Freiwillige Mindestbeiträge neben Bezug von Altersruhegeld für langjährig Versicherte

von
Spekulant

-Mein Geburtsdatum: Mitte November 1956
-ich beziehe bereits ARG für langjährig Versicherte
-Entrichtung von freiwilligen Mindestbeiträgen ab 10/2020 ist beantragt
-alleiniger Wohnsitz in der Schweiz

Mir ist bekannt, dass die Beiträge sich erst rentensteigernd nach Erreichen der Regelaltersgrenze auswirken werden. Auch bin ich mir dessen bewusst, dass sich der finanzielle Aufwand erst nach ca. 15 bis 20 Jahren des Bezuges der erhöhten Rente amortisiert.

Mein Vertrauen in Stabilität des Euros und in die Geldpolitik tendiert aber gegen Null. Nach einem nicht unmöglichen Zusammenbruch des Euros und einer möglichen Währungsreform wird man ja irgend etwas mit den Bestandsrentnern machen müssen. Vielleicht "rentiert" sich ja dann meine Anlage besser, das ist natürlich Spekulation.

Meine Frage: Wird die Altersrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze von Amts wegen neu festgestellt oder ist ein Antrag auf ein Antragsformular zu stellen?

Danke für die Beantwortung im voraus.

Experten-Antwort

Hallo Spekulant,

ein Antrag ist nicht Notwendig. Ihre Altersrente wird zum Folgemonat des Erreichens der Regelaltersgrenze von Amts wegen neu berechnet.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung