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fruehrente

von
joerg kirchner

ich bin 57jahre und lebe seit1997in thailand.bei enem unversschuldeten verkehrsunfall im jahr 2000 wurde ich schwer verletzt nach 568tagen krankenhaus wurde mein linkes bein ambutiert.grad der behinderung 50.die krankenhauskosten(ca.60000euro)plus meinen lebensunterhalt seit dieser zeit habe ich mit eigenen ersparnissen financier.(die thai versicherung war,wie hier ueblich auf ca.2000euro limitiert."ich renne aus"! bei meinem "abschied" aus deutschland hatte ich laut lva hannover zumindestens 180 anrechnungsfaehige monate. ich habe zwei abgeschlossene berufsausbildungen plus hochsculstudium plus meisterbrief(nautik/tischler) beides unter den gegebenen umstaenden nicht zu gebrauchen. sehen sie irgend eine moeglichkeit wie ich zumindest eine "minirente"bekommen kann? oder muss ich mich mich bei der bahnhofsmission bei meiner ankunft in deutschland melden? bitte geben sie mier ein rat. JOERG KIRCHNER

von
Hase

Für Rente wegen Erwerbsminderung wird es nicht reichen, da Keine drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren. Vorzeitige Altersrente ist unter den geschilderten Umständen auch nicht möglich. Es bleibt wohl nur der weg zum Grundsicherungs- oder Sozialamt.

von
Staatsdiener

Hallo joerg kirchner!

Sie haben sich vor Ihrem Weggang aus D offenbar beim RV-Träger beraten bzw. Auskunft geben lassen. Wenn es in Frage gekommen wäre hätte man Sie dort bestimmt auf die EU(heute EM)-Renten-Sonderregelung zum Stichtag 1.1.1984 hingewiesen?!

Ich gehe davon aus, dass ihr Beitragskontakt zur DRV spätestens im Jahr 1997 abgerissen ist - somit wird vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze über den Rententopf nicht viel gehen!

Bei einer Wohnsitznahme in D kommen, bei Bedürftigkeit, allenfalls ALG II oder, bei dauerhaft voller EM (rein medizinisch betrachtet), Grundsicherung in Betracht!

Vmtl. wird auch eines Tages die Rente aus den 180 Monaten allein nicht zum Leben in D reichen!

von
Schade

nein, da besteht wohl vor der Regelaltersrente kein Anspruch auf eine Rentenleistung.

Hoffentlich haben Sie sich die Frage, was bei Erwerbsminderung passiert, schon früher gestellt und sich entsprechend privat abgesichert.

Sonst bleiben in der Tat Hartz 4, Grundsicherung, etc.

von
joerg kirchner

warum hat die rentenberatung 1996 mier keine hinreichende information gegeben? wo liegen meine eingezahlten beitraege heute? warum hat ein deutsches gericht mich nach dem unfall und seinen folgen, zur zahlung von 240euro monatlich bis 2007 an meine heute fast 30jaerige tochter &#34;verdonnert&#34;? warum laufe ich hier 35jaehrigen mit &#34; hueftbeschwerden&#34;plus rente plus surfschule ueber den weg? warum bekommt ein 50 jaehriger post- schalterbeamter der wegen alkeholabhaenigkeit vom dienst&#34;freigestellt&#34;wurde, eine monatliche milde gabe von zumindest 2000euro auf sein thai konto ueberwiesen. warum erhaelt seine recht wohlhabende thai frau ,nach seinem ableben(leber in kombination mit raucherbein) euro 1780? warum bekomme ich nach 30 jahren unterstuetzung dieses socialsystems zero? leider ist herr f.h.von stein oder herr bismark nicht mehr ansprechbar. vieleicht kann mier jemand anders eine blausieble antwort geben? waere sehr dankbar! JOERG KIRCHNER

von
Weinliebhaber

Es stand Ihnen frei auch den Beruf des Post-Schalterbeamten zu erlernen oder irgend ein anderer Beamter zu werden. Dann wären Sie bei diesem Job allerdings zum Säufer geworden und würden eine stattliche Pension bekommen.
Warum sind Sie nicht Beamter und Säufer geworden?

von
Beamter

Es ist wirklich aller höchste Zeit dass diese Ungerechtigkeiten zwischen Renten und Pensionen endlich aufgehoben werden.
Viele Vorgesetzte drängen Beamte in die Frühpension, damit ihre eigenen Kinder in den Beamtenstatus nachrücken können.
Das muß endlich aufhören !

Beamter

von
Flüchtling

Wieso haben Sie eigentlich den Unterhalt von 240 Euro monatlich an ihre Tochter gezahlt ?
Nach der Reform der Schuldnergesetze von 2005 wurde die 30 Jahre Verjährung für Unterhalt und auch Unterhaltstitel in Deutschland abgeschafft.
Auch für Altfälle.
Unterhaltsschulden verjähren dadurch bereits nach 3 Jahren.

Gruss
Flüchtling

von
Maxi

Okay, manches sehe ich auch nicht ein, z.B. warum ein Beamter nach 35 Dienstjahren ungekürzte Pension bekommt, während z. B.jemand im Bekanntenkreis, der ab 17 40 Jahre auf dem Bau gearbeitet hat, gekürzte EM-Rente erhält.
Aber hilft ja nix.
Aber: Wenn Sie zwei Berufsausbildungen UND ein Hochschulstudium absolviert haben und mit 46 nach Thailand sind, dann können Sie kaum 30 Jahre &#34;das Sozialsystem unterstützt&#34; haben, Sie haben davon ja außerdem auch gut davon profitiert.

von
Ulf

lieber jörg,

das sind ein wenig viele warum&#39;s und wo&#39;s...

sie haben die entscheidung getroffen, deutschland lebewohl zu sagen, nicht die drv!
also sind die konsequenzen auch ihre und nicht die der drv!
weiterhin bleibt zu sagen, dass ihre beiträge ja nicht verfallen, sondern mit 65 (plus evtl. anhebung) als regelaltersrente (auch nach Thailand) gezahlt werden!

ich wage sogar zu behaupten, dass sie damals dahingehend beraten wurden, denn das galt auch schon 1996!!!

sicherlich ist der unfall und seine folgen für sie unglaublich fatal, aber warum sollten wir als beitragszahler in deutschland für sie aufkommen???
sie haben sich &#34;verkrümelt&#34;.
um &#34;vorzeitig&#34; eine rente zu erhalten müssen eben bestimmte voraussetzungen erfüllt werden, die haben sie nicht und &#34;basta&#34;!

sorry, aber warum der soviel bekommt und die soviel ist absolut irrelevant.

sie wollten nicht mehr zahlen und jetzt sind sie sauer weil es keine &#34;frührente&#34; gibt???

tja, so ist es halt!

ulf

von
dieter

Als studierter Mensch war Ihnen doch sicher bekannt, dass es Unfallversicherungen und Auslandskrankenversicherungen gibt. Sie jammern über die deutschen Sozialsysteme die Sie aber trotz Ihrer Leichtfertigkeit noch immer auffangen würden. Wenn das in Thayland alles besser ist, geniessen Sie doch die Sonne dort und lassen es sich gut gehen.

Experten-Antwort

Wenn Sie in 1951 geboren sind, seit 1997 in Thailand leben, seither keine Rentenbeiträge mehr in die deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben und lediglich 180 Monate rentenrechtliche Zeiten (alleine Beitragszeiten?) vorliegen, ist eine Rente vor dem 65. Lebensjahr und 5 Monaten eher nicht möglich.

Die Schwerbehinderung wird darauf keinen Einfluss haben. Damit sie sich auswirkt, müssen 35 Jahre rentenrechtliche Zeiten nachgewiesen sein.

Für einen Erwerbsminderungsschutz, also die Zahlung einer Rente bei &#34;Invalidität&#34;, müssen in den letzten fünf Jahren drei Jahre Pflichtbeiträge vorliegen. Der Erwerbsminderungsschutz wäre somit in 1999 ausgelaufen.
Nach Ihren Beschreibungen könnten Sie in 1982 mit der Beitragszahlung zur deutschen Rentenversicherung begonnen haben. Mit einer fortlaufenden freiwilligen Beitragsleistung hätten Sie danach keinen Invaliditätsschutz in der deutschen Rentenversicherung Aufrecht erhalten können.

Eine Nachzahlung von (freiwilligen) Beiträgen für die letzten Jahre ist nicht möglich.

Für eine sofort mögliche Unterstützung erkundigen Sie sich bitte bei der deutschen Botschaft in Thailand, beziehungsweise bei dem für Sie zuständigen Grundsicherungsamt oder Arbeitsgemeinschaft in Deutschland.

Welche Leistungen sieht denn der thailändische Staat für Sie vor?

von
Wolfgang

Hallo Maxi,

&#62; ein Beamter nach 35 Dienstjahren ungekürzte Pension bekommt

Weder das eine noch das andere. 35 Jahre reichen schon lange nicht mehr, und die Rentenabschläge sowie &#39;Schlechterbewertungen&#39; (1) der Rente sind wirkungsgleich auf Pensionen umgesetzt.

(1) gilt sogar für laufende Alt-Fälle

...erst informieren !

Gruß
w.

von
Der Abgewirtschaftete

Hallo Jörg,
ich kann sie voll und ganz verstehen.
Mein Vater ist auch als kerngesunder Jungpensionär nach Thailand gezogen.
Heute bin ich in dem Alter in dem er damals pensioniert wurde.
Ich arbeite in der freien Wirtschaft bin im Gegensatz zu meinem Vater 90 % schwerbehindert.
Ich habe absolut keine Chance in Frührente zu gehen, Anträge wurden in der Vergangenheit abgelehnt.
Meine Frau meint letzt, du bist 25 jünger als dein Vater, siehst aber schon wesentlich abgewirtschafteter aus als er.
Da kommt man sich wirklich ziemlich behämmert vor.....

Gruss
Der Abgewirtschaftete

von
Rosanna

Hallo Ulf,

ich sehe das genauso. Ich könnte wetten, dass sich die MEISTEN der vielen Auswanderer, die Deutschland lebe wohl sagen, weil es ihnen hier ja sooo schlecht geht, genauso wenig wie Jörg K. um ihre Rentenversicherung kümmern.

Da aber trotz aller Unkenrufe die soziale Absicherung in Deutschland in vielen Bereichen (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Leistungen vom Staat bei Arbeitslosigkeit!!!) immer noch wesentlich besser als in diesen Ländern ist, müssen diese Auswanderer dann halt auch damit leben. Ich habe da keinen Funken Mitleid!!!

Und diesen Neid gegenüber Beamten kann ich auch nicht nachvollziehen (ich bin KEINE Beamtin wohlbemerkt). Wenn es &#34;nur&#34; mittlere Beamte sind, haben sie während der Arbeitsphase meistens weniger in der Tasche als jemand in der freien Wirtschaft. DANN kann man natürlich die Neider mit der Lupe suchen... :-))

MfG Rosanna.

von
Schade

es ist doch leider wie so oft: ein 46 jähriger verabschiedet sich aus Deutschland, sorgt sich nicht um die weiteren Ansprüche.

Ist sich aber totsicher, dass er im Ernstfall nicht richtig beraten wurde, weil Ihn der Berater unrichtig oder falsch informiert hat.

Dass er sich damals möglicherweise bewusst gegen die weitere Zahlung in D entschieden hat, hat man nach 10 Jahren vergessen.

Und dann schimpft man über &#34;Gott und die Welt&#34; und hat &#34;sein Leben lang&#34; gearbeitet.

Da kann ich nur sagen: bleiben Sie im Ausland, niemand zwingt Sie nach Deutschland zurückzukommen, wenn da alles scheisse ist...

von
Maxi

Sorry, wusste ich nicht. Das hatte ich von einem Beamten, der kürzlich erzählte, er würde auf Drängen des Dienstherrn Frühpensionierung anstreben, und er hätte wegen dieser Regelung dann kaum Abschläge. Ich habe das nicht angezweifelt.

von
Brille

Hallo Rosanna,

wohl wahr - aber auch der &#39;gehobene&#39; Beamte muss gucken, wie er um die Runden kommt!

von
Realist

&#34;Wenn es &#34;nur&#34; mittlere Beamte sind, haben sie während der Arbeitsphase meistens weniger in der Tasche als jemand in der freien Wirtschaft.&#34;

DAS mag wohl sein! Dafür ist die Altersversorgung der Beamten aber um so höher. Nach meinen Informationen sind die Beamtenpensionen im Durchschnitt doppelt so hoch wie die gesetzlichen Renten!

Pensionierte Beamte erhalten Weihnachtsgeld, wer berufsunfähig wird ist gleichzeitig dienstunfähig, weil das Beamtenrecht die Begriffe Berufsunfähigkeit bzw. volle und teilweise Erwerbsminderung nicht kennt, Hinterbliebene erhalten ein großzügiges &#34;Sterbegeld&#34; sowie eine deutlich höhere Versorgung als Angehörige von gesetzlich Versicherten. Wer da nicht neidisch werden darf............

Schönen Tag noch!

P.S.: Dieser @?-? ist bestimmt sogar mit dem Lesen bzw. Verstehen der &#34;Blödzeitung&#34; überfordert!

von
Statistik-Kritischer

&#34;Nach meinen Informationen sind die Beamtenpensionen im Durchschnitt doppelt so hoch wie die gesetzlichen Renten!&#34;

Da haben Sie sicher recht. Allerdings gab es zur Zeit der derzeitigen Pensionisten so etwas wie Erziehungsurlaub noch nicht. Der Großteil der derzeitigen Pensionen errechnen sich also Beschäftigungszeiten von mehr als 35 Jahren. In der Rentenversicherung wird dafür der Durchschnitt durch Rentner mit kurzen Versicherungsverläufen gedrückt. Dazu gehören &#34;Hausfrauen-Renten&#34;, die teilweise die Wartezeit nur über Kindererziehungszeiten und 2-3 Jahre Beiträge erfüllt haben, Handwerker und Selbständige , die sobald es ging aus der RV ausgestiegen sind. Und nicht zu vergessen Beamte, die früher Angestellte waren.
Sie sehen, den Durchschnitt einfach so zu vergleichen, ist nicht unbedingt seriös. Auch wenn das in den Medien immer wieder so dargestellt wird.