Geringverdiener

von
Arbeitnehmer

habe ich das richtig verstanden? Wer so um die 2.500,00 Euro Brutto im Monat verdient wird als Geringverdiener eingestuft? Wenn ja was sind dann die ,die noch unter 2.500,00 Euro Brutto im Monat verdienen?

Frage an die Experten des Forums

von Experte Experten-Antwort

Mit einem monatlichen Verdienst von 2.500 Euro ist man kein Geringverdiener. Dieser Verdienst entspricht vielmehr in etwa dem Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung. Dieses betrug z. B. 32.100 Euro im Jahr 2011.

von
Arbeitnehmer

Zitiert von:

Mit einem monatlichen Verdienst von 2.500 Euro ist man kein Geringverdiener. Dieser Verdienst entspricht vielmehr in etwa dem Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung. Dieses betrug z. B. 32.100 Euro im Jahr 2011.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich wollte auch sagen das ist doch ein stattlicher Betrag 2.500,00 Euro. Das waren ja mal immerhin 5.000,00 DM. Habe ich wohl Frau von der Layen falsch verstanden als diese meinte wer jetzt 2.500,00 Euro monatlich verdient der hat dann 2030 wenn er in Rente gehen sollte so 800,00 Euro monatlich Rente. Kann ja gar nicht sein.

von
egal

Hier gibt's noch mal paar mehr Infos -> http://www.n-tv.de/politik/Risiko-fuer-Altersarmut-steigt-article7113146.html. Frau von der Leyen hat völlig richtig gerechnet. Die 2.500€ brutto entsprechen irgendwas bei 700€ Rente also Grundsicherung-Niveau anno 2030! Sie unterstellt aber auch, dass man bis 2030 immer um 2.500€ verdient und das Rentenniveau weiter auf die angepeilten 43% sinkt. Alles Andere ist meiner Meinung: "Ich mach mir die Welt schön bunt". Klar, muss man auch das Haushaltseinkommen im Alter bspw. noch Riester und Betriebsrente oder mit vom Partner sehen.

Betrachtet man aber nur die Individualleistung in die DRV hat Frau von der Leyen richtig gerechnet. Und man muss sich da auch keiner Illusion hingeben, die 14€ brutto die Stunde sind gesetzt. Ob private Vorsorge die Lösung ist, bezweifle ich. Da ich aber keine Alternative weiß, bleibt allein die Hoffnung, dass es funkt. Aber nicht umsonst garantieren die Anbieter bspw. bei der Riester-Rente nur das was eingezahlt wurde. Unterstellt man, dass am Ende nur das rauskommt, was eingezahlt wurde, ist allein durch Inflation die künftige Riester-Rente zum Teil entwertet.

von
Knut Rassmussen

Es gibt nun einmal keine Versicherung auf dieser Welt, bei der ALLE mehr herausbekommen, als sie einzahlen.

Und es wurde nicht richtig gerechnet ...

von
egal

Ob die Zahlen mathematisch und statistisch 100pro stimmen, ist mir eigentlich egal. Würde Frau von der Leyen mit diesen aber völlig danebenliegen, frage ich mich, warum sich Alle darüber aufregen? Da hat sie wohl doch den Kern erwischt! Und es geht ausnahmsweise mal nicht um Rentner von heute, sondern die ab 2030.

von
Knut Rassmussen

Das Problem ist, dass sich vernünftige Rentenhöhen nur mit konstanten Erwerbsleben erzielen lassen. Diese ideale Arbeitswelt (mit 14 bei Schering gelernt und mit 65 nach 10 Jahren Altersteilzeit bei Schering ausgeschieden) gibt es kaum noch.

Ach wie schön wäre doch das Einführen einer Mindestrente, einer Höchstrente, der Wegfall der BBG und das Verbeitragen aller Einkünfte. Oh ja, und die generelle Unpfändbarkeit und Nichtanrechnung von Altersvorsorgeprodukten auch in der Auszahlphase.

von
Arbeitnehmer

Zitiert von: Knut Rassmussen

Das Problem ist, dass sich vernünftige Rentenhöhen nur mit konstanten Erwerbsleben erzielen lassen. Diese ideale Arbeitswelt (mit 14 bei Schering gelernt und mit 65 nach 10 Jahren Altersteilzeit bei Schering ausgeschieden) gibt es kaum noch.

Ach wie schön wäre doch das Einführen einer Mindestrente, einer Höchstrente, der Wegfall der BBG und das Verbeitragen aller Einkünfte. Oh ja, und die generelle Unpfändbarkeit und Nichtanrechnung von Altersvorsorgeprodukten auch in der Auszahlphase.

Es gibt keine Versicherung bei der man mehr rausbekommt als man eingezahlt hat. Hm. ist das ne Binsenweisheit? Hallo Knudel. Aber dieRentenversicherung ist so gestaltet das man sehr viel einzahlt und ganz wenig rausbekoomt. Schon bemerkt Knudel? Und wieso zahlen Beamte gar nix ein und bekommen ne geile Pension raus? Du kannst hier orakeln wie Du willst Knudel. Die Layen hat zu falschen Zeitpunkt etwas gesagt das einfach mal so ist wie es ist. Selbst Tante Angela stinkt das nu mit der Layen. Hier im Forum sind ja anscheinend die Merlwähler in der Mehrheit warum auch immer. Aber ob die Layenzahlen so sind oder so. In diesem Land werden in Zukunft Millionen um ihre Altersrente beschissen. Da kannste Knudeln was Du willst.

von
Eva Zwerg

Zitiert von: Arbeitnehmer

Zitiert von: Knut Rassmussen

Das Problem ist, dass sich vernünftige Rentenhöhen nur mit konstanten Erwerbsleben erzielen lassen. Diese ideale Arbeitswelt (mit 14 bei Schering gelernt und mit 65 nach 10 Jahren Altersteilzeit bei Schering ausgeschieden) gibt es kaum noch.

Ach wie schön wäre doch das Einführen einer Mindestrente, einer Höchstrente, der Wegfall der BBG und das Verbeitragen aller Einkünfte. Oh ja, und die generelle Unpfändbarkeit und Nichtanrechnung von Altersvorsorgeprodukten auch in der Auszahlphase.

Es gibt keine Versicherung bei der man mehr rausbekommt als man eingezahlt hat. Hm. ist das ne Binsenweisheit? Hallo Knudel. Aber dieRentenversicherung ist so gestaltet das man sehr viel einzahlt und ganz wenig rausbekoomt. Schon bemerkt Knudel? Und wieso zahlen Beamte gar nix ein und bekommen ne geile Pension raus? Du kannst hier orakeln wie Du willst Knudel. Die Layen hat zu falschen Zeitpunkt etwas gesagt das einfach mal so ist wie es ist. Selbst Tante Angela stinkt das nu mit der Layen. Hier im Forum sind ja anscheinend die Merlwähler in der Mehrheit warum auch immer. Aber ob die Layenzahlen so sind oder so. In diesem Land werden in Zukunft Millionen um ihre Altersrente beschissen. Da kannste Knudeln was Du willst.


Sie können die Zukunft vorraussagen?
Wie wärs denn mit den Lottozahlen.

von
egal

Zitiert von: Arbeitnehmer

... In diesem Land werden in Zukunft Millionen um ihre Altersrente beschissen. Da kannste Knudeln was Du willst.

Hallo Arbeitnehmer,

weiß genau, was die DRV Bund jeden Monat meiner Ma als Freiberuflerin abbucht. Sie ist ganz erstaunt, was das lt. Renteninfo dann geben soll. Ob Arbeitnehmer oder sonst wie in der Sozialversicherung pflichtversichert beteiligt, es macht keinen Unterschied. Rentenreformen still und leise haben die DRV und Ansprüche daraus, ziemlich ausgedünnt.

Die meisten Riester-Freunde gucken auch nur auf die Zulage plus Sonderausgabenabzug beim FA (wenn der überhaupt zum Tragen kommt). Das die Riester-Rente im Alter total überraschend nachgelagert besteuert wird, haben Viele erst gar nicht auf dem Plan. Noch ist sie ja SV-abgabenfrei, bleibt das so? Da man aber irgendwas machen MUSS, ist die Riester-Rente als private Vorsorge dann wohl noch das kleinere Übel...

von
Schießl Konrad

Zitiert von: egal

Ob die Zahlen mathematisch und statistisch 100pro stimmen, ist mir eigentlich egal. Würde Frau von der Leyen mit diesen aber völlig danebenliegen, frage ich mich, warum sich Alle darüber aufregen? Da hat sie wohl doch den Kern erwischt! Und es geht ausnahmsweise mal nicht um Rentner von heute, sondern die ab 2030.

Mit mieiner laienhaften Betrachtungsweise
meine ich folgendes.
Diie Errechnung des Durchschnittsverd-
dienstes am Beginn eines Jahres ist etwas
problematisch . Meist erfolgt später eine
Anpassung.
Für 2010 wurde der Betrag von ursprünglich
32003 auf endgültig 31144 berichtigt.

Für 2011 von 32085 auf 30268, kann sich
aber nochmals ändern.

Für 2012 gilt vorerst 32466 und ändert sich
sicher noch.

Die Bruttorente dagegen steht fest, es sind
27,47 Rentenwert x 6 x 45 7.416,90
28,07 Rentenwert x 6 x 45 7.578,90 u.
ergibt 14.995,80 : 32.446,00 für den Eck-
rentner ( 45 Jahre Beitrag) 46,22 % Niveau

Angenommen- eine Berichtigung- ergibt
31.000 in 2012, ändert sich das Niveau,denn
14.995,80 : 31000 ergeben 48,37 %.

Beim Nettoniveau vor Steuern werden für
Herrn Riester seiner Rente Prozente geopf-
ert, auch für die, die keinen Riestervertrag
abgeschlossen haben.
Dadurch fällt die jährliche Erhöhung geringer
aus.

von
egal

Hi Schießl Konrad,

ohne Quatsch: Ich glaub, jetzt habe ich's geschnallt, danke für die Erklärung.

von
elfi

also bzgl. irgendwelcher Hoffnungen auf akzeptable Riesterrente müsste wohl jeden dieser Bericht hier kurieren: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/9216678_das-riester-dilemma-portrait-einer

von
Arbeitnehmer

Zitiert von: Eva Zwerg

Zitiert von: Arbeitnehmer

[quote=174865]
Das Problem ist, dass sich vernünftige Rentenhöhen nur mit konstanten Erwerbsleben erzielen lassen. Diese ideale Arbeitswelt (mit 14 bei Schering gelernt und mit 65 nach 10 Jahren Altersteilzeit bei Schering ausgeschieden) gibt es kaum noch.

Ach wie schön wäre doch das Einführen einer Mindestrente, einer Höchstrente, der Wegfall der BBG und das Verbeitragen aller Einkünfte. Oh ja, und die generelle Unpfändbarkeit und Nichtanrechnung von Altersvorsorgeprodukten auch in der Auszahlphase.

Es gibt keine Versicherung bei der man mehr rausbekommt als man eingezahlt hat. Hm. ist das ne Binsenweisheit? Hallo Knudel. Aber dieRentenversicherung ist so gestaltet das man sehr viel einzahlt und ganz wenig rausbekoomt. Schon bemerkt Knudel? Und wieso zahlen Beamte gar nix ein und bekommen ne geile Pension raus? Du kannst hier orakeln wie Du willst Knudel. Die Layen hat zu falschen Zeitpunkt etwas gesagt das einfach mal so ist wie es ist. Selbst Tante Angela stinkt das nu mit der Layen. Hier im Forum sind ja anscheinend die Merlwähler in der Mehrheit warum auch immer. Aber ob die Layenzahlen so sind oder so. In diesem Land werden in Zukunft Millionen um ihre Altersrente beschissen. Da kannste Knudeln was Du willst.


Sie können die Zukunft vorraussagen?
Wie wärs denn mit den Lottozahlen.
[/quote

Frau Geissen oder auch Herr Geissen bei Ihnen gibts nix mher vorauzusagen. Sie stehen schon auf der Liste vom Senesenmann. Oder zweifeln Sie das auch an?

von
egal

Zitiert von: elfi

also bzgl. irgendwelcher Hoffnungen auf akzeptable Riesterrente müsste wohl jeden dieser Bericht hier kurieren: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/9216678_das-riester-dilemma-portrait-einer

Reportage kenne ich, elfi - die ist super. Hatte ja auch erst eine Riester Versicherung und bin dann zur DWS. Quasi vom "Regen in die Traufe", denn was ich nicht bedachte: Auch die Premium ist ein gezillmerter Fondssparplan. Und was macht die BaFin? Genau, nichts! Dabei halte ich es für äußerst fragwürdig, dass ein FSP gezillmert wird, so was muss doch nach dem Investmentgesetz verboten sein. In jedem Fall kostet uns die Riester-Rente viel Geld. Aber wir Deutsche sind ja sowieso Füchse. Wir bezahlen uns selbst eine Zulage für Produkte, die wir ohne Zulage wahrscheinlich nie kaufen (abschließen) würden ;-).

von
Tom Waits

Noch ist die Rieser-Rente ja SV-abgabenfrei, bleibt das so?

Also bis zu den Wählen im Herbst 2013 auf alle Fälle, ob danach noch, da würde ich nicht mehr darauf wetten.