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freiwilliger Rentenbeitrag bei 400 € Job

von
Moritz05121

Hallo !
Ich habe einen 400 €-Job und möchte den freiwilligen Beitrag zur Rentenversicherung zahlen, damit ich hierdurch einen Rentenanspruch erwerbe. Kann ich diesen jederzeit wieder einstellen oder muss ich diesen weiterzahlen, solange ich einen 400 €-Job ausübe ?

von
User

Sie können die freiwillige Beitragszahlung jederzeit beenden.

Ich würde Ihnen aber vorschlagen einfach auf die Versicherungsfreiheit in Ihrem 400 Euro Job zu verzichten (für die Zukunft möglich), da Sie hierbei einen geringeren Beitrag zahlen aber mehr nutzen davon haben, da dies dann sogar Pflichtbeiträge sind. D.h. auch der Schutz durch eine Erwerbsminderungsrente ist durch die 3 Jahre Pfl-Beiträge in 5 Jahren gewährleistet.

von
.-.-.-.-.

Im 400,00 EUR-Job können Sie auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten und eigene RV-Beiträge zahlen. Diese Entscheidung kann für die Zukunft abgegeben werden und ist für die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses (und auch für weitere, gleichzeitig ausgeübte 400,00 EUR-Beschäftigungen!) bindend. Sie müssen also den RV-Aufschlag zahlen, solange der 400,00 EUR-Job besteht.

Möchten Sie später diese Aufstockung nicht mehr zahlen, muss der Job gekündigt/beendet werden. Wird die Tätigkeit später (mind. 2 Monate Unterbrechung notwendig) wieder begonnen, besteht erneut eine Wahlmöglichkeit. -&#62; der einzige Weg, den Aufstockungsbetrag später nicht mehr zahlen zu wollen/müssen

Experten-Antwort

Sie können freiwillige Beiträge zahlen uind diese Zahlung kann grds. jederzeit beendet werden. In der Tat ist es aber eine Überlegung wert, auf die Versicherungsfreiheit zu verzichten und die vom Arbeitgeber gezahlten Pauschalbeiträge aufzustocken.

von
Schiko.

Letztes Wort, auch ohne Zuzahlung von 4,90 % , Euro 19,60 Eigenleistung
monatlich entsteht bereits Rente von Euro 3.11.

( 26,56 : 30896 x 4800 : 19,90% x 15 % ) leider nur ca. 3 Monate
Beitragszeit Anrechnung für das Jahr.

Durch den Verzicht auf die Versicherungsfreiheit ein vollwertiger Beitrag
und 4,13 Rente ( 26,56: 30896 x 4800 ) .

Mit freundlichen Grüßen.

von
-_-

Die Zahlung freiwilliger Beiträge kostet Sie ca. das 4-fache dessen, was Sie bei einer Aufstockung Ihres Minijobs auf vollwertige Pflichtbeiträge bei einem Bruttoentgelt von 400,- EUR zu zahlen haben (79,60 EUR zu 19,60 EUR).

Außerdem erwerben Sie durch die Aufstockung Ihres Minijobs vollwertige Pflichtbeiträge mit Anspruch auch Rente wegen Erwerbsminderung und Reha-Leistungen von der Deutschen Rentenversicherung. Eine günstigere Versicherung ohne Risikoprüfung werden Sie nirgends auf diesem Erdball finden und man wundert sich, dass nicht alle Minijobber davon Gebrauch machen.

Den Verzicht auf Versicherungsfreiheit müssen Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber erklären. Die Erklärung ist nur bei Beschäftigungsbeginn innerhalb von zwei Wochen oder bei laufendem Minijob mit Wirkung für die Zukunft (frühestens ab Folgetag) möglich. Die einem Arbeitgeber gegenüber abgegebene Verzichtserklärung bezieht sich auf alle zum Zeitpunkt ihrer Abgabe bestehenden und zukünftig aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisse. Sie wird erst unwirksam, wenn kein 400-Euro-Minijob mehr ausgeübt wird.

Links zur Info:

http://www.ihre-vorsorge.de/Minijobs-Aufstocken-lohnt-sich.html

http://www.minijob-zentrale.de/nn_10182/DE/1__AN/2__aufstockungRente/navNode.html?__nnn=true

von
Rosanna

Ich empfehle eigentlich den meisten Minijoblern, auf die Versicherungsfreiheit zu VERZICHTEN. Denn günstiger als mit mtl. nur 19,60 EUR kommen Sie nicht an die Aufrechterhaltung des Erwerbsminderungsschutzes (auch Anspruch auf Reha-Leistungen etc.)!!!

Durch eine freiwillige Beitragszahlung, die Sie wesentlich mehr kostet, nämlich zur Zeit mtl. 79,60 EUR (!), ist dies - in den meisten Fällen - nicht möglich.

Lassen Sie sich von Ihrer DRV beraten, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Dort kennt man Ihr Versicherungsleben und dort wird Ihnen geholfen... ;-))

MfG Rosanna.

von
Rosanna

2 Geister, 1 Gedanke... ;-))