Frühstmöglicher Rentenbeginn

von
Wolfgang

Hallo zusammen,

ich bin vom Jahrgang 1948 und arbeite als Dachdecker. Zahle seid 45 Jahren in die Rentenversicherung ein.

Welche Möglichkeiten habe ich um frühzeitig in Rente gehen zu können, da ich von Jahr zu Jahr merke, dass ich körperlich diesem Job nicht mehr gewachsen bin.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

von
Ede

Hallo Wolfgang,

sofern keine Schwerbehinderung von mindestens 50 % GdB vorliegt,
ist der frühestmögliche Rentenbeginn für eine Altersrente nach Vollendung des 63. Lebensjahres siehe LINK: http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_20278/SharedDocs/de/Inhalt/Servicebereich2/Thema_20des_20Monats_20Archiv/Januar__07__langjaehrig__versicherte.html

Der Abschlag liegt m. E. dann noch bei 10,8 %.

Gruß

von Experte/in Experten-Antwort

Sofern Sie vor dem 31.12.2006 keinen Altersteilzeitvertrag abgeschlossen haben, könnten Sie nach dem Gesetzentwurf die Altersrente für langjährig Versicherte voraussichtlich ab dem 63. Lebensjahr in Anspruch nehmen. Der Abschlag würde dann 7,2% betragen. Abschlagsfrei würden Sie diese Rente und die Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 65, die Regelaltersrente jedoch erst mit 65 Jahren und 2 Monaten beanspruchen können.
Für welche Altersrenten Sie die Voraussetzungen erfüllen und ob auf Grund einer Erkrankung evtl. die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente erfüllte sind, sollten Sie bei einer Auskunft- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung erfragen.

von
Alex

Ich bin 1951 geboren(weiblich) und habe seit 1968 (Lehre)ununterbrochen bis heute im öffentlichen Dienst gearbeitet.
Wann kann ich frühstmöglich mit
oder ohne Abzüge in die Rente gehen?

Über eine Anwort würde ich mich sehr freuen.
mit freundlichen Grüßen

von Experte/in Experten-Antwort

Anspruch auf Altersrente für Frauen haben weibliche Versicherte der Geburtsjahrgänge bis 1951. Dem zufolge können Sie mit Vollendung des 60. Lebensjahr Anspruch auf Altersrente haben, allerdings mit 18 % Abschlag. Sind Sie schwerbehindert, fällt der Abschlag niedriger aus. Den Rentenbeginn können Sie grundsätzlich selbst bestimmen.

Wir empfehlen Ihnen bei Ihrem Rentenversicherer eine Rentenauskunft anzufordern, aus der Sie auch die Höhe Ihres Rentenanspruches entnehmen können. Bei dieser Gelegenheit bietet es sich an das Versicherungskonto auf Vollständigkeit zu prüfen. Selbstverständlich können Sie bei der nächst gelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle einen Termin zu vereinbaren, damit Sie individuell beraten werden. Die Kolleginnen und Kollegen sind Ihnen bei der Abwicklung der notwendigen Formalitäten gerne behilflich. Die Ihrem Wohnort nächst gelegene Beratungsstelle können Sie unter dem Link "Service/Beratungsstellen" ermitteln.