Geringfügige selbständige Tätigkeit: Berechnung

von
Dirk

Guten Tag! Ich bin über die KSK in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Nebenberuflich übe ich eine Tätigkeit als Dozent aus, bei der ich nun gerne wissen möchte, ob sie ebenso zu einer Versicherungspflicht führt.

Soweit ich es verstanden habe, gilt zur Feststellung der Versicherungspflicht eine vorausschauende Betrachtung auf monatlicher Basis (Geringfügigkeitsgrenze: 400 Euro). Ein Berater der deutschen Rentenversicherung sagte mir hierzu, dass ich meine Einkünfte (die mir nur zweimal im Jahr ausgezahlt werden) durch die Monate teilen kann, in denen meine Tätigkeit ausgeübt wird.

Meine erste Frage nun ist: Was gilt eigentlich als Monat, in dem die Tätigkeit ausgeübt wird? Sind es bei einem Dozenten nur die Monate, in denen der Unterricht stattfindet, oder kann man auch die Vor- bzw. Nachbereitungsphasen hinzuzählen? Findet z.B. eine Dozentensitzung in einem Monat vor den Vorlesungen statt, kann man diesen Monat hinzuzählen? Dies hätte natürlich Auswirkungen auf die Höhe des Einkommens auf monatlicher Basis.

Oder ist diese Denkweise völlig falsch und es zählt nur die in folgender Diskussion dargestellte Berechnung (jährliches Einkommen / 12)?

http://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=7764&tx_mmforum_pi1[page]=1&tx_mmforum_pi1[sword]=geringf%C3%BCgig%20selbst%C3%A4ndig%20monate#pid75206

Schließlich noch eine Frage: Da für die Verdienstgrenze von 4.800 Euro im Jahr der Gewinn im Sinne des Einkommensteuerrechts maßgeblich ist, darf die Übungsleiterpauschale (soweit sie steuerrechtlich relevant ist) vom Umsatz abgezogen werden?
Beispiel:
Umsatz aus der oben genannten nebenberuflichen Tätigkeit: 6.100 Euro/Jahr
Gewinn (nach Abzug der Übungsleiterpauschale): 4.000 Euro/Jahr
Monatlicher Gewinn: 4.000/12 = 333 Euro. Die Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro wird somit nicht überschritten.

Für die Meinung eines Experten wäre ich dankbar!

von
-_-

Maßgeblich sind die im Einkommensteuerbescheid ausgewiesenen jährlichen Einkünfte aus dem Gewerbebetrieb zu 1/12. Arbeitseinkommen ist der nach den allgemeinen Gewinnermittlungsvorschriften des Einkommensteuerrechts ermittelte Gewinn aus einer selbständigen Tätigkeit.

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB4_15R0

von Experte/in Experten-Antwort

Der Sachverhalt ist nicht so ohne Weiteres zu beurteilen.

Zunächst einmal ist zu klären, ob Sie eine einheitliche selbständige Tätigkeit (mit künstlerischen Schwerpunkt) oder aber zwei voneinander zu betrachtende Tätigkeiten ausüben.

Sofern Sie als "Nebenprodukt" ihrer künstlerischen Tätigkeit z.B. Workshops bei der VHS anbieten, werden sie nur als Künstler, aber mit dem Gesamteinkommen, versicherungspflichtig. Maßgeblich ist hierbei das veranlagte steuerpflichtige Einkommen (§ 15 Abs. 1 SGB IV), bezogen auf den Zeitraum, in dem es erzielt wurde.

Ist die Dozententätigkeit aber nicht Teil der künstlerischen Tätigkeit, werden Sie auch als selbständiger Lehrer/Erzieher (§ 2 S. 1 Nr. 1 SGB VI) versicherungspflichtig.
Es wird dabei von einer unbefristeten Tätigkeit angegangen, d.h. Versicherungspflicht besteht auch in der unterrichtsfreien Zeit.
Für die Schätzung, ob die Einkünfte die Geringfügigkeitsgrenze überschreiten, ist vom voraussichtlichen Einkommen auszugehen. Das Einkommen aus dem Einkommenssteuerbescheid ist hierfür also nicht verwendbar.

von
Harry

Auszug von den Seiten der Minijobzentrale:

". Mit der Anhebung des jährlichen Übungsleiterfreibetrags auf 2.100 Euro und der anteiligen Inanspruchnahme können geringfügige Beschäftigungen, die im Rahmen der o.g. begünstigten Tätigkeiten ausgeübt werden, mit einem Arbeitsentgelt in Höhe von monatlich bis zu 575 Euro vergütet werden." - im Rahmen eines Minijobs

Gruß
Harry

von
test

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von
viykhdgvn

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