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geringfügig nicht versicherungspflichtige Beschäftigung

von
Tom

Moin,

ich habe in meiner Rentenauskunft mehrere solcher Stellen.

Kann ich selber für diese nachzahlen?

von
Matze72

§ 7 Abs. 1 SGB VI:
Personen, die nicht versicherungspflichtig sind, können sich für Zeiten von der Vollendung des 16. Lebensjahres an freiwillig versichern.

§ 197 Abs. SGB VI
Freiwillige Beiträge sind wirksam, wenn sie bis zum 31. März des Jahres, das dem Jahr folgt, für das sie gelten sollen, gezahlt werden.

Die Idee kommt vermutlich schon zu spät. Wenn man seine Rente durch einen Minijob "aufwerten" will, dann auf die Versicherungsfreiheit verzichten. Antrag läuft über den Arbeitgeber.

von
KSC

Rückwirkend geht das nicht - Sie hätten seit 01.04.1999 bei einem Minijob die Möglichkeit gehabt sich vom Lohn Beiträge abziehen zu lassen. Ist dies damals nicht gewünscht gewesen können Sie heute nicht wie "die alte Fasnacht" hinterherkommen und sagen: "ich will aber doch".

Zu spät. Bein nächsten oder aktuellen Minijob geht es wieder für die Zukunft.....

von
Schießl Konrad abgekürzt Schiko..

Täusche ich mich mal wieder, meine doch, das
Thema "Verzicht auf die Versicherungsfreiheit"
gilt als erledigt.
Dies gilt, seit 1.1.2013 umgekehrt, automatisch
gilt bei Verträgen der Verzicht auf die Ver-
sicherungs Freiheit , der AN. braucht sich deshalb
nicht mehr schriftlich an den AG wenden.
Umgekehrt, wenn dies nicht gewünscht wird ist
dies dem AG zu melden, dann entfällt die Eigen-
beteiligung von derzeit 3,9% - Euro 17,55 mtl.
wenn der Höchstbetrag von insgesamt 450 zur
Debatte steht.
Es wird also bei 450 Höchstbetrag Netto 432,45
ausbezahlt, wälzt der AG. die 2% Steuer ab,sind es nochmals 9,00 Euro im Monat
weniger .
Ich erspare es mir auch diesmal wieder nicht,
den zusätzlichen Rentenbetrag an zu sprechen.

Bei derzeit 34.857 Durchschnittsverdienst und
28,61 Rentenwert: 34857 x 5400 ergibt dies jährlich 4,43 Renten Zuwachs und zugleich
12 mal den Betrag Brutto ausbezahlt.
Wird die Eigenbeteilihung von 3,9% nicht gewünscht- 4,43 : 18,9% x 15% sind es nur
3,52 Rente und man braucht ca. 4 Jahre, um 1
Jahr Anrechnungszeit zu erreichen, Reha und
EMR sind nur bei diesen Beiträgen alleine auch
nicht möglich.
MfG.

von
Matze72

Richtig ist:
Wenn die geringfügig entlohne Beschäftigung nach dem 31.12.2012 aufgenommen wurde, gilt grundsätzlich die Versicherungspflicht, es sei denn, der Arbeitnehmer lässt sich von dieser befreien.
Richtig ist aber auch:
Wenn die Beschäftigung vor dem 01.01.2013 aufgenommen wurde, kommt es bei weiterführender Beschäftigung nicht zu einem automatischen Wechsel.

Experten-Antwort

Hallo Tom,

wir schließen uns den Aussagen von „Matze72“ an.

von
W*lfgang

Zitiert von: Matze72
Wenn die Beschäftigung vor dem 01.01.2013 aufgenommen wurde, kommt es bei weiterführender Beschäftigung nicht zu einem automatischen Wechsel.

Ergänzend:

Bestand am 31.12.2012 Versicherungsfreiheit, kann auch (weiterhin) darauf verzichtet werden, um mit der 'Aufstockungserklärung' in den Genuss von Pflichtbeiträgen ab dem Folgemonat zu kommen.

Habe ich einer Versicherten kürzlich aus dem Infoblatt der Mini-Job-Zentrale kopiert/in die Hand gedrückt, weil sich der Arbeitgeber 'bockig' stellt.

http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/10_aufstockung_rv/node.html

Gruß
w.

Experten-Antwort

Danke W*lfgang für den ergänzenden Hinweis.