Frühzeitige Rente

von
Andreas H.

Ein Arbeitnehmer hat mitgeteilt bekommen, dass wenn er frühzeitig in Rente geht, er Rentenabschläge in Kauf nehmen nehmen muss. Soweit ok. Aber ihm wurde auch mitgeilt, dass diese geringere Rente zukünftig immer gleich blieben wird und hierauf keine Rentenerhöhungen erfolgen. Ist das so??

von
Neurentner

Das ist mir neu und ich glaube es nicht.

Ich habe gestern meinen Rentenbescheid bekommen und erinnere mich, dass bei der Beratung im Januar gesagt wurde,

"Da werden sie im Juli ja schon die erste Erhöhung bekommen".

Demzufolge halte ich das für ein Gerücht.
Ich sehe auch keine Logik darin.
Aber ev. kann ein Experte hier abschließens Auskunft geben?
Danke

von
Anita

Gemeint war sicher, dass der Abschlag auf Dauer bleibt, als Ausgleich dafür, dass man länger Rente bezieht. Die jährlichen Erhöhungen gibt es natürlich trotzdem.

von
Lechter

" Aber ihm wurde auch mitgeilt, dass diese geringere Rente zukünftig immer gleich blieben wird und hierauf keine Rentenerhöhungen erfolgen."

Es ist wahrlich unglaublich was den Leuten für dummes und völlig absurdes Zeug erzählt wird.

von
...

Zitiert von: Lechter

" Aber ihm wurde auch mitgeilt, dass diese geringere Rente zukünftig immer gleich blieben wird und hierauf keine Rentenerhöhungen erfolgen."

Es ist wahrlich unglaublich was den Leuten für dummes und völlig absurdes Zeug erzählt wird.

Vielleicht ist es auch nur unglaublich, wie genau manche Menschen bei Beratungen zuhören. Wenn der Betroffene in einer Beratungsstelle die Rentenversicherung war, hat er die Aussage in der Form mit Sicherheit nicht erhalten.

Richtig ist, dass die Rente ausschließlich um die zukünftig ggf. anstehenden Rentenanpassungen steigen wird. Zur Rente parallel ausgeübte geringfügige Beschäftigungen wirken sich nicht mehr auf die Rente aus und die Abschläge bleiben ein Leben lang.

Ich habe im Laufe meiner Tätigkeit als Berater die Erfahrung gemacht, dass Versicherte das Gehörte mit eigenen Worten anders wiedergeben und dadurch zum Teil inhaltlich verändern, einfach falsch verstanden haben etc.

von
Realist

Vielleicht ist es auch nur unglaublich, wie kompliziert diese ganze Sache ist ?
Wer mit der Rente bei einem Beratungsgespräch das erste mal konfrontiert wird, ist schlichtweg überfordert.
Um das alles mit der Rente zu verstehen und effektiv auf seine Richtigkeit zu überprüfen, ja da wird das dann fast schon zu einer Lebensaufgabe.
Und das wird alles immer katastrophaler durch Riester, Rürup, LV, BU, AVWL usw.
Für den durchschnittlichen Bürger einfach nur noch eine Zumutung das alles.

Um sich um den ganzen Mist frühzeitig selbst kümmer zu können, damit man nicht beschissen wird und nicht auch noch diese "Beratermafia" reich macht, ja da muß man dann halt frühzeitig aufhören zu arbeiten. ;-)

von
=//=

Zitiert von: ...

Zitiert von: Lechter

" Aber ihm wurde auch mitgeilt, dass diese geringere Rente zukünftig immer gleich blieben wird und hierauf keine Rentenerhöhungen erfolgen."

Es ist wahrlich unglaublich was den Leuten für dummes und völlig absurdes Zeug erzählt wird.

Vielleicht ist es auch nur unglaublich, wie genau manche Menschen bei Beratungen zuhören. Wenn der Betroffene in einer Beratungsstelle die Rentenversicherung war, hat er die Aussage in der Form mit Sicherheit nicht erhalten.

Richtig ist, dass die Rente ausschließlich um die zukünftig ggf. anstehenden Rentenanpassungen steigen wird. Zur Rente parallel ausgeübte geringfügige Beschäftigungen wirken sich nicht mehr auf die Rente aus und die Abschläge bleiben ein Leben lang.

Ich habe im Laufe meiner Tätigkeit als Berater die Erfahrung gemacht, dass Versicherte das Gehörte mit eigenen Worten anders wiedergeben und dadurch zum Teil inhaltlich verändern, einfach falsch verstanden haben etc.

Ich habe leider auch nur allzu oft die Erfahrung gemacht, dass manche Leute nicht zuhören, auch wenn man es ihnen mit den einfachsten Worten erklärt.

Es gibt wirklich sehr viele Sachverhalte bei der Rente, die schwierig zu erklären und noch schwieriger zu verstehen sind (z.B. die Rentenberechnung im Detail). Das mit dem Abschlag - lebenslänglich! ;-) - gehört aber sicher nicht dazu.

von
Anni

Mein Bruder war mit 50 in Rente wegen Krebs. Er glaubt auch mit 65 J. gibt es erst die richtige höhere Rente. Manche haben keine Ahnung, oder wollen auch nichts wissen. Ich lese hier im Forum das es immer mehr Rentner gibt auch mit hohem Abschlag. Bei vielen bis zu 1500 Euro weniger Nettorente im Jahr, ich kann das nicht verstehen. 45 J. arbeiten und noch einen hohen Abschlag, mit mir nicht.

von
DarkKnight RV

Ähhhh.....

...der Verfasser hat nicht geschrieben, von wem der Arbeitnehmer das mitgeteilt bekommen hat....

...aber hier wird wild spekuliert, ob wer wann wie zuhört....schon lustig!! Muss sich halt jeder verteidigen ;-)

Da es sich nach der Schilderung um keinen Fal mit eienr Aussparung handeln kann, ist es totaler Quatsch, dass die Rente sich durch Rentenanpassungen nicht erhöhen soll! Das mit den Rentenabschlägen ist nunmal leider so......

von
Ron Sommer

Rene Obermann von der Telekom geht jetzt mit 49 Jahren und einem verursachten Milliardenverlust auch in Rente.
Wie hoch ist sein Abschlag als Gescheiterter und Frühestrentner ?

Besseres Wetter
Ron Sommer

von Experte/in Experten-Antwort

Siehe Beitrag von Anita.