Genehmigte Reha wegen Burnout dann ablehnen

von
Juezie

Hallo, folgende Situation.
Krank seit Juni wegen Burnout - Krankengeld seit August - Reha genehmigt, 5 Woche - Start in 5-6 Monaten - Widerspruch wg. der Zeit eingelegt - seit 3 Monaten nichts gehört.
Ab Januar neue Situation - nicht mehr krankgeschrieben da vom Arbeitgeber Freistellung ab 1.1.-31.7 - dann Rente.

Ich möchte eigentlich nicht mehr in Reha.
Was soll ich machen?
Wie sollte ich die Reha ablehnen?
Welche Folgen kann es haben?

Danke für Infos

von
KSC

Wenn Sie freigestellt sind und den Lohn bis zur Rente erhalten zwingt Sie keiner in eine Reha wenn Sie das nicht wollen.

Eine Reha gegen den Willen des Patienten wäre m.E. rausgeworfenes Geld.

Ein kurzes Schreiben an die DRV, dass Sie sowohl den Rehaantrag als auch den Widerspruch zurücknehmen und alles ist gut.

Der Krankenkasse dürfte es auch egal sein, weil Sie ja kein KG mehr erhalten.

Genießen Sie die freie Zeit....

Experten-Antwort

Guten Morgen,

ich schließe mich den Ausführungen von KSC an.

Sofern Ihre Krankenkasse Ihr Dispositionsrecht eingeschränkt hat, sprich Sie zur Beantragung der medizinischen Reha aufgefordert hat, würde ich empfehlen, den Verzicht auf die Durchführung der Leistung zusätzlich mit Ihrer Krankenkasse abzustimmen.