Gehaltskürzung bei Rentenbezug

von
Anneliese

Ich habe das Rentenalter mehr als erreicht (68)und habe jetzt meine Rente beantragt. Aus der Sicht der Rentenversicherung ist klar, ich darf unbegrenzt hinzuverdienen. Ich will und soll von meinem Arbeitgeber noch weitere 6 Monate beschäftigt werden. Ich bin aber als Angestellte in einer Position beschäftigt,in der man normalerweise verbeamtet wird. Der Arbeitgeber will nun den Rentenbetrag von meinem Gehalt abziehen. Das Argument ist, daß man mich nach den Regeln des Beantenrechtes behandeln müßte, die nur begrenzt hinzuverdienen dürfen.
Ist das rechtens?
Kennt jemand einen ähnlichen Fall?

von
Falsches Forum

Das ist keine rentenrechtliche sondern eine arbeitsrechtliche Frage die hier im Forum kaum beantwortet werden kann.

von
W°lfgang

Zitiert von: Anneliese
Ich bin aber als Angestellte in einer Position beschäftigt,in der man normalerweise verbeamtet wird. Der Arbeitgeber will nun den Rentenbetrag von meinem Gehalt abziehen. Das Argument ist, daß man mich nach den Regeln des Beantenrechtes behandeln müßte, die nur begrenzt hinzuverdienen dürfen.

*)

Hallo Anneliese,

was heißt 'normalerweise beamtet wird'? Ein 'Scheinargument' des AG?

Bei Beamten (versicherungfrei Beschäftigten) gibt es einen Höchstbetrag an zulässigem Einkommen - geht mW. gegen 10.000 € - was darüber hinaus ist, ist an den Dienstherrn abzuführen.

Bei Rentenbeziehern - sein Sie auch weiterhin versicherungsfrei oder versicherungspflichtig beschäftigt - gibt es keine Hinzuverdienstgrenze nach Erreichen der Regelaltersgrenze, ist der DRV egal, was Sie hinzuverdienen.

Schauen Sie mal in Ihren Arbeitsvertrag, ob da Einschränkungen beim Hinzuverdienst nach Regelaltersgrenze vorgesehen sind; fragen Sie Ihren AG nach Vorschriften _genau_ (aktuelle Quellenangabe/Anrechnungsvorschriften!) wo da eine Anrechnung erfolgen soll ("Das Argument ist, daß man mich nach den Regeln des Beantenrechtes behandeln müßte *), die nur begrenzt hinzuverdienen dürfen.") - ansonsten befragen Sie Ihren Personalrat oder einen Anwalt für Arbeitsrecht.

Wie oben schon erwähnt, ist das hier keine rentenrechtliche Frage.

Gruß
w.
*) und das fällt ihm erst ein, nachdem Sie weit über die Regelaltersgrenze hinaus sind? Welche Sorgfaltspflicht hätte er bis dahin 'schleifen' lassen und wem wäre er dafür verantwortlich?! ;-)

Experten-Antwort

Hallo Anneliese,

leider können wir arbeitsrechtliche Fragen nicht beantworten.