freiwilliger Beitrag für abschlagsfreie Rente mit 63

von
Hausfrau

Guten Tag,
ich habe 44 Jahre gearbeitet und war 11 Monate arbeitslos gemeldet.Jetzt bin ich Hausfrau und möchte 2016 die abschlagsfreie Rente mit 63 beantragen. Hierfür fehlt mir 1 Monat. Muss ich nun für einen Monat einen Minijob annehmen oder kann ich auch für 1 Monat einen freiwilliigen Betrag in die Rente einzahlen.

von
Rudolf1951

Bitte rechnen Sie vom 1. Monat ab 2016 die 24 Monate zurück, ob Ihre 11 Monate Arbeitslosigkeit in diesen Zeitraum fallen. Wenn ja, können Sie nach derzeitiger Rechtslage nicht abschlagsfrei in Rente gehen. Wenn nein, dann Empfehlung für mind. 1 Monat einen Minijob mit Sozialbeitrag annehmen, der füllt Ihnen quasi den fehlenden Monat auf.

von
KSC

Wenn noch zwischen 1 und 12 Monate fehlen haben Sie noch massig Zeit bis 63 plus 2 im Jahr 2016.

Fordern Sie eine aktuelle Rentenauskunft an (bei manchen Trägern wird das erst im Herbst möglich sein, andere (z.B. DRV BW) können das ab sofort.
Wenn Sie nach Erhalt der Rentenauskunft noch Zweifel haben, lassen Sie sich persönlich bei der DRV beraten.

Und dann können Sie reagieren: ob sie eienen Minijob mit Aufstockung annehmen oder freiwillige Beiträge zahlen, einen Pflegebedürftigen pflegen oder noch ein Kind kriegen (:)) ist eigentlich egal.

von
Hausfrau

Wenn ich von der rollierenden Stichtagregelung ausgehe, bin ich in den letzten 2 Jahren vor Rentenbeginn Hausfrau. Kann ich also dann auch freiwillig 1 Monat Beitrag einzahlen. Ich möchte nicht unbedingt einen Minijob annehmen.

Experten-Antwort

Ob und zu welchem Zeitpunkt Sie die Wartezeit von 45 Jahren erfüllen, kann Ihnen nur Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger beantworten. Lassen Sie sich individuell beraten. Vorab: Freiwillige Beiträge werden bei der Wartezeit von 45 Jahren dann berücksichtigt, wenn insgesamt mindestens 18 Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit vorhanden sind. Freiwillige Beiträge in den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn können aber nicht berücksichtigt werden, wenn gleichzeitig Anrechnungszeiten wegen Arbeitslosigkeit vorliegen.

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