 06.08.2018 | 10:10
Info: Zurechnungszeit meiner Rente ist bis 60 Jahre.
W.Glausam 06.08.2018 | 13:00
Ich hatte bis zum 44. Lebensjahr 30 Rentenpunkte erworben. Hochgerechnet bis zum 60 Lebensjahr ergaben sich 56 Rentenpunkte abzgl. 10,8 Prozent Abschlag. 50 Rentenpunkte ist meine Brutto-Erwerbsminderungsrente.
Schadeam 06.08.2018 | 12:25
Nein, ist nicht soooo ausergewöhnlich, aber ohne nähere Info schlicht nicht beantwortbar. Man müsste nämlich den Wert der ZZ kennen, dann könnte man sagen, dass freiwillige Beiträge höher sein müssen als es Beiträgen entspricht, die zu diesem Wert führen. Da käme man eventuell zum Ergebnis, dass Beiträge die ein heute 50 jähriger zahlen müsste schon über 600 € monatlich liegen müssten um die spätere Rente eventuell - man kennt ja die Entwicklung nicht - zu erhöhen. Der Fragesteller schreibt immerhin was von eine relativ hohen Rente (was immer das auch ist). Würden Sie das zielführend nennen?
Texasam 06.08.2018 | 11:55
Hätte nicht gedacht, dass es hier dazu keine Experteneinschätzung gibt. Ist das sooo außergewöhnlich?
senf-dazuam 06.08.2018 | 12:59
Außerdem kann im Gespräch geklärt werden, ob eine Voraussetzung für eine Zahlung nach §§ 187, 187a, 187b zu leisten und damit einen Beitrag zu Altersrente zu leisten. Ob und wie gleichzeitig die Steuer gesenkt werden kann, steht auf einem ganz anderen Blatt, welches vom Steuerberater kommen sollte ...
Der Roteam 06.08.2018 | 13:12
Von 17 bis 44 Jahren sind es 30 EP.. Und von 44 bis 60 Jahren sind es 26 EP..?? Was für eine krude Geschichte ist das denn?
Fixam 06.08.2018 | 14:23
Zitat von Foxi anzeigenausblenden
Von 17 bis 44 Jahren sind es 30 EP.. Und von 44 bis 60 Jahren sind es 26 EP..?? Was für eine krude Geschichte ist das denn?
Ja ich denke da müssen Sie eine Menge Geld an die Rentenversicherung zurück zahlen.
Nö, Sie müssen nur wissen welche Zeiten eine Rolle spielen. Vielleicht hat der W.Glaus ja z.B. 7 Jahre studiert?
Foxiam 06.08.2018 | 14:12
Ich hatte bis zum 44. Lebensjahr 30 Rentenpunkte erworben. Hochgerechnet bis zum 60 Lebensjahr ergaben sich 56 Rentenpunkte abzgl. 10,8 Prozent Abschlag. 50 Rentenpunkte ist meine Brutto-Erwerbsminderungsrente.
Von 17 bis 44 Jahren sind es 30 EP.. Und von 44 bis 60 Jahren sind es 26 EP..?? Was für eine krude Geschichte ist das denn?
Ja ich denke da müssen Sie eine Menge Geld an die Rentenversicherung zurück zahlen.
egal (der Erste)am 06.08.2018 | 14:30
Ich hatte bis zum 44. Lebensjahr 30 Rentenpunkte erworben. Hochgerechnet bis zum 60 Lebensjahr ergaben sich 56 Rentenpunkte abzgl. 10,8 Prozent Abschlag. 50 Rentenpunkte ist meine Brutto-Erwerbsminderungsrente.
Von 17 bis 44 Jahren sind es 30 EP.. Und von 44 bis 60 Jahren sind es 26 EP..?? Was für eine krude Geschichte ist das denn?
Was genau soll an dieser Geschichte denn so krude sein??? Abitur bis 18 oder 19, anschließend ein Studium bis ungefähr 25, dann für durchschnittlich gute 1,6 EP beschäftigt und schon komme ich grob auf diese Werte. Sooo außergewöhnlich erscheint mir das jetzt nicht.
Jonnyam 06.08.2018 | 15:29
Wenn Sie 1968 geboren sind und seit dem 44. Lebensjahr (=2012) eine volle EM-Rente mit einer Zurechnungszeit bis zum 60. Lebensjahr (=2028) erhalten, brauchen Sie sich vorher keine Gedanken über eine „normale“ freiwillige Beitragszahlung zu machen. Denn die Zurechnungszeit hat einen recht hohen Wert, sagen wir jährlich von über 1,5 Entgeltpunkten. Freiwillige Beiträge, die für die Zurechnungszeit (und künftige Anrechnungszeit wegen Zurechnungszeit) gezahlt werden, wirken sich aber nur positiv aus, wenn dieser Wert überschritten wird. Wenn Sie dann in 2031 statt der bisherigen EM-Rente eine vorzeitige Altersrente beziehen wollen und z.B. für 2018 einen Jahresbeitrag von 7044 € zahlen, haben Sie zwar knapp einen Entgeltpunkt mehr an Beiträgen. Das Jahr 2018 wird aber nach wie vor nur insgesamt mit 1,5 Entgeltpunkten in die Berechnung einfließen, ein Entgeltpunkte aufgrund der gezahlten Beiträge und 0,5 Entgeltpunkte als Zuschlag für die „beitragsgeminderte“ Zurechnungszeit. Mit anderen Worten: Sie haben das Geld zum Fenster rausgeworfen. Anders sieht es aus, wenn Sie erst mit der freiwilligen Beitragszahlung nach dem Ende der Zurechnungszeit in 2018 beginnen.
Schadeam 06.08.2018 | 15:01
Um ca 1,6 EP zu erreichen bräuchte es freiwillige Monatsbeiträge von etwa 900 €. Einzahlungen unter diesem Betrag bringen vor 60 somit so gut wie gar nichts an mehr Altersrente.
W.Glausam 06.08.2018 | 17:27
Vielen Dank für die vielen Antworten. Jonny hat das besonders toll erklärt. Gruß W.Glaus
Angelaam 06.08.2018 | 18:23
Ganz ehrlich, wieviele Bestandsrentner kommen denn auf 50 Punkte mit 60 Jahren Zurechnungszeit??? Das soll mir mal jemand sagen! Sind das 0,1 oder 0,2 Prozent??
Quarkam 06.08.2018 | 19:29
Und selbst wenn dem so wäre: ist es dann untersagt, danach zu fragen??? Oder stört Dich einfach, dass du nischt weisst?
W*lfgangam 06.08.2018 | 19:36
Hallo Angela, es geht nicht um % oder ‰, sondern um das, was der Fragesteller inhaltlich für sich in seiner Situation wissen will! Wenn Sie solche möglichen Zahlen 'schockieren' - schauen Sie einfach weg, wenn Sie nach der Waldorfschule erfolgreich nur tanzen können, ohne Nährwert ... Gruß w. PS: wie viele Antworten mit sinnvollen Beiträgen heißen hier schon Angela? ;-) PPS: Jonny kann das/einfache Rentenmathematik, aber das haben Sie sicher nachvollziehen können/wie jede Beratungsstelle grundsätzliche auch... *g
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