früheste Rente

von
CP

ich - weiblich, geb. 1959 müsste bis zur Rente ungewollterweise bis 66 Jahre und 2 Monate arbeiten!
Kann ich auch nach 45 Pflichtbeitragsjahren mit 63 Jahren in Vollrente, also ohne Abzüge?
Oder besser und vor allem viel lieber mit 60 Jahren mit wieviel Prozent Abzügen?

Danke für Antwort.

Experten-Antwort

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann nach 45 Pflichtbeitragsjahren erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres in Anspruch genommen werden. Diese Rente wäre dann abschlagsfrei.
Zum 63. Lebensjahr hätten Sie einen Abschlag von 11,4 Prozent.
Der frühestmögliche Rentenbeginn wäre bei einer Altersrente für schwerbehinderte Menschen -bei Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen- mit einem Abschlag von 10,8 Prozent mit 61 Jahren und 2 Monaten möglich.

von
Leider nicht

Liebe CP,

sie können sich von all Ihren Wunschvorstellungen verabschieden. Wenn sie die 45 Jahre erreichen, haben sie lediglich die Möglichkeit ab 65 JAhren ohne Abschläge in Rente zu gehen. Ein früherer Zeitpunkt ist nicht möglich ( ausser bei Schwerbehinderung ).'Mit 60 können sie gar nicht mehr in Rente gehen. Für wie wäre das 63 Lebensjahr der frühestmögliche Rentenbeginn.

von
CP

Vielen Dank für die prompte Antwort! - Mit wieviel Prozent Abschlägen könnte ich dann mit 63 Jahren in Rente?

von
CP

Ich konnte mir die Antwort schon selber geben:

0,3 %/Monat x 24 = 7,2 %

von
Kopfschüttler

Sorry,das sind noch 13 !!! Jahre,bis dahin ist vielleicht schon die Welt untergegangen.

von
CP

lach - kann schon sein, dass sich in 13 Jahren noch einiges ändert! (Rente mit 55???) :-)

aber unsere Gesellschaft muss sich ja auch schon von Beginn ihrer Erwerbstätigkeit an Gedanken um Ihre Altersvorsorge machen ...

Vielen Dank noch einmal für die Antworten! :-)

von
Keith Moon

Bei ihrer selbst gegebenen Antwort haben Sie leider nicht bedacht, daß ihre Regelaltersrente erst mit 66 Jahren und 2 Monaten zur Auszahlung kommen würde. Dies bewirkt, daß bei der Altersrente für langjährig Versicherte mit 63 nicht 7,2 % (24 x 0,3), sondern 11,4 % (38 x 0,3) an Abschlägen zu berücksichtigen sind.

Experten-Antwort

Den Ausführungen von Keith Moon ist nichts hinzuzufügen. Die Aussagen finden sich auch schon in unserer ersten Antwort wieder.