Fristenwahrung

von
Trixi2020

Hallo,
lt. meinem Rentenbescheid habe ich eine Widerspruchsrist von 3 Monaten (lebe im EU-Ausland). Ich habe fristgerecht Widerspruch innerhalb der 3-Monatsfrist eingelegt.
Bis wann kann ich meinen Antrag auf Altersrente zurücknehmen um einen neuen Antrag zu stellen?
Hat der Widerspruch eine aufschiebende Wirkung?

von
Schade

Dann können Sie - da innerhalb der WS Frist - Ihren Antrag zurückziehen und den "neuen Antrag" gleichzeitig stellen.

Da kommt Freude auf und das ganze Theater wegen 3 Euro nochwas......aber klar, ist Ihr gutes Recht.....

von
Trixi2020

Zitiert von: Schade
Dann können Sie - da innerhalb der WS Frist - Ihren Antrag zurückziehen und den "neuen Antrag" gleichzeitig stellen.

Da kommt Freude auf und das ganze Theater wegen 3 Euro nochwas......aber klar, ist Ihr gutes Recht.....

Ja, die Freude hält sich sicherlich in Grenzen...
Drei Euro und nochwas brutto mal 12 Monate mal wieviel zukünftige Rentenjahre?
Dann spende ich das doch lieber...oder?

von
HR

Zitiert von: Schade
Dann können Sie - da innerhalb der WS Frist - Ihren Antrag zurückziehen und den "neuen Antrag" gleichzeitig stellen.

Da kommt Freude auf und das ganze Theater wegen 3 Euro nochwas......aber klar, ist Ihr gutes Recht.....

Bei 3 € würden wir ja von einer Einmalzahlung von etwa 4000 € ausgehen. Eher ungewöhnlich in der heutigen Zeit.

Experten-Antwort

Hallo nochmals an Trixi2020,

die Antwort von Schade ist soweit korrekt.

von
Valzuun

Der Widerspruch hat keine aufschiebe Wirkung.
Das einzige was er aufschieben könnte wäre ja die Rentenzahlung, und die haben Sie trotz Widerspruch erhalten, stimmt's ?

Und um der eventuellen nächsten Frage vorbeizukommen: Die Rentenantragsfrist wurde durch den Widerspruch gegen den Rentenbescheid weder gehemmt noch unterbrochen.

von
Trixi2020

Also: Wenn ich heute einen neuen Rentenantrag stelle, Rentenbeginn sollte der 01.01.21 sein, dann bin ich doch (bis Ende März) noch in der Fristvorgabe, um die (neu beantragte) Rente auch ab 01.01.21 zu erhalten? Oder?

von
Valzuun

Das gilt sicher wenn Sie -rein vom Lebensalter oder den Wartezeitmonaten- her nicht vor dem 01.01.2021 in diese Rente gehen konnten.

Hätten Sie dem Grunde nach auch schon früher gehen können kommt es (auch) auf den Hinzuverdienst an.
Ggf. kann die Rente dann erst mit dem Antragsmonat beginnen.

von
Trixi2020

Zitiert von: Valzuun
Das gilt sicher wenn Sie -rein vom Lebensalter oder den Wartezeitmonaten- her nicht vor dem 01.01.2021 in diese Rente gehen konnten.

Hätten Sie dem Grunde nach auch schon früher gehen können kommt es (auch) auf den Hinzuverdienst an.
Ggf. kann die Rente dann erst mit dem Antragsmonat beginnen.

"@nicht vor dem 01.01.2021: "
Konnte ich nicht. Mein frühester Renteneintritt in die Altersrente(ohne Abzüge) für besonders langjährig Versicherte war der 1.1.21.

von
Schade

Dann sind Sie auf der sicheren Seite.....und alle sind glücklich und zufrieden, lediglich "Ihr Sachbearbeiter" fluchst still vor sich hin und denkt sie, die hätte sich das auch rechtzeitig überlegen können.
Aber das wird Ihnen egal sein und er/sie wird ja für seine gefühlte Mehrarbeit bezahlt.

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