GdB 100 u. trotzdem Abzüge bei Rente mit 65 Jahren?

von
K.Peter B.

Durch einen Arbeitsunfall 1994 ist mein Mann 100% Schwerbehindert u.war bis 1998 im Krankenstand. 1998 hat er einen Job gefunden auf dem er trotz seiner körperlichen Einschränkungen auf einem behindertengerechten Arbeitsplatz bis Okt.2020 voll arbeiten ging.
Im Okt.2020 erlitt mein Mann einen Schlaganfall u.ist seit dem krankgeschrieben. Im April 2021 wird mein Mann 65 Jahre u. es hieß, das er mit GdB 100 mit 65 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen kann. Gestern kam dann sein Rentenbescheid u. es hat ihn fast ein 2.Schlag getroffen denn seine Rente ist so niedrig (obwohl er über 40 Jahre gearbeitet hat, außer die 4 Jahre nach seinem Arbeitsunfall)das er alleine unter dem Existenzminimum wäre. Im Moment bekommt er für 2 Wochen mehr Krankengeld als dann für 4 Wochen die Rente beträgt.
Wie kann das sein u. an wen kann er sich wenden???

MfG
I.B.

von
Schade

Wenn jemand mit 65 "aus allen Wolken fällt" wenn er den Rentenbescheid bekommt, ist das eigentlich kaum zu glauben.

Er sollte doch seit 2002(?) nahezu jährlich eine Renteninformation oder eine Rentenauskunft bekommen haben.

Hat er oder Sie das Zeug nicht gelesen?

Nun zur Frage: bei Jahrgang 56 ist die Altersrente für schwerbehinderte Menschen bereits mit 63 plus 10 Monaten abschlagsfrei! Also irgendwann Anfang letztes Jahr.

Die Info "Rente ist mit 65 abschlagsfrei" kam so sicherlich nicht von einem DRV Mitarbeiter, oder?
Aber selbst wenn hätte man in der Rentenauskunft nachlesen können.

Fazit: der Rentenbescheid wird schon stimmen, es sei denn das Versicherungskonto ist ungeklärt oder im Antrag wurde "komisches Zeug angekreuzt". Aber in beiden Fällen müssten Sie sich dann an die eigene Nase fassen.

PS: Fehler ließen sich per Nachfrage bei der DRV klären.

Oder handelt es sich wieder mal um ein typisches Frust-Posting am Wochenende?

von
K.Peter B.

Zitiert von: Schade
Wenn jemand mit 65 "aus allen Wolken fällt" wenn er den Rentenbescheid bekommt, ist das eigentlich kaum zu glauben.

Er sollte doch seit 2002(?) nahezu jährlich eine Renteninformation oder eine Rentenauskunft bekommen haben.

Hat er oder Sie das Zeug nicht gelesen?

Nun zur Frage: bei Jahrgang 56 ist die Altersrente für schwerbehinderte Menschen bereits mit 63 plus 10 Monaten abschlagsfrei! Also irgendwann Anfang letztes Jahr.

Die Info "Rente ist mit 65 abschlagsfrei" kam so sicherlich nicht von einem DRV Mitarbeiter, oder?
Aber selbst wenn hätte man in der Rentenauskunft nachlesen können.

Fazit: der Rentenbescheid wird schon stimmen, es sei denn das Versicherungskonto ist ungeklärt oder im Antrag wurde "komisches Zeug angekreuzt". Aber in beiden Fällen müssten Sie sich dann an die eigene Nase fassen.

PS: Fehler ließen sich per Nachfrage bei der DRV klären.

Oder handelt es sich wieder mal um ein typisches Frust-Posting am Wochenende?

Doch er Hat die Bescheide immer gelesen u. aus denen ging immer hervor das er ca.550,-Euro mehr Rente bekommt als jetzt tatsächlich ausgezahlt werden soll.
Ich finde es von Ihnen sehr unverschämt, Ratsuchenden mit solchen unqualifizierten Kommentaren zu beleidigen denn Sie kennen nur das hier gepostete und nicht die Gesamtumstände.
Auf solche Kommentare kann jeder Ratsuchende verzichten.

von
Schade

Wurde da vielleicht eine Unfallrente berücksichtigt?

PS: ist mein Beitrag wirklich unqualifiziert?
Oder müssten Sie mehr Infos liefern für Aussagen im Forum?

Tipp: Montag bei DRV anrufen und Sachverhalt individuell klären.

von
Berater

Zitiert von: K.Peter B.
Zitiert von: Schade
Wenn jemand mit 65 "aus allen Wolken fällt" wenn er den Rentenbescheid bekommt, ist das eigentlich kaum zu glauben.

Er sollte doch seit 2002(?) nahezu jährlich eine Renteninformation oder eine Rentenauskunft bekommen haben.

Hat er oder Sie das Zeug nicht gelesen?

Nun zur Frage: bei Jahrgang 56 ist die Altersrente für schwerbehinderte Menschen bereits mit 63 plus 10 Monaten abschlagsfrei! Also irgendwann Anfang letztes Jahr.

Die Info "Rente ist mit 65 abschlagsfrei" kam so sicherlich nicht von einem DRV Mitarbeiter, oder?
Aber selbst wenn hätte man in der Rentenauskunft nachlesen können.

Fazit: der Rentenbescheid wird schon stimmen, es sei denn das Versicherungskonto ist ungeklärt oder im Antrag wurde "komisches Zeug angekreuzt". Aber in beiden Fällen müssten Sie sich dann an die eigene Nase fassen.

PS: Fehler ließen sich per Nachfrage bei der DRV klären.

Oder handelt es sich wieder mal um ein typisches Frust-Posting am Wochenende?

Doch er Hat die Bescheide immer gelesen u. aus denen ging immer hervor das er ca.550,-Euro mehr Rente bekommt als jetzt tatsächlich ausgezahlt werden soll.
Ich finde es von Ihnen sehr unverschämt, Ratsuchenden mit solchen unqualifizierten Kommentaren zu beleidigen denn Sie kennen nur das hier gepostete und nicht die Gesamtumstände.
Auf solche Kommentare kann jeder Ratsuchende verzichten.

Wenn man sich rechtssicher informieren will, wendet man sich nicht an ein offenes Forum, sondern an seinen zuständigen Rententräger, der dann auch alle Gesamtumstände kennt. Das müsste sogar Ihnen einleuchten, bevor Sie verbal um sich schlagen.

Experten-Antwort

Guten Tag,
aus meiner Sicht sollten Sie sich an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger wenden. Nur dieser kennt den Vorgang und kann Sie umfassend aufklären, aus welchen Gründen die Rente Ihres Ehegatten geringer ist, als in der Rentenauskunft angekündigt. Wenn Ihr Ehegatte eine Verletztenrente aus der gesetzlichen Unfallversicherung bezieht, könnt das ein Grund sein.

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