Gerade irritiert!!!

von
Alex 41

Hallo!
Ich hab gerade ein bisschen im Forum gelesen, ud bin irritiert, weil ich häufiger lese, dass man vor beginn einer LTA-maßnahme arbeitsfähig sein soll.
Verstehe ich nicht!
Ich bin aus der Reha für meinen jetzigen job mit Leistungsfähigkeit unter 3 Stunden entlassen worden.
und habe Aus dem grunde auf Empfehlung der Klinik LTA beantragt.
Wegen meiner Leistungsunfähigkeit bin ich auch weiterhin bis zum LTA-bescheid krankgeschrieben. So wurde es mir von der sozialberatung der klinik gesagt.bin gerade verwirrt.
Brauche ja LTA, weil es in meinem job nicht mehr geht.

von
Mitleser

Arbeitsunfähig = krank geschrieben

Arbeitsfähig = nicht krank geschrieben

Selbstverständlich sollten Sie bei Beginn einer LTA arbeitsfähig sein. Solange Sie krank geschrieben sind, kann die LTA nicht starten. Eigentlich logisch, oder?

Experten-Antwort

Hallo Alex41,
eine Arbeitsunfähigkeit (Krankschreibung) bezieht sich immer auf Ihren derzeitigen Job, ist also berufsbezogen zu sehen.
LTA-Maßnahmen, wie auch immer individuell ausgestaltet, werden sich aber vermutlich gerade nicht in Ihrem bisherigen Berufsbild abspielen (dafür sind sie nur noch unter 3 Std./tgl. leistungsfähig, so der Reha-Bericht).
Natürlich muss für die LTA, die aber eben nicht in ihre bisherigen Berufsbild stattfinden wird, grds. Arbeitsfähigkeit bestehen.
Insofern stehen sich eine AU (im aktuellen Job) und ein laufender LTA-Antrag (in einem Berufsbild, was gesundheitlich für sie ausübbar ist) nicht entgegen.
Sollte eine grds. Arbeitsunfähigkeit, in allen erdenklichen Berufen und Tätigkeiten des Arbeitsmarktes vorliegen, dann sind LTA-Maßnahmen natürlich nicht sinnvoll, solange diese grds Arbeitsunfähigkeit besteht

von
Alex 41

Zitiert von: Experte/in
Hallo Alex41,
eine Arbeitsunfähigkeit (Krankschreibung) bezieht sich immer auf Ihren derzeitigen Job, ist also berufsbezogen zu sehen.
LTA-Maßnahmen, wie auch immer individuell ausgestaltet, werden sich aber vermutlich gerade nicht in Ihrem bisherigen Berufsbild abspielen (dafür sind sie nur noch unter 3 Std./tgl. leistungsfähig, so der Reha-Bericht).
Natürlich muss für die LTA, die aber eben nicht in ihre bisherigen Berufsbild stattfinden wird, grds. Arbeitsfähigkeit bestehen.
Insofern stehen sich eine AU (im aktuellen Job) und ein laufender LTA-Antrag (in einem Berufsbild, was gesundheitlich für sie ausübbar ist) nicht entgegen.
Sollte eine grds. Arbeitsunfähigkeit, in allen erdenklichen Berufen und Tätigkeiten des Arbeitsmarktes vorliegen, dann sind LTA-Maßnahmen natürlich nicht sinnvoll, solange diese grds Arbeitsunfähigkeit besteht

Ja, so klingt es einleuchtend. Danke!

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