Frührente

von
Anno

Ein paar Zeilen zu meiner Rente. Jahrgang 52, ab 14 Lebensjahr kein Tag Fehlzeit, jetzt an Krebs erkrankt. Wenn ich es richtig verstehe, bekomme ich Aufrechnung als würde ich bis 60 J. arbeiten,und dann 10,8% Abschlag. Bei mir sind das nach 45 J. als Maler 1100 Euro,davon Krankenkasse,Pflege, Was bleibt da noch nach einem Leben voller Arbeit. Warum müssen auch schwer erkrankte diesen Abschlag hinnehmen? Könnte das nicht anders geregelt werden? Warum ist die kleinste Pension höher,als ein Rentner bekommt der immer schwer arbeiten mußte. Ich kann das alles nicht verstehen.

von
Oliht

Hallo Anno,

wem nützt der "Rundumschlag" ? Das Jammern kommt zu spät. Die Gesetze sind bereits gemacht und werden nun ausgeführt.

Leider werden die allermeisten Menschen erst wach, wenn es um die eigene Existenz geht.

Ganz wenige Gesunde beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Rentengesetze und so ist der Frust groß, wenn der Fall X eintrifft und man mit den gesetzlichen Bestimmungen konfrontiert wird. Hier kann man verzweifeln.

Leider steht zu befürchten, dass eine konservativ-liberale Regierung noch mehr auf "Eigeninitiative" setzt, was letztendlich auch in der Rentenversicherung bedeutet, dass die staatlichen Renten künftig noch schlechter gestellt werden bei längerer Lebensarbeitszeit.

Für das Thema Alterversorgung sollten sich Menschen im jungen und mittleren Alter interessieren, damit sie informiert sind, was da später auf sie zukommt. In diesem Lebensabschnitt spielen aber heutzutage ein großer Flachbildfernseher, das schicke Nobel-Handy und der doppelte Jahresurlaub eine wichtigere Rolle.

Von heute auf morgen kann das alles vorbei sein. Aber dann hat man ja noch genug Zeit zum Grübeln.

von
Pavel

Dies ist kein Forum für politische Diskussionen.

Insofern kann und darf ihnen hier niemand etwas dazu sagen !

von
Anno

Was ist an meiner Frage nicht normal?

von
Ach was

das sind doch keine Probleme die Sie haben im Vergleich zu Herrn Ressortleiter Dr.Gerd Scholz auf Seite 2!

von
Anno

Warum jammern? Mein Frust bezieht sich nur auf diesen hohen Abschlag,auch für Schwerkranke Menschen. Das die Höhe der Rente an meinem Verdienst liegt ist mir auch klar. Aber von was sollen die meisten jungen Leute sparen.

von
Schade

"nicht normal" ist gar nichts an Ihrer Frage.

Es geht nur darum, dass der Abschlag Fakt ist, weil das Gesetz nun mal ist, wie es ist.

Daher kann kein Forumsteilnehmer Ihnen die von Ihnen gewünschte Antwort geben.

Sie müssten sich schon an die Politik wenden, die müssten die Gesetze entsprechen ändern und dann wäre "alles gut" für Sie.

Aber hätte, wäre, wenn und aber hilft nicht weiter.....und so hört sich Ihre Frage halt wie "typisches Gejammer im Forum" an.

von
Handreich

Mein Mann: Jg 52; mit 14 Lehre; 42 Jahre gearbeitet als Maler; jetzt schwer krebskrank.
Rente: 1200 Euro brutto; Abzug: 10,8%.
Das Gesetzt macht keinen Unterschied zwischen schlimmen und weniger schlimmen Erkrankungen. Und mal ehrlich: wer nicht krebskrank ist, kann doch gar nicht wissen, was sich da alles verändert. Nicht nur, was die Rente angeht...

von
Schade

Mal ehrlich, warum versendet die DRV seit 2002 die jährliche Renteninformationen?

Na klar, auch nach der 6. Renteninfo, kann man ja nicht wissen, was man im Ernstfall bekommt.....

von
Handreich

Das war anders gemeint, als es rübergekommen ist.
Ich meinte, dass jemand, der noch gesund ist, gar nicht nachvollziehen kann, was eine schwere Krebserkrankung für eine gravierende (Lebens)-Änderung nach sich zieht.
Verspreche Besserung. ;-)

von
-_-

Die Abschläge sind eingeführt worden und gleichzeitig ist die Zurechnungszeit um 5 Jahre erhöht worden (vom 55. auf das 60. Lebensjahr). Ihre Rente wäre also auch ohne Abschläge (nach "altem" Recht) wohl nicht höher geworden. Man muss eben auch die rechtlichen Zusammenhänge kennen, um einen Umstand richtig beurteilen zu können.

Versicherungsmathematisch macht es Sinn, die Abschläge für eine vorzeitige Inanspruchnahme von Leistungen zu berücksichtigen. Schließlich wird hier nicht nur eine vorzeitige Zahlung fällig, sondern es fehlen in der Rentenkasse auch etliche Jahre Beiträge. Die Abschläge bei den EM-Renten sind moderat auf maximal 10,8 % begrenzt worden. Meinen Sie, ein Mensch, der zuletzt arbeitslos ist oder sich mit Abschlägen in die Altersrente rettet, macht das absichtlich? Manche Altersrentner haben bis zu 18% Abschlag! Wo wollen Sie denn die Grenze zwischen "gerecht" und "ungerecht" setzen?

von
keine Frage

Das ist keine Frage!

Jedoch ist Ihr Beitrag auch keine Frage für dieses Forum.

Experten-Antwort

Die entsprechenden Abschläge bei den verschiedenen Rentenarten sind vom Gesetzgeber vorgegeben worden.
Ob die Voraussetzungen für eine abschlagsfreie Rentenzahlung ggf. doch vorliegen, sollte vom zuständigen Rentenversicherungsträger geprüft werden. Wir empfehlen daher, einen Beratungstermin zu vereinbaren.